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Das weibliche Genie - Melanie Klein
das Leben, der Wahn, die Wörter
VerfasserIn: Kristeva, Julia
Verfasserangabe: Julia Kristeva. Aus dem Franz. von Johanna Naumann
Jahr: 2008
Verlag: Gießen, Psychosozial-Vlg.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
»Erschaffe dein Denken und erschaffe es stets aufs Neue, indem du mit dem Weiblichen in dir in Berührung bleibst!«
Während Freud den Ödipuskomplex und die Rolle des Vaters ins Zentrum des psychischen Lebens rückte, entdeckte Melanie Klein als Mutter-Psychoanalytikerin die »Mutter« inmitten des seelischen Lebens des Subjekts. Damit gelang ihr die Vertiefung der Psychoanalyse, die die Psychose, die Objektbeziehungen und das Verstehen »vorsprachlicher« Mitteilungen in der Kinderanalyse betraf. Kristeva erzählt anschaulich und ausführlich Melanie Kleins Fallgeschichten nach. Weiterhin stellt die Autorin die theoretischen Entwicklungen Melanie Kleins und deren Einfluss auf die Psychoanalyse dar. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die deutsche Erstausgabe der französischen Ausgabe von 2000
Julia Kristeva, in Bulgarien geboren und seit 1966 in Frankreich lebend, gehört zu den renommiertesten Sprachwissenschaftlerinnen und Psychoanalytikerinnen sowie kritischen intellektuellen Frankreichs. 2004 erhielt sie den norwegischen Holberg-Preis, 2006 den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken; zahlreiche Ehrendoktorwürden, Auszeichnungen und Preise. Sie ist Professorin am Institut Universitaire de France und schrieb einflussreiche Bücher über Psychoanalyse, Literatur und Sprache, u. a.: Fremde sind wir uns selbst (2001) .
 
Inhalt / / EINLEITUNG. DAS JAHRHUNDERT DER PSYCHOANALYSE 9 / I JÜDISCHE FAMILIEN, EUROPÄISCHE GESCHICHTEN: EINE DEPRESSION UND IHRE FOLGEN 19 / 1 Libussa 19 / 2 Juden und Katholiken 22 / 3 Sändor Ferenczi 25 / 4 Karl Abraham 29 / 5 London 31 / II DAS ANALYSIEREN IHRER KINDER: VOM SKANDAL ZUR SPIELTECHNIK 35 / 1 Das unbewusste Wissen (des Kindes) gegen die Aufklärung (der Eltern) 38 / 2 Fabulieren mit Erich/Fritz 40 / 3 Hans und (vielleicht) Melitta 45 / 4 Spielen? Deuten 47 / 5 Rohe Wörter, negative Übertragung, Aufhebung der Verdichtung der Phantasie 50 / III VORRANGIGKEIT UND VERINNERLICHUNG DES ANDEREN UND DER BINDUNG: DAS BABY WIRD / MIT SEINEN OBJEKTEN GEBOREN 57 / 1 Narzissmus und Objekt 57 / 2 Innen/außen 61 / 3 Die "paranoid-schizoide Position": Spaltung und projektive Identifizierung 65 / 4 Die depressive Position: ganzes Objekt, psychischer Bereich, Wiedergutmachung 73 / IV ANGST ODER BEGEHREN? AM ANFANG WAR DER TODESTRIEB 81 / 1 Eros, von Thanatos absorbiert: sadistisches Verschlingen und analer Angriff 81 / / 2 Dieser Kummer, der uns eine Seele komponiert 88 / 3 Macht des Neides und Wette auf die Dankbarkeit 90 / 4 Petits fours, kleine Frou, Frau Klein . 93 / V EIN FRÜHES UND TYRANNISCHES ÜBER-ICH 97 / 1 Von den Frühstadien des Ödipus an 97 / 2 Weder Mädchen noch Jungen entrinnen ihm 99 / 3 Die verfolgende Idealisierung und die "Konkretüden" 100 / 4 Der Fall Richard: Güte gegen Hitler-Ubu 103 / 5 Wie nicht einsam sein? 109 / VI MUTTERKULT ODER LOB DES MUTTERMORDES? DIE ELTERN 113 / 1 Immer wieder die Brust 113 / 2 Eine primäre Weiblichkeitsphase 117 / 3 Weibliche Sexualität. 120 / 4 . und männliche Sexualität 124 / 5 Die "vereinigten Eltern" oder das Elternpaar 126 / 6 Eine Orestie 130 / VII DIE PHANTASIE ALS INKARNIERTE METAPHER 135 / 1 Der Repräsentant vor der Repräsentation 135 / 2 Die "pränarrativen Hüllen" zwischen Angst und Sprache 141 / 3 Ein weiblicher Zug zum Archaischen? 147 / VIII IMMANENZ UND STUFEN DER SYMBOLIK 155 / 1 Von den Gleichsetzungen zu den Symbolen: Dick 155 / 2 Die Negativität nach Melanie Klein 165 / 3 Das Archaische und das Primäre bei den Post-Kleinianern 173 / 4 Kulturelle Sublimierungen: Kunst und Literatur 181 / IX VON DER FREMDSPRACHE ZU DEN NETZEN DER TREUEN UND DER UNTREUEN 187 / 1 Eine Gründerin ohne Text 187 / 2 Mutter und Tochter 196 / 3 Krieg und Frieden der Frauen 201 / X POLITIK DES KLEINIANISMUS 209 / 1 Von den Kontroversen zu den Unabhängigen 209 / 2 Neid und Dankbarkeit Lacans 221 / 3 Die Linke und die Feministinnen bemächtigen sich der "inspirierten Innereienhändlerin" 225 / 4 Die innere Mutter und die Tiefe des Denkens 236 / PERSONENREGISTER 243 / SACHREGISTER 247 / LITERATUR 267
Details
VerfasserIn: Kristeva, Julia
VerfasserInnenangabe: Julia Kristeva. Aus dem Franz. von Johanna Naumann
Jahr: 2008
Verlag: Gießen, Psychosozial-Vlg.
Systematik: PI.BP
ISBN: 978-3-89806-837-6
2. ISBN: 3-89806-837-4
Beschreibung: Dt. Erstveröffentlichung, 1. Aufl., 274 S.
Schlagwörter: Klein, Melanie
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Le génie féminin. Mélanie Klein. <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 267 - 274
Mediengruppe: Buch