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Citizen Science
das unterschätzte Wissen der Laien
VerfasserIn: Finke, Peter
Verfasserangabe: Peter Finke. Mit einem Nachw. von Ervin Laszlo
Jahr: 2014
Verlag: München, oekom-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Charles Darwin und Gregor Mendel gelten zu Recht als herausragende Figuren der Wissenschaftsgeschichte. Sie waren auf ihren Gebieten Amateure, keine Berufsforscher im heutigen Sinne. Was sie antrieb, war eine unstillbare Neugier, die auch heute noch vielen Laien zu Eigen ist und in leidenschaftlich gepflegten Hobbys und ehrenamtlicher Forschung in vielen Problemfeldern der Zivilgesellschaft ihren Ausdruck findet.
Doch Wissenschaft und Forschung gelten mittlerweile als Privileg der Profis, das oftmals lebensnähere Wirken der Laien als zweitklassig. Dabei sind ihre Leistungen bedeutsamer denn je: das Jahrhundertprojekt Wikipedia wäre ohne Citizen Science undenkbar und auch erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement kommt ohne fundierte Sachkenntnisse nicht aus. Peter Finke legt die erste Einführung in die Ideenwelt von Citizen Science vor und lädt ein, die unterschätzte Welt der Wissensbürger zu entdecken. Sein Fazit: Wenn wir wirklich eine Wissensgesellschaft werden wollen, müssen wir unsere akademischen und politischen Maßstäbe neu justieren.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Vorwort 7
Teil I:
Die Expedition, oder: Laien sind nicht dumm 10
Der Status quo: Eine Ausgangslage mit manchen Lücken 13
Alte und neue Wurzeln von Citizen Science 25
Zwei Philosophen als Wegbereiter 29
Kant, Vordenker der Aufklärung 30 o Feyerabend, Vorkämpfer einer
freien Gesellschaft 33
Citizen Science: Der Begriff und seine Pole o 36
Das Korsett der Profis:
Institutionalisierung und Ökonomisierung 46
Teil II:
Der Apfelbaum, oder: Lebensnähe als Prinzip 56
Veränderte Perspektiven: Auch Wissen geht vom Volk aus 59
Nähe: Der Bodenkontakt der Wissenschaft 66 o Grenzen: Was wir von
den Fröschen lernen können 70 o Zusammenhänge: Wider die Fraktionierung
der Welt 73 o Kreativität: Solidität allein genügt nicht 78
Die lebensnahe Wissenschaft ist nicht überholt 81
Strukturen: Die elementaren Schritte zum Wissen 83 o Einige besondere
Leistungen und Funktionen 89 o Die Stärken von Citizen Science 93 o
Die Schwächen von Citizen Science 99
Eine Abwägung von Chancen und Risiken 106
Teil III:
Das Gebäude, oder: Das Wissen der freien Bürger 112
Komplexe Wissensfelder und Motive 115
Vom Hobby zur Wissenschaft: Die privaten Motive 120
Entdecken und Erhalten 122 o Sammeln und Spielen 124
Bürgerschaftliches Engagement: Das zentrale Motiv 126
Worum es geht: Wissensfelder in Natur und Kultur 128 o Die Ambivalenz
der Freiheit von Citizen Science 148
Neue Medien: Information ist noch kein Wissen 149
Sprachprobleme: Citizen Science kommuniziert anders 155
Akteure: Wutbürger sind Wissensbürger 159
Schnittstellen: Wissenschaftim Dialog 164
Förderung: Zwei unterschiedliche Strategien 172
Geld: Warum das Ehrenamt nichts mit Kostenlosigkeit zu tun hat .. 175
Teil IV:
Die Pyramide, oder:
Der schwierige Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft. 182
Wissenschaftswandel: Es geht um Wahrheit, nicht um Macht 185
Politikwandel: Das demokratische Bildungsgebot ist nicht erfüllt .. 192
Kulturwandel: Wir erreichen die notwendigen Veränderungen
nur mit Citizen Science 201
Zusammenfassung 207
Nachwort von Ervin Laszlo: Citizen Science -
Wissenschaft für die Bürger einer Welt im Wandel 211
Anmerkungen 217
Literatur 234
Hinweise auf weiterführende Informationen 237
Maßnahmen zur Förderung von Citizen Science 239
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Finke, Peter
VerfasserInnenangabe: Peter Finke. Mit einem Nachw. von Ervin Laszlo
Jahr: 2014
Verlag: München, oekom-Verl.
Systematik: PI.HS
ISBN: 978-3-86581-466-1
2. ISBN: 3-86581-466-2
Beschreibung: 239 S. : Ill.
Sprache: ger
Fußnote: Literatur- und URL-Verz. S. 234 - 236
Mediengruppe: Buch