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Über die Bestimmung des Weibes zur höheren Geistesbildung
VerfasserIn: Holst, Amalia
Verfasserangabe: Amalia Holst geb. von Justi. Vorw. u. Nachw. von Berta Rahm
Jahr: 1984
Verlag: Zürich, Ala-Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Amalia Holst (geborene von Justi; * 10. Februar 1758 in Mecklenburg; † 1829 in Timkenberg) war eine preußische Pädagogin und Frauenrechtlerin. Sie setzte sich für eine Bildung im Geiste der Aufklärung ein und war Verfechterin der Frauenbildung. Mit spitzer Feder stritt Amalia Holst wider den Geist ihrer Zeit: Mädchen und Frauen sollen lernen können, soviel sie wollen, forderte sie in ihrem Buch "Über die Bestimmung des Weibes zur höhern Geistesbildung". Solche Ideen stellten anno 1802 noch die Ordnung der Natur auf den Kopf und brachten die Grundfesten des Abendlandes ins Wanken."Seit kurzem ward so viel über die weibliche Bestimmung geschrieben. Männer wagten es, unserm Geiste die Linie vorzuziehen, über welche im Felde des Wissens er nicht hinüber schreiten dürfe.""Wozu sollen dem Weibe überhaupt wissenschaftliche Kenntnisse, die sie weder in der Küche und in der Vorrathskammer noch auf irgend einem Standorte in der bürgerlichen Welt anwenden, ja nicht einmahl, ohne sich lächerlich zu machen, zeigen darf? Wozu?""Im Namen unsers ganzen Geschlechts fordere ich die Männer auf, uns die Rechte zu beweisen, deren sie sich anmaßen, die eine ganze Hälfte des Menschengeschlechts zurückzusetzen, ihnen die Quelle der Wissenschaften zu versagen, nur höchstens von ihrer Oberfläche abzuschöpfen erlauben wollen."
Details
VerfasserIn: Holst, Amalia
VerfasserInnenangabe: Amalia Holst geb. von Justi. Vorw. u. Nachw. von Berta Rahm
Jahr: 1984
Verlag: Zürich, Ala-Verlag
Systematik: GS.OFT
ISBN: 3-85509-026-2
Beschreibung: Neuausg. d. 1802 in Berlin bei Heinrich Frölich erschienenen Buches, 2. erw. Aufl., 176 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch