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Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse
VerfasserIn: Rank, Otto
Verfasserangabe: Otto Rank
Jahr: 1988
Verlag: Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Otto Ranks "Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse" ist mit Recht als ein Klassiker der psychoanalytischenLiteratur weithin bekannt. Dieses Werk des wohl engsten Schülers Sigmund Freuds führte in die damals ganz an der Vaterbeziehungorientierte Psychoanalyse mit der vorsprachlichen Mutterbeziehung und der Geburtserfahrung eine neue Problemebene ein. Eine solcheSichtweise war seinerzeit weit außerhalb des common sense und bedeutete einen Umsturz aller gewohnten Standpunkte. Daher wurdedem Buch und seinem Autor aus den Reihen der etablierten Psychoanalytiker massiver Widerstand entgegengesetzt, und das WerkRanks fiel in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren wird es neu entdeckt. Man erkennt, daß Rank mit der Betonung derMutterbeziehung wesentliche Entwicklungen in der Psychoanalyse und Psychotherapie insgesamt vorweggenommen hatte. Mit derErfassung der lebensgeschichtlichen Bedeutung der Geburtserfahrung hatte er Einsichten formuliert, die erst heute verstanden werden.Die Beobachtungen Ranks werden durch den Nachweis vorsprachlicher Gedächtnissysteme in den letzten Jahren grundlegend bestätigt.Darum kann das Buch der Behandlungspraxis neue Impulse geben. Außerdem befruchtet es die Kulturpsychologie, da es die kollektivepsychische Bedeutung der menschlichen Geburtserfahrung herausarbeitet. Dr. Otto Rank (1884-1939), war von 1906-1924 der engste Mitarbeiter Sigmund Freuds und Sekretär der "Mittwochs-Gesellschaft". Zudem war er Schriftleiter der psychoanalytischen Zeitschriften "Imago" und "Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse" und Leiter des "Internationalen Psychoanalytischen Verlages". Autor zahlreicher psychoanalytischer Werke Otto Rank war einst einer der wichtigsten und mächtigsten Männer der frühen psychoanalytischen Bewegung. Heute ist er weitgehend vergessen, allenfalls eine Randfigur in der üblichen psychoanalytischen Geschichtsschreibung. Wie manch anderer Dissident (z.B. Sándor Ferenczi) wurde er als geisteskrank denunziert, seine Theorien als Folge dieses abnormen Geisteszustandes gesehen. Hauptverantwortlich dafür war Ernest Jones, der in seiner dreibändigen Freud-Biographie (1953, 1955, 1957) den Grundstein für diese Einschätzung Ranks legte. Schon im Nachruf auf Rank schrieb Jones: "The melancholia that was to cloud his later years had already begun and he spent the rest of his life - in Paris and New York - alternating between feverish endeavors to find some short and efficient form of psychotherapy and moods of apathetic depression. It was a sad close to a fruitful career, one so full of further promise" (Jones 1940, S. 113). Erst allmählich wird diese Einschätzung widerlegt und überwunden, aber in weiten Kreisen ist Rank immer noch eine Person, dessen Schlüsselstellung für die Anfänge der Psychoanalyse unterschätzt und dessen Bedeutung für die Gegenwart der Psychoanalyse nicht gesehen wird. Inhalt: Einleitung von Ludwig Janus I Einführung von E. James Lieberman VII Vorbemerkung 1 Die analytische Situation 5 Die infantile Angst 14 Die sexuelle Befriedigung 31 Die neurotische Reproduktion 46 Die symbolische Anpassung 72 Die heroische Kompensation 102 Die religiöse Sublimierung 113 Die künstlerische Idealisierung 135 Die philosophische Spekulation 160 Die psychoanalytische Erkenntnis 175 Die therapeutische Wirkung 191 Siehe auch "Einhundert Meisterwerke der Psychotherapie"
Details
VerfasserIn: Rank, Otto
VerfasserInnenangabe: Otto Rank
Jahr: 1988
Verlag: Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verl.
Systematik: PI.HPP
ISBN: 3-932133-25-0
Beschreibung: Nachdr. der Ausg. Leipzig, Wien, Zürich, 1924, 220 S.
Mediengruppe: Buch