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Die Couch in der Psychoanalyse
Geschichte und Gegenwart von Setting und Raum
VerfasserIn: Guderian, Claudia
Verfasserangabe: Claudia Guderian
Jahr: 2004
Verlag: Stuttgart [u.a.], Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Es ist wie ein blinder Fleck: Die bemerkenswerteste Lücke in der psychoanalytischen Forschung betrifft das einzige stofflich vorhandene Objekt innerhalb der Psychoanalyse - die Couch mit ihrem Sessel samt dem dazugehörigen Behandlungsraum. In einhundert Jahren psychoanalytischer Forschung hat bislang kein Werk die kultur- und sprachgeschichtlichen, die visuellen und wirkungsästhetischen Aspekte der Couch untersucht. Zudem stehen das Möbel, Setting und Raum in einem engen Wechselverhältnis zum psychoanalytischen Prozess. Die Autorin entwickelt eine grundlegende Raumtheorie, anhand derer die Beurteilung von Effektivität und Verlauf von psychoanalytischen Behandlungen erleichtert wird. Die Autorin: Dr. Claudia Guderian studierte Psychologie, Philosophie und Soziologie. Sie bearbeitet als Journalistin und freie Autorin psychoanalytische Themen für Rundfunk und Verlage. Zum Thema dieses Buches promovierte sie bei Professor Wolfgang Mertens an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Verband deutscher Schriftsteller (VS) ist sie Mitglied des Hamburger Landesvorstandes. Zielgruppen: Praktizierende Psychoanalytiker und Psychotherapeuten; Aus- und Weiterbildungskandidaten; Dozenten und Studierende der Psychologie. / AUS DEM INHALT: / / / Geleitwort 5 Vorwort 13 Einleitung - Die Couch als Ort besonderer Raumerfahrung 15 1 Der analytische Behandlungsraum in der psychoanalytischen Diskussion 17 1.1 Raumerwartung des Analysanden 17 1.2 Konzeptualisierung des Behandlungsraums und Literaturbericht . 18 1.2.1 Freuds Praxis der Raumgestaltung 19 1.2.2 Abschluss der Theoriebildung zum psychoanalytischen Raum . . . 20 1.2.3 Der Behandlungsraum in der Praxis und in der Diskussion 21 Karger Abstinenzbegriff bei Raum- und Selbstpräsentation des Analytikers 21 Diskussion über die Indikation der Liegeposition 21 Psychotherapie versus Psychoanalyse: Die Couch als Entscheidungskriterium ."o. 22 Die Durchsetzung der Couch-Benutzung im analytischen Prozess 23 Körperliche Repräsentation und neurophysiologische Aspekte als Bestandteil des Raumkonzepts 23 Meditationshaltungen und geeigneter Raum 24 Metaphorik der Raumbezüge 25 Einordnung des Behandlungsraums in den theoretischen Bezugsrahmen . 25 Zur empirischen Wahrnehmung konkreter Behandlungsräume 26 1.3 Weitere Fragestellungen 26 1.3.1 "Couch" als Synonym für Couch, Setting, Raum und analytischen Prozess 26 1.3.2 Metaphorik 26 1.3.3 Meditationshaltung 27 1.3.4 Weitere Berichte von Raumerfahrungen in der psychoanalytischen Praxis 27 1.3.5 Fragmentarische Raumwahrnehmung und fragmentarische Selbstwahrnehmung 27 1.3.6 Raumbezogenheit des analytischen Prozesses 29 1.3.7 Arbeitshypothesen 31 1.4 Zusammenfassung 32 1.5 Erwartete Resultate 33 Inhalt 2 Zur Wechselwirkung der Beziehung von Raum und Mensch: Raum, Raumgefühl, Raumbewusstsein, gestalteter Raum und Raumwirkung 35 2.1 Das psychoanalytische Setting und seine Funktion in der Psychoanalyse 35 2.2 Die Verknüpfung von Psychoanalyse und Raum 35 2.2.1 Ein mechanischer Zugang zur Psyche ist nicht möglich 36 2.2.2 Das Instrumentarium des Psychoanalytikers: Er selbst, Couch, Sessel und Raum 36 2.2.3 Der gemeinsam erlebte Raum als conditio sine qua non der Psychoanalyse 37 2.2.4 Performativität: Psychoanalyse als Abfolge von Sprechakten . . . . 38 2.2.5 Telefonanalyse 38 2.2.6 Psychoanalyse als chat im Internet 40 2.2.7 Schlussfolgerung: Notwendigkeit des gemeinsamen Raums 41 2.3 Der Raum 41 2.3.1 Der Raumbegriff 42 Mathematischer und erlebter Raum 42 Raumbegriff bei Aristoteles 43 Zur Dynamik des topos (TOIIO;) 44 Der Raum als Abfolge von Gefäßen 44 "Raum" - Etymologie und Semantik 45 2.3.2 Raumkoordinaten und dazugehöriges Raumgefühl 46 Die'Mitte des Raums 49 Die Orientierung im Raum 57 Geographische und mythische Richtungsschemata 58 Subjektive Faktoren des Raumerlebens 60 Bevorzugte Richtungen im Raum 61 Horizont und Perspektive 62 Hin- und Zurückbewegung im Raum ''. 64 Erschließen des Raums durch Straßen und Wege 67 2.3.3 Emotionen und kognitive Prozesse beim Durchmessen des Raumes 71 2.4 Raumwirkung 75 2.4.1 Der gestimmte Raum 76 2.4.2 Enge und Weite 76 2.4.3 Sinnliche Wirkung von Farbe 78 2.4.4 Euphorische, dämpfende Wirkung 78 2.4.5 Anthropomorphe Abstimmung 79 2.5 Raum-Metaphern: Affekte in ausgewählten Räumen und ihr Bezug zur Psychoanalyse 82 2.5.1 Gefängnis 83 2.5.2 Untersuchungsraum 90 2.5.3 Kirche, Andachtsraum 91 2.5.4 Opfertisch, Schlachtbank 93 2.5.5 Beichtstuhl 96 2.5.6 Papstaudienz 99 2.5.7 Krankenbett 101 2.5.8 Gelehrtenstube 102 8 Inhalt 2.5.9 Bett 108 Zusammenfassung 122 2.5.10 Grab, Gruft, Mausoleum, Katafalk 123 2.5.11 Der analytische Behandlungsraum als Projektionsraum für archetypische Situationen 126 2.6 Räumlichkeit des menschlichen Lebens 128 2.6.1 Raumgefühl 128 2.6.2 Formen des Eigenraums 129 Zur Analogie von Körper Besitzen und Raum Besitzen (Wohnen) 129 Die Befindlichkeit im freien Raum 130 Gehaltensein, Einswerdung mit dem Raum als geglückte Persönlichkeitstransformation 131 2.7 Zur Wortgeschichte der Couch 132 2.7.1 Gautsche (1537) 132 2.7.2 Lotterbett (15.-18. Jahrhundert) 133 2.7.3 Faulbett (16.-18. Jahrhundert) 134 2.7.4 Kanapee (1744) 135 2.7.5 Sofa (Sopha) (ab 1715) 136 2.7.6 Diwan (Divan) (1806) , 138 2.7.7 Ruhebett (ab 1561) 139 2.7.8 Chaiselongue (18. bis frühes 20. Jahrhundert) 140 2.7.9 Couch (Kautsch, Kautsche) (seit 1916) 141 2.8 Raumsymbolik 145 3 Zur Wechselwirkung von Raum und psychoanalytischem Prozess 151 3.1 Der fünfstufige Raum 152 3.2 Raster, Regeln und Rituale im analytischen Raum 153 4 Erfahrungsberichte aus den fünf analytischen Räumen 159 4.0 Der analytische Umraum (Raum 0) - The Analyst's Own Rooms . 159 4.0.1 Im Zeichen des Turms - Botschaften aus dem analytischen Umraum 159 4.1 Der analytische Außenraum (Raum 1) - The Outer Room 162 4.1.1 "Du rührst dich nicht!"- Eine Psychoanalyse im Außenraum . . . 164 4.1.2 Im Angstraum geerdet - Zwei Jahre starr im Außenraum 166 4.1.3 Bedeutung des Außenraums (Raum 1) 167 4.1.4 Übergang vom Außenraum (Raum 1) in den Interaktions- oder Symbioseraum (Raum 2) 168 4.2 Der Interaktions- oder Symbioseraum (Raum 2) - The Interactive or Symbiosis Room 168 4.2.1 "Das ist mein Raum!" - Zwei Möglichkeiten, die Kritik am Raum zu bewerten 171 4.2.2 Selbstversuch im toten Raum - Apologie eines Symbioseraumes .. 175 Inhalt 4.2.3 Der Übergang von Interaktions- oder Symbioseraum (Raum 2) in den Einzelraum (Raum 3) 178 4.3 Der Einzelraum - The Individual Room 180 4.3.1 Zu Hause im Analyseraum - Eine unangestrengte Analyse 181 4.3.2 Übergang vom Einzelraum (Raum 3) in den Sonderraum (Raum 4) 184 4.4 Der Sonderraum (Raum 4) - The Separate Room 185 4.4.1 Sofa unterm Regenfenster - Gutes Gedeihen im hässlichen Raum 188 4.4.2 "Willkommen in meinem Laboratorium!" - Erfolgreiche Ausbildung eines Sonderraumes 189 4.4.3 Keine Aktentaschenträgerin oder: Wer Ärger macht, kriegt eins auf die Glocke - Von der persönlichkeitsbildenden Wirkung des Sonderraums 191 4.4.4 Übergang von Sonderraum (Raum 4) in den fremdgewordenen Raum (Raum 5) 192 4.5 Der fremdgewordene Raum (Raum 5) - The Foreign Room 193 4.5.1 "Wie aus 'ner anderen Zeit" - Wiedererleben des Analyseraums nach Abschluss der Behandlung 194 4.6 Die fünf analytischen Räume am Beispiel einer Behandlung 195 4.6.1 Bilderbuchanalyse: Seefahrer-Romantik unterm Dach - Gelassen hinein und organisch heraus aus dem Analyseraum 195 4.7 Rituale in den analytischen Räumen 198 4.7.1 Selbstverständlich gelegen - Rituale und andere Selbstverständlichkeiten in den analytischen Räumen 198 5 Die fünf analytischen Räume 200 5.1 Die Räume sind nicht ortsgebunden und nicht personengebunden 203 5.2 Horizontale Anordnung der fünf Räume 203 5.3 Kritische Position: Der zweite Raum (Interaktions- oder Symbioseraum) 204 5.4 Orientierung im analytischen Prozess durch Hinzuziehen der Äußerungen zum Raum 204 5.5 Weitere Einsatzmöglichkeiten der Theorie des fünfstufigen Raums 204 5.6 Hilfsmittel bei der Begutachtung 205 5.7 Tabellarische Übersicht der fünf analytischen Räume und ihrer Synästhesien .- 205 5.8 Metaphorik von Raum, Couch und Setting 218 6 Schlussfolgerungen und Diskussion der Ergebnisse 221 Literatur 227 Sachregister 243 Personenregister 250
Details
VerfasserIn: Guderian, Claudia
VerfasserInnenangabe: Claudia Guderian
Jahr: 2004
Verlag: Stuttgart [u.a.], Kohlhammer
Systematik: PI.HPE
ISBN: 3-17-018048-7
Beschreibung: 1. Aufl., 252 S. : Ill.
Fußnote: Zugl.: München, Univ., Diss., 2004 u.d.T.: Intelmann, Claudia: Der Raum in der Psychoanalyse. - Literaturverz. S. 227 - 242
Mediengruppe: Buch