Dieses Selbsthilfemanual für Menschen mit Zwangsstörungen zeigt Betroffenen anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele sowie bewährten und neuen Behandlungsstrategien, wie man zwangstypischen „Denkfallen“ (z.B. übermäßige Verantwortungsübernahme, Perfektionismus) entgehen kann.
Eine umfangreiche Materialsammlung leitet Betroffene dazu an, wiederkehrende Denkfallen erst zu erkennen und dann zu „entschärfen“. Alle Materialien sind für die Selbsthilfe erstellt worden, eignen sich jedoch auch als wertvolle Ergänzung für den Einsatz durch Therapeuten. Belege für die Effektivität des Ansatzes wurden bereits in zwei wissenschaftlichen Studien erbracht. Die dritte Auflage wurde um viele neue Übungen erweitert.
Inhaltsverzeichnis
I Theoretische Ausführungen
Metakognition und Zwang 3
Steffen Moritz, Marit Hauschildt
1.1 Ziele des metakognitiven Trainings 4
1.2 Hinweise zur Arbeit mit dem metakognitiven Training 4
1.3 Theoretischer Hintergrund 6
1.3.1 Was ist Zwang? 7
1.3.2 Was sind eigentlich Zwangsgedanken und Zwangshandlungen? 8
1.3.3 Häufige Folgen von Zwang: Vermeidung und Sicherheitsverhalten 9
1.3.4 Was die Dinge verschlimmert! 10
1.3.5 Zwang und zwanghafte Persönlichkeit 12
1.4 Aufbau und Inhalt des metakognitiven Trainings 13
1.4.1 Wo sind Ihre Probleme? 13
1.4.2 Übung: Noch einmal innehalten 13
1.4.3 Was ist Metakognition? 15
1.4.4 Denkverzerrungen 15
1.5 Jetzt geht’s endlich los! 16
Abbildungsnachweis 17
Weiterführende Literatur 17
II Häufige Denkverzerrungen bei Zwang
Denkverzerrung 1: Sind schlechte Gedanken anormal?
Verbreitung zwanghafter Befürchtungen 21
Stegen Moritz, Marit Hauschildt
2.1 Anführung ins Thema 23
2.1.1 Was ist normal? 23
2.1.2 Übergang von »normal« zu »zwanghaft« 29
2.1.3 Wieso redet kaum jemand darüber? 30
2.2 Übungen 32
2.2.1 Übung 1: Unmoral auch bei moralischen Vorbildern 32
2.2.2 Übung 2: Zwischenmenschliche Beziehungen 32
2.2.3 Übung 3: Milde walten lassen 35
2.2.4 Übung 4: Aggressionsbewältigung 38
2.2.5 Übung 5: Akzeptanz und Wertschätzung für sich selbst und andere 38
Abbildungsnachweis 39
Weiterführende Literatur 40
Denkverzerrung 2: Führen schlimme Gedanken zu schlimmen Taten?
Denken = Handeln 41
Stefen Moritz, Marit Hauschildt
3.1 Anführung ins Thema 43
3.1.1 Wer Böses denkt, tut auch Böses? 43
3.2 Übungen 45
3.2.1 Übung 1: Können Gedanken Dinge bewegen? 45
3.2.2 Übung 2: Magisches Denken 46
3.2.3 Übung 3: Auf den Spuren Uri Gellers 48
3.2.4 Übung 4: Gedanken-Handlungs-Verschmelzung 49
Abbildungsnachweis 50
Weiterführende Literatur 50
Denkverzerrung 3: Müssen die Gedanken dem eigenen Willen gehorchen?
Die Gedanken sind frei! 51
Stefan Moritz, Marit Hauschlildt
4.1 Einführung ins Thema 53
4.1.1 Gedanken sind vorsteuerbar - stimmt das? 53
4.1.2 Negative Gedanken sind wie »Vogelscheuchen im Wind« 54
4.2 Übungen 56
4.2.1 Übung 1: Der Vogelscheuche den Wind aus den Segeln Kleidern nehmen 56
4.2.2 Übung 2: Vorsicht - noch mehr Bilder! 56
4.2.3 Übung 3: Nehmen Sie Ihrem Denken gegenüber neue Positionen ein 58
4.2.4 Übung 4: Erfreuen Sie sich an Ihrem Denken 59
Abbildungsnachweis 60
Weiterführende Literatur 60
Denkverzerrung 4: Ist die Welt gefährlich? Katastrophisieren 61
Stefen Moritz, Marit Hauschildt
5.1 Einführung ins Thema 63
5.1.1 Gründe für Fehleinschätzungen 64
5.2 Übungen 65
5.2.1 Übung 1: Machen Sie sich schlau! 65
5.2.2 Übung 2: Wahrscheinlichkeitsketten berechnen 66
5.2.3 Übung 3: Aufmerksamkeitsspaltung 67
5.2.4 Übung 4: Korrigierende Erfahrungen machen - Konfrontationstherapie 69
Abbildungsnachweis 75
Weiterführende Literatur 75
Denkverzerrung 5: Müssen schiechte Gedanken unterdrückt werden? Gedankenkontrolle 77
Stegen Moritz, Marit Hauschildt
6.1 Einführung ins Thema 79
6.1.1 »So etwas darf man nicht denken?« 79
6.1.2 Gedankenunterdrückung klappt nicht! 80
6.1.3 Stattdessen: Inneren Abstand zur Befürchtung suchen 81
6.2 Übungen 82
6.2.1 Übung 1: Gedankenunterdrückung klappt nicht 82
6.2.2 Übung 2: Alternativer Umgang mit negativen Gedanken 83
Abbildungsnachweis 84
Weiterführende Literatur 84
Denkverzerrung 6: Signalisieren Gefühle echte Gefahr? Zwang und Emotion 85
Steffen Moritz, Marit Hauschildt
7.1 Einführung ins Thema 87
7.1.1 Welche Gefühle gehen mit Zwangsgedanken einher? 87
7.1.2 Gefühle sind manchmal ein schlechter Ratgeber 88
7.2 Übungen 90
7.2.1 Übung 1: Emotion und soziale Bewertung 90
7.2.2 Übung 2: Einfluss äußerer Faktoren auf Denken und Fühlen 91
7.2.3 Übung 3: Aus der Mücke einen Elefanten Dinosaurier machen 93
7.2.4 Übung 4: Berg statt Blatt im Wind sein 94
Abbildungsnachweis 95
Weiterführende Literatur 95
Denkverzerrung 7: Vergiften die Zwänge die Gedanken?
Das Netzwerk des Zwangs 97
Stefen Moritz, Marit Hauschildt
8.1 Anführung ins Thema 99
8.1.1 Assoziationsspaltung 99
8.1.2 Organisation des Gedächtnisses 100
8.1.3 Technik der Assoziationsspaltung 101
8.2 Übungen 102
8.2.1 Übung: Assoziationsspaltung in Aktion - Die Gedanken befreien 102
Abbildungsnachweis 104
Weiterführende Literatur 104
Denkverzerrung 8: Bin ich für alles und jeden verantwortlich?
Übertriebenes Verantwortungsempfinden 105
Stehen Moritz, Marit Hauschildt
9.1 Einführung ins Thema 107
9.2 Übungen 108
9.2.1 Übung 1: Nicht mit zweierlei Maß messen 108
9.2.2 Übung 2: Das Pferd von hinten aufzäumen 108
Abbildungsnachweis 111
Weiterführende Literatur 111
Denkverzerrung 9: Ist gut nicht gut genug? Perfektionismus 113
Stefen Moritz, Marit Hauschildt
10.1 Einführung ins Thema 115
10.1.1 Perfektion-ein überhöhter Anspruch 115
10.1.2 Perfektes Leben? 116
10.2 Übungen 118
10.2.1 Übung 1: Auf scheinbar perfekt 118
10.2.2 Übung 2: Machen Sie bewusst Fehler 118
Abbildungsnachweis 119
Weiterführende Literatur 119
Denkverzerrung 10: Muss ich alles ganz genau wissen?
Suche/Sucht nach Wahrheit 121
Steffen Moritz, Marit Hauschildt
11.1 Einführung ins Thema 123
11.2 Übungen 124
11.2.1 Übung 1: Ist absolute Wahrheit erreichbar -
und überhaupt erstrebenswert? 124
11.2.2 Übung 2: Weniger ist mehr 125
Abbildungsnachweis 126
Weiterführende Literatur 126
Denkverzerrung 11: Hilft Grübeln, Probleme zu lösen?
Gefangen in der Endlosschleife 127
Steffen Moritz, Marit Hauschildt
12.1 Einführung ins Tema 129
12.2 Übungen 130
12.2.1 Übung 1: Stopp-Signale setzen 130
12.2.2 Übung 2: Aufschub 131
Abbildungsnachweis 132
Weiterführende Literatur 132
Denkverzerrung 12: Ist Zwang eine Hirnstörung - kann m an da nichts machen?
Zwang und Gehirn 133
Stefen Moritz, Marit Hauschildt
13.1 Anführung ins Thema 135
13.1.1 Genetik und Neuropsychologie 136
13.1.2 Irgendetwas hat jeder! Psychische 138
Abbildungsnachweis 139
Weiterführende Literatur 139
Denkverzerrung 13: Ich kann und bin nichts? Selbstzweifel und Depression 141
Stegen Moritz, Marit Hauschildt
14.1 Einführung ins Thema 143
14.2 Übungen 145
14.2.1 Übung 1: Übertriebene Verallgemeinerungen reduzieren 145
14.2.2 Übung 2: Vergegenwärtigen von Starken 147
14.2.3 Übung 3: Sensorisches Zirkeltraining 148
14.2.4 Übung 4: Umgang mit Lob und Kritik 150
14.2.5 Übung 5: Den Augenblick festhalten 150
14.2.6 Übung 6: Dankbar sein 151
14.2.7 Übung 7: Das Sein bestimmt das Bewusstsein 152
14.2.8 Weitere Übungen zur Steigerung der Stimmung und des Selbstwertgefühls 153
Abbildungsnachweis 154
Weiterführende Literatur 154
Denkverzerrung 14: Werde ich nie wieder gesund und am Ende sogar verrückt?
Zwang Psychose ¿55
Steffen Moritz, Marit Hauschildt
15.1 Einführung ins Thema 157
Abbildungsnachweis 160
Weiterführende Literatur 160
Zu guter Letzt 161
16.1 Sie sind mehr als Ihre Zwangsstörung und Sie haben mehr drauf, als nur Ihre Probleme zu bekämpfen 163
16.1.1 Übung: Vorstellungsübung 164
16.2 Übung macht den Meister! 165
16.3 Rückmeldung 166
Abbildungsnachweis 167
Weiterführende Literatur 167
Serviceteil
Arbeitsmaterialien 170
Stichwortverzeichnis 178