VERLAGSTEXT: / / Das Buch stellt Methodik und Technik der Mentalisierungsbasierten Gruppenpsychotherapie (MBT-G) an Beispielen der Gruppenleitung, der Gruppenstruktur, der Gruppenzusammensetzung in der Praxis, in Klinik und Tagesklinik dar. / / Das Buch beschreibt das Konzept des Mentalisierungsmodells in Gruppen und klinisch angewandten Gruppenpsychotherapien. Ausführlich werden die neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für Sprache, Sprechen und das Mentalisieren in Gruppen dargestellt. Methodik und Technik der Mentalisierungsbasierten Gruppenpsychotherapie (MBT-G) beschreibt es am Beispiel der Gruppenleitung, der Gruppenstruktur, der Gruppenzusammensetzung in Praxis, Klinik und Tagesklinik und stellt Gemeinsamkeiten Unterschiede zwischen MBT-G und traditionellen psychodynamischen Gruppenpsychotherapien für spezielle Patientengruppen vor. Anhand klinischer Vignetten werden mentalisierungsfördernde und -hemmende Interventionen dargestellt. Eine Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten über den therapeutischen Bereich hinaus rundet das Buch ab. / / - Eine neue und effiziente Form der Arbeit mit Gruppen / - Wirksamkeit und hohe Effektstärke in Studien belegt / - Mit Rollenspielen und Interventionsübungen
Inhalt
Danksagung........................................................................... 9
Einführung............................................................................. 11
1 Was ist das Besondere an Gruppen?............................... 21
1.1 Allgemeine Rahmenbedingungen von Gruppen
im klinischen Alltag ..................................................... 36
1.2 Besonderheiten von Gruppen im klinischen Alltag....... 40
2 Grundlagen des Mentalisierens und der
Mentalisierungsbasierten Psychotherapie in Gruppen
(MBT-G) ................................................................. 47
2.1 Neurobiologische Wechselwirkungen ......................... 58
2.2 Frühe Sprachentwicklung und Gruppenbindung......... 68
2.3 Bindung, Mentalisieren und epistemisches Vertrauen .. 87
2.4 Zur Bedeutung der Affektregulation für Gruppen und
Selbstentwicklung........................................................ 95
Affektspiegelung in Gruppen - die Gruppe
als Spiegelsaal................................................................ 97
Kongruentes und markiertes Spiegeln .......................... 103
Entwicklung eines falschen oder fremden Selbst
durch nicht kongruentes und unmarkiertes Spiegeln ... 104
2.5 Anzeichen von Störungen des Mentalisierens
in psychodynamischen Gruppenpsychotherapien ....... 106
Prämentalistische Modi im Gruppengeschehen.............110
2.6 Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu
psychodynamischen Gruppenpsychotherapien.............116
3 Wesentliche Prinzipien Mentalisierungsbasierter
Gruppenpsychotherapie (MBT-G) ................................... 127
3.1 Engagement, Interesse und freundliche Zuwendung ... 131
3.2 Explorieren, Neugier und die Haltung des
Nichtwissens................................................................ 133
3.3 Hinterfragen ungerechtfertigter Überzeugungen...........136
3.4 Regulieren von Erregung bzw. erhöhter Anspannung... 13 8
3.5 Anerkennen von positivem Mentalisieren......................140
3.6 Umgang mit dem Als-ob-Modus.................................. 141
3.7 Umgang mit dem Äquivalenz-Modus............................ 142
3.8 Fokussieren auf Emotionen und Prozess ........................143
3.9 Einsatz der »Stop and re wind« -Technik .........................148
3.10 Fokussieren auf die Beziehung zwischen Therapeut
und Gruppenmitgliedern.............................................. 148
3.11 Arbeiten an den Grenzen der Gruppe ...... 149
3.12 Regulieren der Gruppenphasen..................................... 150
3.13 Initiieren und Durchsetzen von Sprecherwechsel..........152
3.14 Unterstützen beim Mentalisieren und Identifizieren
interpersoneller Ereignisse in der Gruppe......................153
3.15 Identifizieren und gelungenes Mentalisieren
von Ereignissen in der Gruppe .......................................154
3.16 Arbeiten an der Autorität (Managing authority)............ 155
3.17 Stimulierende Diskussionen über Gruppennormen___155
3.18 Kooperieren mit dem Ko-Therapeuten.......................... 156
3.19 Selbstöffnung (Seif disclosure)....................................... 157
4 Modifikationen in MBT-G .................................................159
4.1 MBT-G für Patienten aus dem Psychose -Spektrum........159
Dysfunktionales Mentalisieren ..................................... 160
Mentalisierungsbasierte therapeutische Prinzipien
bei Psychosen..................................................................163
MBT-G in der Psychosenbehandlung ............................166
Mentalisieren der Persönlichkeit.................................... 174
4.2 »Social dreaming« - Eine »neue« Form,
Mentalisieren zu fördern.................................................176
5 Fort- und Weiterbildung oder Wie lernt man
Mentalisieren in Gruppen?...............................................180
5.1 MBT-Adhärenz- und -Kompetenz-Skalen .....................181
5.2 Bemerkungen für die Supervision.................................. 183
6 Forschungsstand und Forschungsfragen........................188
Anmerkungen..........................................................................190
Literatur.................................................................................. 194