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Das islamische Totenbuch
Jenseitsvorstellungen des Islam
Verfasserangabe: nach der Dresdner und Leipziger Handschrift. Neu hrsg. von Helmut Werner
Jahr: 2002
Verlag: Bergisch Gladbach, Lübbe
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Ereignisse der jüngsten Zeit führen mittlerweile jedem vor Augen, welch tief greifenden Einfluss religiöse Vorstellungen des Islam auch auf den Westen haben. Denn so, wie im christlichen Abendland Jenseitsvorstellungen vom Paradies, dem Fegefeuer und der Hölle, die Weltvorstellungen und das Handeln vieler Gläubigen beeinflussen, so ist es auch bei den Muslimen. Wenn der eigene Tod seinen Schrecken verloren hat und das Leben nur eine Vorstufe zum Paradies ist, dann wird der streng Gläubige sein Leben anders führen, als derjenige, der sich vor dem Tod fürchtet. Es kann sogar – wie wir nun wissen – dazu führen, dass manche Glaubensfanatiker den Tod suchen oder dass politisch motivierte Attentäter vorgeben, aus religiösen Motiven zu handeln. Ist solcher Art radikalen Handelns von islamischen Glaubenslehren gedeckt? Ist der Islam also eine fanatische und gefährliche Religion? Ist das typisch islamisch? Mancher ohne Hintergrundwissen ist da mit Be- und Verurteilungen schnell bei der Hand. Doch Differenzierung und genaues Hinsehen sind nun gefragt. Nicht nur, weil der Islam mittlerweile auch eine Religion Mitteleuropas ist. Das vorliegende alte Glaubensdokument beschreibt die Jenseitsvorstellungen des Islam. Wir kennen solche Texte von den Tibetern und Ägyptern als die berühmten “Totenbücher”. In einer sehr bilderreichen Sprache beschreiben sie, was die Seele beim Tod, in der Zeit danach, in der Hölle und im Paradies – im Jenseits – erlebt. Von dem arabischen Text sind nur zwei Handschriften überliefert. Eine deutsche Übersetzung fertigte der Rabbiner Maurice Wolff im Jahr 1872 an, die Helmut Werner hier neu herausgibt. Seit dem 19. Jahrhundert war diese wichtige Schrift, die die Jenseitsvorstellungen aus verschiedenen islamischen Quellen zusammenstellt, nicht mehr zugänglich. Eine umfangreiche Einleitung und zahlreiche Erläuterungen öffnen die noch ungewohnte Welt des islamischen Glaubens – und der Leser wird überrascht erkennen, wie sehr sich die islamischen Jenseitsvorstellungen aus denselben Quellen speisen wie die christliche und die jüdische Lehre. So lernen wir im Fremden das Eigene erkennen.
Details
VerfasserInnenangabe: nach der Dresdner und Leipziger Handschrift. Neu hrsg. von Helmut Werner
Jahr: 2002
Verlag: Bergisch Gladbach, Lübbe
Systematik: PI.NI, I-03/03
ISBN: 3-7857-2079-3
Beschreibung: Orig.-Ausg., 284 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Werner, Helmut [Hrsg.]
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 276 - 284
Mediengruppe: Buch