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Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit
VerfasserIn: Liedloff, Jean
Verfasserangabe: Jean Liedloff. [Aus dem Engl. übertr. von Eva Schlottmann und Rainer Taëni]
Jahr: 2006
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Im Dschungel Venezuelas trifft eine junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser "Wilden", bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden. Sie entdeckt dessen Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern und zeigt, wie dort noch ein bei uns längst verschüttetes Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort
1. Wie sich meine Ansichten so grundlegend wandelten 11
Anfangs das Sehen, später das Verstehen, dann die Bestätigung
meiner Beobachtungen - Herausbildung des Begriffs "Konti-
2. Der Begriff "Kontinuum" 33
Was der Mensch aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte
vom Leben erwartet - Seine angeborenen Strebungen - Wie
das Kontinuum wirkt, im Individuum und in der Kultur
3. Der Beginn des Lebens 42
Natürliche Geburt und traumatische Geburt - Die Erwartungen
und Strebungen des Säuglings - Die Phase des Getragenwerdens
und ihre Folgen für das weitere Leben - Die Erfahrungswelt
von Säuglingen und Kleinkindern innerhalb und
außerhalb des Kontinuums
4. Das Heranwachsen 103
Was es bedeutet, ein "soziales Tier" zu sein - Die angeborene
Fähigkeit zur Selbsterhaltung, das Wachsen des Selbstvertrauens
und von der Wichtigkeit, die Selbstverantwortung des
Kindes zu respektieren - Die Annahme eines angeborenen Sozialtriebes
und ihre Folgen - Wie ein Kind sich selbst erzieht -
Die Art von Unterstützung, die es von den Älteren benötigt
5. Die Versagung wesentlicher Erfahrungen 143
Die blinde Suche nach den versagten Erfahrungen in allen
Winkeln des Lebens - Das Geheimnis der Drogenabhängigen
- Mythen des Sündenfalls - Die zwei Schritte fort vom Zustand
der Unschuld: die entwicklungsbedingte Fähigkeit zur
intellektuellen Wahl und der Abfall des zivilisierten Menschen
vom Kontinuum - Befreiung vom Denken: Meditation, Ritual
und andere Formen, das Denken auszulöschen
6. Die Gesellschaft 176
Kulturen in Übereinstimmung mit dem Kontinuum und im
Widerspruch zum Kontinuum - Beständigkeit, Verläßlichkeit
und das Recht, sich nicht zu langweilen - Was ist nur aus der
Freude geworden?
7. Die Rückkehr zum Kontinuum 193
Geschlechtsverkehr und .Zuneigung': die beiden Bedürfnisse
nach Körperkontakt - Solange Bedürfnisse bestehen, ist ihre
Erfüllung möglich - Unsere Bedürfnisse aus der Sicht des
Kontinuums - Widerstände in unserer gegenwärtigen Lebensweise
- Die Rechte von Kleinkindern - Mögliche Ansatzpunkte
der Rückkehr zum Kontinuum - Anwendungen des
Kontinuum-Konzepts in der Forschung
Berichte und Überlegungen zur Neuauflage 1988 . . . . 207
Über Eltern - Weshalb man sich nicht schuldig fühlen sollte -
Über unsere merkwürdige Blindheit - Wenn sich alles ums
Kind dreht - Neue Überlegungen zur Psychotherapie
Das Liedloff-Kontinuum-Netvvork 220
Videofilme von Jean LiedlofF 221
 
 
Details
VerfasserIn: Liedloff, Jean
VerfasserInnenangabe: Jean Liedloff. [Aus dem Engl. übertr. von Eva Schlottmann und Rainer Taëni]
Jahr: 2006
Verlag: München, Beck
Systematik: PI.HEK
ISBN: 3-406-45724-X
Beschreibung: 6. Aufl., 218 S.
Originaltitel: The continuum concept <dt.>
Mediengruppe: Buch