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Mina Hofstetter

eine ökofeministische Pionierin des biologischen Landbaus : Texte und Korrespondenz
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Moser, Peter; Gesellschaft für Ökologische Kommunikation mbH
Verfasser*innenangabe: Peter Moser
Jahr: 2024
Verlag: München, ökom-Verl.
Reihe: oekom science
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Bäuerinnen schreiben keine Texte und hinterlassen deshalb kaum schriftliche Quellen – das ist eine auch unter Historiker:innen weit verbreitete Vorstellung. Das heißt aber nicht, dass Bäuerinnen und andere in der Landwirtschaft tätige Frauen keine Quellen produzierten, die erhalten blieben. Ein Beispiel dafür ist die Bäuerin Mina Hofstetter, die ihre Ernährung in den frühen 1920er-Jahren auf Rohkost umstellte, ihren Betrieb am Greifensee deshalb viehlos bewirtschaftete und ein großes Engagement für den Biolandbau an den Tag legte.
 
Viel von dem, was wir heute über Mina Hofstetters Tätigkeiten, Wahrnehmungen und Deutungen wissen, basiert auf ihren Texten. In den 1930er-Jahren baute sie den Hof ihrer Familie am Greifensee in der Schweiz zu einer Lehrstätte für biologischen Landbau aus und empfing bis Anfang der 1950er-Jahre Gäste aus aller Welt, die sich für ihre Bewirtschaftungsform interessierten und teils auf dem Hof mitwirkten. Zudem hielt Mina Hofstetter Vorträge in vielen europäischen Ländern, korrespondierte mit Behörden, Naturwissenschaftler:innen und Schriftsteller:innen.
 
Die Veröffentlichung ihrer Texte soll eine Grundlage für eine reflektierte(re) Auseinandersetzung mit dieser eigensinnigen, gut vernetzten Bäuerin und den ihr wichtigen Themen schaffen und an ihrem Beispiel zeigen, welchen Veränderungsprozessen die bäuerliche Bevölkerung zu ihrer Zeit ausgesetzt war. (Verlagstext)
 
 
Aus dem Inhalt:
/ / Vorwort 7 / / Einleitung 9 / / Teil 1 / »Das muss ein Leben werden!«: Eine biografische Skizze / Kindheit, Familiengründung und Erwerb des Hofes Stühlen 23 / Betriebsleiterin auf dem Hof Stühlen 1915-1950 28 / Ernährungsreform und viehloser Biolandbau 34 / Lehrstätte für biologischen Landbau 41 / Stühlen als Versuchsbetrieb 53 / Ökofeministin avant la lettre - Hofstetters Engagement / in der Öffentlichkeit 61 / Zum Potential von Mina Hofstetter für die Geschichtsschreibung / und Geschlechterforschung 81 / / Teil 2 / Korrespondenz, Manuskripte und publizierte Texte von Mina Hofstetter 1923-1952 / / Unveröffentlichte Texte 87 / Korrespondenz 87 / Manuskripte 106 / Publizierte Texte 119 / Artikel in Zeitungen, Zeitschriften / und Sammelbänden 119 / Broschüren 199 / / Anhang / Editorische Richtlinien 359 / Presseberichte zu Mina Hofstetter 1923-1967 361 / Quellen und Literatur 363 / Bibliografie 367 / Personenverzeichnis 379 / Abbildungsverzeichnis 383 / Verzeichnis der Texte von Mina Hofstetter 385 / Anmerkungen 387

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Moser, Peter; Gesellschaft für Ökologische Kommunikation mbH
Verfasser*innenangabe: Peter Moser
Jahr: 2024
Verlag: München, ökom-Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik NL.A
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ISBN: 978-3-9872607-1-1
2. ISBN: 3-9872607-1-8
Beschreibung: 402 Seiten : Illustrationen
Reihe: oekom science
Schlagwörter: Biologischer Landbau, Geschichte, Ökofeminismus, Hofstetter, Mina, Alternativer Landbau, Eco-feminism, Ecofeminism, Ecological feminism, Green feminism, Landesgeschichte, Organischer Landbau, Ortsgeschichte, Regionalgeschichte, Zeitgeschichte, Ökolandbau, Ökologischer Landbau, Hofstetter-Lehner, Mina, Lehner, Mina (Früherer Name)
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Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Quellen- und Literaturverzeichnis Seite 363-377.
Mediengruppe: Buch