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29 von 47
Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater
Verfasserangabe: Nicolas Hoffmann ; Birgit Hofmann
Jahr: 2008
Verlag: Weinheim, Beltz
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HP Hoff / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Entliehen Frist: 07.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
10 % der Psychotherapeuten leiden an diagnostizierbaren psychischen Störungen. Sobald sie sich treffen, tauchen die Themen berufliche Überlastung, schwierige Patienten, Stress bei der Arbeit und Sinnkrise auf: Dieses Buch zeigt Maßnahmen, wie man als Therapeut und Berater · Depressive aushält, · Aggressive in die Schranken verweist, · Nicht-Motivierte bewegt, · Narzissten daran hindert, die Regie in der Therapie zu übernehmen ... Bei ihren Psychohygiene-Vorschlägen zur Abhilfe gehen die Autoren weit über das hinaus, was i. A. zu Burnout und Work-Life-Balance empfohlen wird. Therapeuten und Berater finden eine Vielzahl von Möglichkeiten, das eigene Befinden während der Therapie zu regulieren und ihre Gesundheit zu schützen. Die jeweiligen Ansätze sind psychologisch fundiert, und viele davon enthalten Elemente aus der Verhaltenstherapie.
 
/AUS DEM INHALT
 
Vorwort XII
Einleitung: Belastungen bei Psychotherapeuten
und ihre Folgen 1
1.1 Befindlichkeit und Lebensqualität von Psychotherapeuten 1
1.2 Belastungen bei der Ausübung von Psychotherapie 2
1.2.1 Belastungen durch lang andauernde Kontakte 2
1.2.2 Belastungen durch bestimmte Patientengruppen
und -reaktionen 4
1.2.3 Belastungen durch die Therapeut-Patient-Beziehung 5
1.2.4 Belastungen durch Charakteristika des Verhaltenstherapiesettings
6
1.2.5 Ermüdung, die zu Erschöpfung wird 7
1.2.6 Anforderungen an Persönlichkeit und Haltung 8
1.2.7 Belastungen durch die Rahmenbedingungen 8
1.3 Der Teufelskreis des "Ausbrennens" und seine
Konsequenzen 8
1.4 Konsequenzen der Befindlichkeit von Psychotherapeuten
für die Patienten 10
Selbstfürsorge in der Psychotherapie 12
2.1 Psychotherapie als Arbeit 12
2.1.1 Arbeitsstörungen 12
2.1.2 Gesundheitsschutz 12
2.2 Psychohygiene 13
2.3 Selbstfürsorge als dritte Ebene psychotherapeutischen
Handelns 14
2.4 Fragebogen zur Selbsteinschätzung 15
2.5 Ziele der Selbstfürsorge bei Psychotherapeuten 16
2.5.1 Verhinderung übermäßiger physischer
und psychischer Beanspruchung 16
2.5.2 Vorbeugung gegen arbeitsbedingte physische
und psychische Erkrankungen 17
2.5.3 Verbesserung des Umgangs mit besonderen Belastungen 18
2.5.4 Vermeidung von negativen Rückwirkungen auf die Therapie 18
2.5.5 Verhinderung negativer Rückwirkungen auf das
soziale Gefüge 18
2.5.6 Erhaltung und Förderung von Neugierde, Interesse
und Freude 19
2.6 Fünf dysfunktionale Einstellungen, die Selbstfürsorge
verhindern 19
2.6.1 "Ich darf nicht egoistisch sein und mich in den Mittelpunkt
stellen" 20
2.6.2 "Ich habe keine Zeit..Das kostet doch nur Kraft" 21
2.6.3 "Aber die Gegenübertragung wird doch behindert!" 22
2.6.4 "Eigene Schwierigkeiten müssen doch thematisiert werden" 23
2.6.5 "Ich habe alles im Griff' 24
3 Die zentralen Bestandteile psychotherapeutischer Arbeit 25
3.1 Der eigene Leib 25
3.1.1 Leib und Körper 25
3.1.2 Das Psychotherapeutenideal 26
3.1.3 Flexibilität 27
3.2 Bewegung 28
3.2.1 Bewegung als Mittel gegen Restriktion und Einengung 28
3.2.2 Körperhaltungen 29
3.2.3 Spontane Bewegungen 30
3.2.4 Verlassen des Therapieraumes 31
3.2.5 Bewegung durch Aktionen mit dem Patienten 34
3.3 Rhythmus 36
3.3.1 Wozu Rhythmus? 36
3.3.2 Überhöhtes Erregungsniveau als Ausgangslage 37
3.3.3 Die Dramaturgie einer Therapiesitzung 39
3.3.4 Aktivierungsregulation aufgrund eigener Signale 42
3.3.5 Aktivierungsregulation aufgrund des Patientenverhaltens 44
3.4 Der Raum 45
3.4.1 Sphären der Territorialität 45
3.4.2 Strukturierung des Raumes 46
3.5 Der Blick des Anderen 47
3.5.1 Psychotherapie als "Dauerexposition" 47
3.5.2 Ambivalenz des Blickkontaktes 48
3.5.3 Maßnahmen gegen das Gefühl der Korporifizierung 49
3.6 Die Zeit 50
3.6.1 Langeweile und organisierte Zeit 50
VIII Inhalt
3.6.2 Psychotherapie als organisiertes und aktiv gestaltetes
zeitliches Geschehen 52
3.7 Der Anspruch 55
3.7.1 Wider den unkritischen Idealismus 55
3.7.2 Überhöhte Ansprüche an die eigene Person 56
3.7.3 Überhöhte Ansprüche an Patienten 63
3.7.4 Überhöhte Ansprüche an das Therapiesetting
und an therapeutische Modelle 68
3.8 Die Aktivität 69
3.8.1 Wider den Aktivismus 69
3.8.2 Was nehmen Patienten von der Therapie überhaupt mit? 71
3.8.3 Zehn Regeln für das richtige Maß an Aktivität 72
3.9 "Schriftkram" 73
3.9.1 Arbeitsstörungen 73
3.9.2 Lösungsversuch 75
Dysfunktionale Therapeutenhaltungen und Wege
zu ihrer Veränderung 78
4.1 Innere Haltungen 78
4.1.1 Struktur innerer Haltungen 78
4.1.2 Die dreifache Funktion innerer Haltungen 79
4.1.3 Funktionale und dysfunktionale Haltungen 79
4.2 "Ansteckung", Identifikation mit der Störung,
mangelnde Distanz 80
4.2.1 Hintergrund 80
4.2.2 Beschreibung 82
4.2.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 84
4.2.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 85
4.3 Zu starke Involviertheit, Überidentifikation mit dem
Patienten, mangelnde Abgrenzung 90
4.3.1 Hintergrund 90
4.3.2 Beschreibung 92
4.3.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 93
4.3.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 97
4.4 Starke Abhängigkeit, Verwöhnhaltung, Konfliktvermeidung 99
4.4.1 Hintergrund 99
4.4.2 Beschreibung 103
4.4.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 106
4.4.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 108
Inhalt! IX
4.5 Unsicherheit, negative Selbstbewertung,
Gefühl der Überforderung 110
4.5.1 Hintergrund 110
4.5.2 Beschreibung 113
4.5.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 116
4.5.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 119
4.6 Misstrauen, Überempfindlichkeit, Gereiztheit 120
4.6.1 Hintergrund 120
4.6.2 Beschreibung 123
4.6.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 127
4.6.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 128
4.7 Stressanfälligkeit: Typ-A-Verhalten 130
4.7.1 Hintergrund 130
4.7.2 Beschreibung 132
4.7.3 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 133
4.8 Stressanfälligkeit: Ich-Bedrohung 137
4.8.1 Hintergrund 137
4.8.2 Beschreibung 137
4.8.3 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 139
4.9 Stressanfälligkeit: aufopferungsvolle Selbstlosigkeit 143
4.9.1 Beschreibung 143
4.9.2 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 144
4.10 Sättigung, Verdrossenheit, Sinnkrise 145
4.10.1 Hintergrund: Sättigung 145
4.10.2 Beschreibung 146
4.10.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile 147
4.10.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 147
4.10.5 Hintergrund: Verdrossenheit 149
4.10.6 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 150
4.10.7 Hintergrund: Sinnkrise 152
4.10.8 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung 152
Der Praxisraum als Arena 154
5.1 Der Torero und die Stiere 154
5.2 Selbstfürsorge im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten 154
5.2.1 Überflutung 154
5.2.2 Woran merken Therapeuten, dass sie von Überflutung
bedroht sind? 156
X Inhalt
5.2.3 Häufige Fehler im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten und ihre Folgen 156
5.2.4 Grundhaltungen im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten 157
5.2.5 Die offene Provokation 158
5.2.6 Eindringlich-invasives Patientenverhalten 160
5.2.7 Überhöhte Ansprüche und Vorwürfe 164
5.2.8 Suizidales Patientenverhalten 167
5.2.9 Wenn Gefühle weiterfluten 172
5.3 Selbstfürsorge im Umgang mit deprivierendem
Patientenverhalten 176
5.3.1 Deprivation 176
5.3.2 Was Therapeuten von ihren Patienten erwarten 176
5.3.3 "Motivation" und Typen "schlecht motivierter" Patienten 177
5.3.4 Der fehlinformierte oder voreingenommene Patient 177
5.3.5 Der ambivalente Patient 179
5.3.6 Der entmutigte Patient 180
5.3.7 Der volitional geschwächte Patient 181
5.3.8 Der beziehungsgestörte Patient 182
5.3.9 Der überforderte Patient 182
5.3.10 Woran merken Therapeuten, dass sie depriviert werden? 183
5.3.11 Häufige Fehler im Umgang mit deprivierenden Patienten 183
5.3.12 Grundhaltungen im Umgang mit deprivierenden Patienten 184
5.3.13 Selbstfürsorge im Umgang mit deprivierenden Patienten 185
6 Ausblick 189
6.1 Komponenten therapeutischer Kompetenz 189
6.1.1 Neugierde und Interesse 190
6.1.2 Anteilnahme 191
6.1.3 Empathie 192
6.1.4 Ausdauer und Flexibilität 193
6.1.5 Selbstfürsorge 194
6.2 Wider die Inkompetenzüberkompensationskompetenz 194
Literatur 195
Sachregister 200
Details
VerfasserInnenangabe: Nicolas Hoffmann ; Birgit Hofmann
Jahr: 2008
Verlag: Weinheim, Beltz
Systematik: PI.HP
ISBN: 978-3-621-27581-1
2. ISBN: 3-621-27581-9
Beschreibung: 1. Aufl., XIV, 206 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 195 - 199
Mediengruppe: Buch