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Atonale Götzendämmerung
kritische Beiträge zur Geschichte der Neumusik-ismen (Wien, 1937)
VerfasserIn: Korngold, Julius
Verfasserangabe: erstveröffentlichung als Faksimile, mit Vorwort, Kommentar und Anmerkungen. Herausgegeben von Arne Stollberg und Oswald Panagl unter Mitarbeit von Lukas Michaelis
Jahr: 2019
Verlag: Würzburg , Königshausen & Neumann
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KM.MC3 Korn / College 5b - Musik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Impressionismus:
Auf französischem Mutterboden
Romanische Seitenlinie
Russische Erscheinungsformen bis zu Motorismus und Retrospektivismus
Ausstrahlungen nach England, Amerika, Tschechoslowakei, Polen, Ungarn
Atonalismus:
Arnold Schönberg
Wiener Schönberg-Schule
Schönberg- und Strawinsky-Adepten außerhalb Wiens. Vom Atonalismus und Linearismus zum Konstruktivismus
Zeitgenössische Musikfeste:
Frankfurt
Neukammermusik als Salzburger Festpiel
Neumusik an der Salzach
Eroberungszug nach Prag
Venezianische Festfreuden
Vermischete Aufsätze (Zur Lehre Matthias Hauers. Über das Lineare. Jazz und Einschlägiges. Jazz, Publikum, Kritik, Zeitausdruck, Präzedenzfall Wagner. Und noch einmal: "Musik und Zeit". Ein Gespräch. Atonale Götzendämmerung
 
Enhält außerdem:
Julius Korngold: Eine biographische Skizze
Im Schlagschatten von Moderne und Décadence: Kultruhistorische Voraussetzungen
Von "politisierender Mythologie" und "schönheitsleisten": Julius Korngolds Ästhetik - mit Blick auf den komponierenden Sohn
Nationale Klischees oder kulturelle Vermittlung: Die Opernkritiken von Julius Korngold
Zwischen Funktionalismus und Belletristik: Julius Korngold als Schriftsteller
Vom Tagesjournalismus zum ästhetischen Räsonnement: Prinzipien der Textcollage
 
 
Julius Korngold zählt zu den bemerkenswertesten, sicher auch problematischsten Erscheinungen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Als Nachfolger Eduard Hanslicks bei der Neuen Freien Presse (Wien) einer der wichtigsten und einflussreichsten Kritiker seiner Zeit, erbitterter, ja fanatischer Gegner der "Wiener Schule" und aller Tendenzen der "Neuen Musik", wurde ausgerechnet er 1897 zum Vater eines komponierenden Wunderkindes: Erich Wolfgang Korngold.
Mit der Atonalen Götzendämmerung wollte Julius Korngold 1937 die Summe seiner journalistischen Tätigkeit ziehen, doch der "Anschluss" Österreichs verhinderte das Erscheinen des Buches. Seither galt es als verschollen, bis beim Wiener Verlag Doblinger ein Korrekturexemplar mit handschriftlichen Eintragungen des Autors ans Licht kam. Dieses Korrekturexemplar wird hier als Faksimile präsentiert und mit Vorwort und Kommentar sowie einem detaillierten Anmerkungsapparat ergänzt, der die in den Band eingegangenen Zeitungsartikel nachweist und somit kenntlich macht, wie Julius Korngold den anlassgebundenen Tagesjournalismus in allgemeines ästhetisches Räsonnement verwandelte.
Details
VerfasserIn: Korngold, Julius
VerfasserInnenangabe: erstveröffentlichung als Faksimile, mit Vorwort, Kommentar und Anmerkungen. Herausgegeben von Arne Stollberg und Oswald Panagl unter Mitarbeit von Lukas Michaelis
Jahr: 2019
Verlag: Würzburg , Königshausen & Neumann
Systematik: KM.MC3, KM.MC5
ISBN: 978-3-8260-6775-4
2. ISBN: 3-8260-6775-4
Beschreibung: 453 Seiten
Mediengruppe: Buch