X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


135 von 178
Der eigene Körper als Symbol?
der Körper in der Psychoanalyse von heute
Verfasserangabe: Mathias Hirsch (Hg.)
Jahr: 2002
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPE Eigen / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Aus psychoanalytischer Sicht wird die Bedeutung des Körpers als Symbol innerhalb verschiedener Bereiche der Psychopathologie untersucht, in denen er unbewältigte psychische Konflikte und Defizite, aber auch Traumafolgen und deren Abwehr mehr oder weniger symbolisch ausdrückt. Unter diesem Aspekt werden die »modernen« Krankheiten Selbstverletzung und Ess-Störungen bearbeitet, die Besonderheiten des therapeutischen Vorgehens bei wenig symbolisierten Körpersyndromen in Theorie und Praxis werden beschrieben und es wird die Kommunikationsfunktion des Körpers in der analytischen Psychotherapie untersucht. Ein Beitrag befasst sich mit nichtsymbolisierten Körpersymptomen in frühester Kindheit, ein anderer stellt die Verbindung zu zeitgenössischen Formen der Körperkultur wie Tattoo und Piercing her. In der Abhandlung über die Geschichte der Psychoanalyse werden die Ursprünge der Symbolbedeutung des Körpers aufgespürt und ihre Weiterentwicklung nachvollzogen. In weiteren Beiträgen sind literarische Werke Gegenstand der Untersuchung zum Thema Symbolfunktion des eigenen Körpers.Die Bedeutung des Körpers als Symbol wird innerhalb verschiedener Bereiche der Psychopathologie untersucht, in denen dieser unbewältigte psychische Konflikte und Defizite, aber auch Traumafolgen und deren Abwehr mehr oder weniger symbolisch ausdrückt.
 
AUS DEM INHALT
 
Einleitung
 
Der Körper im Werk Sändor Ferenczis
Mathias Hirsch 9
Theorie als Metapher - Das Konversionskonzept
Mathias Hirsch 15
 
Felix Deutschs als Objektbeziehungstheorie
Mathias Hirsch 37
 
Selbstverletzung als Selbsterhaltung
Gerhard Paar 53
 
Die Praxis der Prozessdeutung - Über die Arbeit
mit Deutungen erster und zweiter Ordnung
Reinhard Plassmann 73
 
"Der Mensch ist, was er isst" - Ess-Störung als Ausdruck gestörter Identität
und mangelnder Symbolbildung
Christel Böhme-Bloem 93
 
Arbeiten mit Bion: Körpersymptome und die Umkehrung der Alpha-Funktion
Volker Trempler 115
 
Körperliche Symptome in der frühen Kindheit: Zwischen elterlichen Phantasien und
kindlicher Symbolisierungsfähigkeit
Fernanda Pedrina 147
 
Zu den Ohnmächten des Prinz Friedrich von Homburg und anderer Protagonisten
in Heinrich v. Kleists Dramen
Margarete Berger 165
 
Trauma und Körper - Die Verwendung des
eigenen Körpers im autobiographischen Werk Georges-Arthur Goldschmidts
Mathias Hirsch 199
 
Körpermagie, Körpernarzissmus und der Wunsch, Zeichen zu setzen:
Eine Psychologie von Tattoo und Piercing
Aglaja Stirn 223
 
Wie der Körper spricht - Zur Kommunikationsfunktion des Körpers
in der analytischen Psychotherapie
Mathias Hirsch 237
 
Die Autoren 267
Sachregister / Stichwortverzeichnis 271
Details
VerfasserInnenangabe: Mathias Hirsch (Hg.)
Jahr: 2002
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Systematik: PI.HPE
ISBN: 3-89806-138-8
Beschreibung: 281 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Hirsch, Mathias
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch