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Mut zum Menschen
Erich Fromms Denken und Werk, seine humanistische Religion und Ethik
VerfasserIn: Funk, Rainer
Verfasserangabe: Rainer Funk. Mit einem Nachw. von Erich Fromm
Jahr: 1978
Verlag: Stuttgart, DVA
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Mut zum Menschen ist die Bekenntnisformel für Erich Fromms Denken, Leben und Werk. Mit ihr kennzeichnet Rainer Funk die tiefste Überzeugung einer der profiliertesten Humanisten unseres Jahrhunderts. Erich Fromms bekenntnishafter Mut zum Menschen ist jener Schlüssel, der begreiflich macht, warum er Sozialist, Marxist, Psychoanalytiker, Souialpsychologe, Nicht-Theist, Mystiker, Moralist, Gesellschaftskritiker und Sozialphilosoph zugleich ist. Eine umfassende Analyse des Werks von Erich Fromm. Dr. Rainer Funk ist Psychoanalytiker mit eigener Praxis in Tübingen. Er hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert, war Fromms letzter Assistent und ist sein literarischer Rechte- und Nachlassverwalter. InhaltsverzeichnisVORWORT 13EINLEITUNG: ERICH FROMMS LEBEN UND WERK 17Teil I:Die sozialpsychologischen Erkenntnisse und die philosophisch-anthropologischen Gedanken Erich Fromms1 DIE SOZIALPSYCHOLOGIE 311.1 Die Infragestellungen des Freudschen Menschenbildes . . . 311.1.1 Die Prägung des Menschen durch die sozio-ökonomischenVerhältnisse. Die sozialpsychologische Methode . . . . 311.1.2 Die Prägung des Menschen durch die Beziehung zur Welt.Die Sicht der Charaktergenese 351.2 Der "Gesellschafts-Charakter" als Medium zwischen dersozio-ökonomischen Struktur und den in einer Gesellschaftvorherrschenden Ideen und Idealen 381.3 Zusammenfassung: Die Kritik am Freudschen Menschenbild . 452 DIE CHARAKTERLEHRE 502.1 Der dynamische Begriff des Charakters 502.2 Die Charakter-Orientierungen 552.2.1 Die Orientierungen im Prozeß der Assimilierung . . . . 552.2.1.1 Die nicht-produktiven Orientierungen 562.2.1.2 Die produktive Orientierung 592.2.2 Die Orientierungen im Prozeß der Sozialisation 622.2.2.1 Die nicht-produktiven Orientierungen 632.2.2.2 Die produktive Orientierung 722.2.3 Die Affinität und die Mischungen der verschiedenenOrientierungen 742.3 Das Wachstums- und das Verfallssyndrom 762.3.1 Biophilie und Nekrophilie und ihre Beziehung zu SigmundFreuds Lebens- und Todestrieb 772.3.2 Narzißmus und inzestuöse Symbiose 792.3.3 Die Konvergenz innerhalb des Wachstums- und Verfalls-syndroms und die Korrelation der Syndrome 803 DIE ANSICHTEN ZUR NATUR UND GESCHICHTEDES MENSCHEN 823.1 Die Natur des Menschen 823.1.1 Das "Wesen" oder die "Natur des Menschen" 823.1.2 Die Dichotomien im Menschen 863.1.3 Die Bedürfnisse des Menschen als menschliche Bedürfnisse . 893.2 Die Geschichte des Menschen 963.2.1 Die Geschichte der messianischen Idee als geschichtsphiloso-phische Theorie 963.2.2 Erich Fromms Sicht der Geschichte in Anschluß an dieGeschichtstheorie von Karl Marx 1023.3 Die Entfremdung des Menschen in der Geschichte . . . . 1053.3.1 Die geistesgeschichtlichen Wurzeln des Frommschen Begriffsder Entfremdung 1053.3.2 Das Wesen der Entfremdung als Idolatrie 1073.3.3 Die Möglichkeit der Überwindung der Entfremdung . . . 1093.3.4 Zur Ambiguität des Entfremdungsbegriffs 113Teil II:Der Humanismus Erich Frommsund seine Kritik4 . DIE HUMANISTISCHE RELIGION . . . . . .. . . 1214.1 Autorität und Religion 1214.1.1 Rationale und irrationale Autorität 1214.1.2 Autoritärer und revolutionärer Charakter und ihre Dialektik . 1254.1.3 Wesen und Funktion der Religion 1364.1.4 Der Gegensatz von autoritärer und humanistischer Religion . 1404.2 Erich Fromms Interpretation der Geschichte desGottesbegriffs 1434.3 Die humanistische Religion als Realisierung der X-Erfahrung 1494.4 Auf dem Wege zu humanistischer X-Erfahrung 1554.5 . X-Erfahrung als Mystik des EINEN 1575 DIE HUMANISTISCHE ETHIK 1695.1 Humanistische Ethik als angewandte Wissenschaft der Kunstdes Lebens im Gegenüber zu anderen ethischen Systemen . .1695.2 Der Gründungszusammenhang der humanistischen Ethik . . 1735.2.1 Die "Wissenschaft vom Menschen" und ihr Bezug zur"Natur des Menschen" 1735.2.2 Der Weg zur Erkenntnis von objektiv gültigen Werten undNormen 1775.3 Die Fähigkeit des Menschen zum Sittlichen 1795.3.1 Die Frage nach der potentiellen Gutheit des Menschen . . 1805.3.2 Die Determinanten für die Fähigkeit des Menschen zumSittlichen 1815.3.3 Charakter oder Instinkt als Determinante für die Fähigkeitendes Menschen zum Sittlichen. Zur Auseinandersetzung mitKonrad Lorenz 1835.3.4 Die Fähigkeit des Menschen zur Wahl: Freiheit alsAlternativismus 1875.3.5 Autoritäres und humanistisches Gewissen 1915.4 Die Bedeutung der humanistischen Ethikfür die Normfindungsfrage in einer theologischen Ethik . . .1945.4.1 Zum gegenwärtigen Selbstverständnis theologischer Ethik . 1955.4.2 Ansätze zu einer kritischen Würdigung der humanistischenEthik Erich Fromms 2045.4.2.1 Die Suche nach einer naturalen Unbeliebigkeit menschlicherNormativität 2055.4.2.2 Der Charakter als Prinzip der methodischen Einheitvon empirischen Daten, philosophisch-anthropologischerReflexion und ethischer Normierung 2075.4.2.3 Die empirischen Daten und ihre Bedeutung für eineethische Betrachtungsweise 2095.4.2.4 Die philosophisch-anthropologischen Reflexionen und ihreBedeutung für eine ethische Betrachtungsweise 2165.4.2.5 Zusammenfassung: Die ethische Normierung aufgrundeiner menschlich-naturalen Unbeliebigkeit 222Teil III:Quellen und Formen des Denkens von Erich Fromm6 QUELLEN DES DENKENS VON ERICH FROMM 2316.1 Moses Maimonides: Die jüdische Tradition der negativenGotteserkenntnis 2316.2 Hermann Cohen: Das Verhältnis von Ethik und Religion inder jüdischen Religionsphilosophie 2376.3 Schneur Salman: Die Ethos gewordene Mystik 2466.4 Karl Marx: Der Mensch als Urheber seiner Geschichte . . . 2607 FORMENDESDENKENS VON ERICH FROMM 2797.1 Das ekstatisch-kathartische Vorstellungsmodell und seineDenkformen bzw. Leerformeln 2797.1.1 Der Begriff und die Funktion von Leerformeln nachErnst Topitsch und ihre Kritik 2807.1.2 Die Geschichte des ekstatisch-kathartischen Vorstellungs-modells und seiner Denkformen 2837.1.3 Der im ekstatisch-kathartischen Vorstellungsmodell wurzelndeBegriff der Dialektik als Denkform und Leerformel . . . . 2857.2 Die Denkform der Dialektik bei Erich Fromm 2907.2.1 Sein Denken in der Tradition des ekstatisch-kathartischenVorstellungsmodells 2907.2.2 Die Dialektik als Denkform und Leerformel 2977.2.3 Der universale Anspruch dialektischen Denkens und seineKritik 301Teil IV:Humanismus als Wissenschaft und als religiöses Ethos bei Erich Fromm8 DIE KUNST DES LEBENS: HABEN ODER SEIN? 3098.1 Die Modi des Habens und des Seins als charakterologischeBegriffe 3098.1.1 Haben und Sein als letzte Wertungen menschlicherWirklichkeit 3098.1.2 Bestimmung der beiden Modi 3128.1.3 Merkmale der beiden Modi 3148.1.4 Exemplifizierungen der Modi an menschlichen Vollzugsformen 3228.1.5 Haben und Sein als Grundorientierungen der Charakter-struktur 3258.2 Haben und Sein als religiöse Begriffe 3278.2.1 Vom charakterologischen zum religiösen Verständnis derHaben-Sein-Alternative 3278.2.2 Die Haben-Sein-Alternative als Inbegriff eines religiösenEthos 3298.3 Die Funktion der humanistischen Religion für die Begründungdes humanistischen Menschenverständnisses 340DER HUMANISMUS ERICH FROMMSALS HERAUSFORDERUNGFÜR EINE CHRISTLICHE THEOLOGIE 3459.1 Überlegungen zu einem fruchtbaren Gespräch christlicherTheologen mit dem Humanisten Erich Fromm 3459.2 Fragen christlicher Theologen an den HumanistenErich Fromm 355NACHWORT VON ERICH FROMM:RELIGION UND GESELLSCHAFT 359QUELLEN VERZEICHNIS(Gesamtverzeichnis der Schriften von Erich Fromm) 361LITERATURVERZEICHNIS 387GESAMTREGISTER 413Vorbemerkungen:1. Kursiv gesetzter Text dient ausschließlich der besseren Gliederung.2. In Zitaten kursiv oder gesperrt Gedrucktes wird grundsätzlich nicht respektiert.3. Die Vornamen von Autoren werden bei Titelangaben gekürzt wiedergegeben.4. In Klammern gesetzte Ziffern - z. B. (55/3) - beziehen sich auf die im Quellenverzeichnis deneinzelnen Titeln von Erich Fromm vorgesetzten Nummern. Die erste Ziffer gibt das Jahr derErstpublikation an.5. Im Quellen- und Literaturverzeichnis aufgeführte Arbeiten werden in den Anmerkungen nurmit Angabe von Verfasser und Titel zitiert.6. Seitenzahlangaben, die durch "siehe oben/unten S." gekennzeichnet sind, beziehen sich immerauf die Seiten der vorliegenden Arbeit. Ansonsten entfällt die Abkürzung "S.".
Details
VerfasserIn: Funk, Rainer
VerfasserInnenangabe: Rainer Funk. Mit einem Nachw. von Erich Fromm
Jahr: 1978
Verlag: Stuttgart, DVA
Systematik: PI.BP
ISBN: 3-421-01858-8
2. ISBN: 3-421-01847-2
Beschreibung: 446 S.
Beteiligte Personen: Fromm, Erich
Sprache: Deutsch
Fußnote: Bibliogr. E. Fromm: S. 361 - 386. Zugl.: Tübingen, Univ., Diss
Mediengruppe: Buch