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Beitragen statt tauschen
materielle Produktion nach dem Modell Freier Software
VerfasserIn: Siefkes, Christian
Verfasserangabe: Christian Siefkes. [Übers. von Benni Bärmann, Stefan Meretz ...]
Jahr: 2009
Verlag: Neu-Ulm, AG SPAK
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Produktionsweise hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux sowie unzählige andere Freie Softwareprogramme hervorgebracht. Auch riesige Wissenssysteme wie die Wikipedia, eine große Bewegung Freier Kultur, und die sogenannte Blogosphäre – ein neues, dezentralisiertes Medium für die Verbreitung und Diskussion von Nachrichten und Wissen – sind auf ihrer Grundlage entstanden.
Bislang wird diese neue Produktionsweise – Peer-Produktion genannt – allerdings nur bei Informationsgütern praktiziert. Ist eine Gesellschaft möglich, in der Peer-Produktion die dominierende Produktionsweise ist? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, wo die Bedürfnisse, nicht der Profit bestimmen, was und wie produziert wird? Wo es keinen Bedarf gibt, irgendetwas zu verkaufen, und somit auch keine Arbeitslosigkeit? Wo Konkurrenz eher ein Spiel ist als ein Kampf ums Überleben? Wo es keinen Unterschied mehr zwischen Menschen mit und Menschen ohne Kapital gibt? Eine Gesellschaft, die keine Knappheit braucht und in der es dumm wäre, Ideen und Wissen geheim zu halten statt sie zu teilen? (Stichworte: Peer-Ökonomie, Peer-Economy, Commons-basierte-Peer-Produktion, Allmendefertigung durch Gleichberechtigte)
 
/ AUS DEM INHALT: / / / Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 9
2 Eigenschaften der Peer-Produktion 13
2.1 Gemeingüter, Teilen und Kontrolle über die Produktionsmittel
13
2.2 Freie Kooperation 14
2.3 Reputation statt Status 16
3 Welche Probleme gelöst werden müssen 17
3.1 Produzierendenperspektive mit Konsumierendenperspektive
koordinieren 17
3.2 Beschränkte Ressourcen und Güter aufteilen . . . 19
4 Gemeinsam produzieren 21
4.1 Kooperationspartner finden 21
4.2 Beiträge erhalten 22
4.3 Sicherstellen, dass die notwendigen Aufgaben erledigt
werden 25
4.4 Projektergebnisse aufteilen 32
5 Vom Projekt zur Gesellschaft: Die Peer-Ökonomie 43
5.1 Gesellschaft als großes Projekt oder als Vielzahl
von Projekten 43
5.2 Aufwand zwischen Projekten teilen: Verteilungspools
44
5.3 Infrastruktur und öffentliche Dienste: Lokale Assoziationen
47
gescannt durch
Bibliografische Informationen
5.4 Die Produktion koordinieren: Prosumenten-Assoziationen
58
5.5 Ressourcen aufteilen 66
5.6 Entscheidungsfindung 72
6 Vergleich mit anderen Produktionsweisen 83
6.1 Unterschiede zur Marktwirtschaft 83
6.2 Unterschiede zur Planwirtschaft 95
7 Aspekte des Lebens in einer Peer-Ökonomie 99
7.1 Demokratische Entscheidungsfindung in lokalen
Assoziationen 99
7.2 Stakeholder-Beteiligung und Konfliktlösung . . . 104
7.3 Bildung und Lernen 108
7.4 Kreative Werke und andere frei kopierbare Güter 111
7.5 Produktionsstile 114
8 Fragen und Einwände 119
8.1 Wie mit Beiträgen umgehen? 119
8.2 Wie Aufwand behandeln? 128
8.3 Was ist mit Migration? 133
8.4 Weitergehender Bedarf nach Gesetzen und Standards?
136
8.5 Rückkehr zur Marktwirtschaft? 139
8.6 Varianten zu dem vorgeschlagenen Modell? . . . 141
9 Ausblick: Die Entwicklung einer Peer-Ökonomie 143
Literaturverzeichnis 149
A Mathematische Details der Auktionsmodelle 155
A.l Aufgabenversteigerung 155
A.2 Produktversteigerung 158
A.3 Ressourcenversteigerung 162
A.4 Virtueller Aufwand 163
 
Details
VerfasserIn: Siefkes, Christian
VerfasserInnenangabe: Christian Siefkes. [Übers. von Benni Bärmann, Stefan Meretz ...]
Jahr: 2009
Verlag: Neu-Ulm, AG SPAK
Systematik: GW.AV
ISBN: 978-3-930830-99-2
Beschreibung: 1. Aufl., 168 S.
Originaltitel: From exchange to contributions <dt>
Fußnote: Aus dem Engl. übers. - Literaturverz. S. 149 - 151
Mediengruppe: Buch