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6 von 13
Mit der Kamera bewaffnet
Krieg und Fotografie
Verfasserangabe: Anton Holzer (Hg.)
Jahr: 2003
Verlag: Marburg, Jonas-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.BK Mit / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Auf den 1. Blick scheint der Titel eine illustrierende Ergänzung zu S. Sonntags Essay über die Kriegsfotografie zu sein ("Das Leiden anderer betrachten", BA 11/03). Es geht aber "nur" um Teilaspekte, sehr konkrete, detaillierte Darstellungen und Bildbeschreibungen, vielfach aus kunsthistorischem Blickwinkel. 6 deutsche und ein israelischer Historiker und Kunsthistorikerinnen informieren in 9 wissenschaftlichen Aufsätzen mit sehr reichhaltigen Literaturangaben zur Entwicklung der Kriegsfotografie vom Krimkrieg (1854) bis zum 2. Weltkrieg. Schwerpunkt ist Deutschland. Dabei spielen die privaten (!) Fotografien deutscher Soldaten, die es millionenfach und unzensiert von der Front gab, eine große Rolle. Ebenso bedeutend ein Beitrag über Frauenarbeit in der englischen und deutschen Kriegspropaganda. Von ganz besonderem, übergeordnetem Interesse dürfte der Aufsatz des Yad Vashem-Mitarbeiters Daniel Uziel über Auschwitz in der fotografischen Luftaufklärung der Alliierten sein. Jeder Beitrag von großem Erkenntniswert, überwiegend für ein Fachpublikum und entsprechend interessierte Laien geschrieben. (3)
Details
VerfasserInnenangabe: Anton Holzer (Hg.)
Jahr: 2003
Verlag: Marburg, Jonas-Verl.
Systematik: GP.BK
ISBN: 3-89445-324-9
Beschreibung: 183 S. : zahlr. Ill.
Beteiligte Personen: Holzer, Anton [Hrsg.]
Mediengruppe: Buch