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9 von 19
Schulprobleme und Schulabsentismus
VerfasserIn: Rotthaus, Wilhelm
Verfasserangabe: Wilhelm Rotthaus
Jahr: 2019
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.UE Rott / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Hartnäckiges "Schulschwänzen" zieht oft langfristige Folgen nach sich: Für den Schüler kann die gescheiterte Ausbildung zur lebenslangen Belastung werden, für die Gesellschaft stellen beruflich nicht qualifizierte Arbeitssuchende ein volkswirtschaftliches Problem dar.
Dem Fernbleiben von der Schule gehen häufig Verhaltensprobleme in der Schule oder Mobbing voraus. Beides ist nur in einer guten Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule zu lösen, gegebenenfalls unterstützt durch Schulsozialarbeit, schulpsychologischen Dienst, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendamt, Polizei und Kinderärzte. Das gilt auch für die Fälle, in denen es wegen psychosomatischer Beschwerden zu langen Abwesenheitszeiten kommt.
Ein erfolgreiches Intervenieren setzt voraus, dass die beteiligten Unterstützer ihre Aktivitäten miteinander abstimmen. Wilhelm Rotthaus gibt eine Übersicht über das gesamte Problemfeld und beschreibt die unterschiedlichen Beziehungs- und Einflussebenen, die hier eine Rolle spielen. Jedem Beteiligten werden Anregungen für die Arbeit in seiner Position und in seinem Tätigkeitsfeld aus einer systemtherapeutischen Perspektive gegeben.
 
AUS DEM INHALT: / / / / Vorwort der Herausgeber 9 / Einleitung. 11 / 1 Schulprobleme 13 / 1.1 Das Phänomen Schulprobleme 13 / 1.1.1 Phänomenbeschreibung 13 / 1.1.2 Komorbidität 14 / 1.1.3 Häufigkeit.16 / 1.1.4 Diagnostik.17 / 1.2 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen der psychodynamischen Verfahren und der Verhaltenstherapie 18 / 1.3 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen der Systemischen Therapie. 21 / 1.4 Beziehungs- und Einflussebene Elternhaus - Schule 24 / 1.4.1 Schulprobleme sind Zwei-System-Probleme 24 / 1.4.2 Die Allianz von Eltern und Lehrerin zugunsten des Kindes 27 / 1.4.3 Die Rolle der Beraterin/Therapeutin im Hinblick auf die Beziehungsebene Elternhaus - Schule 31 / 1.4.4 Frühe gleichwürdige Eltemarbeit 34 / 1.5 Beziehungs- und Einflussebene Eltern - Kind 35 / 1.5.1 Klärung von Anlass, Anliegen und Ziel 35 / 1.5.2 Die Vier-Felder-Methode 37 / 1.5.3 Systemische Hypothesenbildung 40 / 1.5.4 Settingwahl 45 / 1.5.5 Lösung des Problems auf der Ebene zweiter Ordnung 46 / 1.5.6 Experiment Einbahnstraße 49 / 1.5.7 Der Verantwortungskuchen 51 / 1.5.8 Verhaltensstörung oder Erwartungsstörung?52 / 1.5.9 Erklärungsmodell Faulheit 53 / 1.5.10 Ressourcen-Timeline 55 / 1.5.11 »Schule ist langweilig!« 58 / 1.5.12 Ritualisierte Entlassung eines Kindes aus der Vermittlerrolle zwischen getrennten Eltern 60 / / 1.6 Beziehungs- und Einflussebene Schule - Schüler 61 / 1.6.1 Positive Beziehungserfahrungen im Kontakt mit der Lehrerin 61 / 1.6.2 Neue Autorität in der Schule 64 / 1.6.3 Neue Lerninhalte an bereits vorhandenes Wissen anknüpfen 65 / 1.6.4 Förderung des Selbstwirksamkeitserlebens 67 / 1.6.5 Die Beziehungen zu den Peers, zu den Lehrerinnen und zu den Eltern reflektieren lassen 68 / 1.6.6 Die subjektive Bedeutsamkeit der Lerninhalte 69 / 1.6.7 Die Lehrerin als selbstverantwortlich handelnde Vorbildperson 71 / 1.6.8 Hilfreiche Strategien für die Lehrerin im Umgang / mit Problemschülem 72 / 1.6.9 Unterstützung durch eine Beraterin 85 / 1.6.10 Schulbindung fördern 86 / 1.6.11 Unterstützung durch die Organisation der Schule 87 / 1.7 Beziehungs- und Einflussebene Schüler - Mitschüler 91 / 2 Schulmobbing/Schulbullylng 93 / 2.1 Das Phänomen Schulmobbing/Schulbullylng 93 / 2.1.1 Phänomenbeschreibung 93 / 2.1.2 Betroffene und Täter 94 / 2.1.3 Häufigkeit 95 / 2.1.4 Folgen für Betroffene und Täter 95 / 2.2 Erklärungsansätze.96 / 2.2.1 Das Ermöglichen von Mobbing durch die Mitschüler 96 / 2.2.2 Mobbing als dynamischer Prozess 97 / 2.2.3 Lösung Schulwechsel? 99 / 2.3 Systemische Gruppen- und Einzelmaßnahmen. 100 / 2.3.1 Schulische Interventionsprogramme 100 / 2.3.2 Therapie mit dem betroffenen Kind und mit dem Täter 105 / 2.4 Vorgehensweisen, die nicht zu empfehlen sind 107 / 2.5 Cyberbullying/Cybermobbing 108 / 2.5.1 Phänomenbeschreibung 108 / 2.5.2 Häufigkeit. 109 / 2.5.3 Folgen 109 / 2.5.4 Prävention an Schulen 110 / / 3 Schulabsentismus. 111 / 3.1 Das Phänomen Schulabsentismus 111 / 3.1.1 Einführung 111 / 3.1.2 Phänomenbeschreibung 113 / 3.1.3 Häufigkeit 119 / 3.1.4 Diagnostik 121 / 3.2 Bedingungsfaktoren für das Auftreten und Aufrechterhalten von Schulabsentismus. 123 / 3.2.1 Schulphobie. 123 / 3.2.2 Schulangst mit dem Schwerpunkt Leistungsangst 124 / 3.2.3 Schulangst mit dem Schwerpunkt soziale Angst / soziale Phobie 129 / 3.2.4 Schulschwänzen 131 / 3.2.5 Zurückhalten 134 / 3.2.6 Krankschreibung 134 / 3.3 Schulpädagogisches Erklärungsmodell 137 / 3.4 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen 138 / 3.4.1 Verfahrensübergreifende Vorschläge zum Umgang mit dem Problem Schulabsentismus 138 / 3.4.2 Störungsverständnis aus Sicht der Bindungstheorie 140 / 3.4.3 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen der psychodynamischen Therapie 143 / 3.4.4 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen der Verhaltenstherapie 149 / 3.5 Störungsverständnis und therapeutisches Vorgehen der Systemischen Therapie / 3.6 Beziehungs- und Einflussebene Eltern - Kind 155 / 3.6.1 Primärmaßnahmen bei Schulphobie und Schulangst 155 / 3.6.2 Öffentlichkeit herstellen 162 / 3.6.3 Nicht-zur-Schule-Gehen - eine Entscheidung des Kindes oder Jugendlichen aus guten Gründen 164 / 3.6.4 Ziel- und Auftragsklärung mit dem Kind oder dem Jugendlichen 165 / 3.6.5 Ziel- und Auftragsklärung mit der Mutter und dem Vater 168 / 3.6.6 Kontextualisierung des schulverweigernden Verhaltens 170 / 3.6.7 Genogrammarbeit 172 / 3.6.8 Grundideen für die Therapie von Angststörungen 174 / 3.6.9 Familiäre Konstellationen 179 / / / 3.6.10 Sinn, Funktion und gute Gründe für Schulphobie und Schulangst 195 / 3.6.11 Griechischer Chor 197 / 3.6.12 Arbeit mit Unfreiwilligkeit 200 / 3.6.13 Lösung Schulwechsel? 203 / 3.6.14 Familienklassen 203 / 3.7 Beziehungs- und Einflussebene Elternhaus - Schule 207 / 3.7.1 Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit 207 / 3.7.2 Eltern als Partner, Zulieferer oder Kunden der Schule? 209 / 3.7.3 Eltern als Experten für Erziehung, Lehrerinnen als Experten für Lernen 211 / 3.7.4 Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule 213 / 3.7.5 Kooperation zwischen Eltern mit Migrationshintergrund und der Lehrerin 214 / 3.7.6 Kooperationsverträge bei ersten Episoden des Schulschwänzens 215 / 3.7.7 Eltern zu einer Therapie anregen 216 / 3.8 Beziehungs- und Einflussebene Schule - Schüler 219 / 3.8.1 Auffällige und häufig schwänzende Schüler in der Klasse halten 219 / 3.8.2 Frühes Wahrnehmen von Rückzug und Gleichgültigkeit eines Schülers 219 / 3.8.3 Schulpflicht ernst nehmen 220 / 3.8.4 Fehlzeiten wahrnehmen 222 / 3.8.5 Schulische Konzepte für die Reaktion auf Schulabsentismus 222 / 3.8.6 Der wichtigste Faktor: eine gute Lehrerin-Schüler-Beziehung 223 / 3.9 Beziehungs- und Einflussebene Schule - Jugendamt und ggf. Polizei 224 / 3.10 Stationäre Therapie. 228 / 3.10.1 Verfahrensübergreifende Klinikkonzepte 228 / 3.10.2 Systemische Klinikkonzepte 231 / 3.11 Fallzuständigkeit und Vernetzung 234 / 3.11.1 Die Kooperation der am jeweiligen »Fall« Beteiligten. 234 / 3.11.2 Fallverantwortung 235 / 3.11.3 »Runde Tische« 237 / Literatur 241 / Über den Autor 255
Details
VerfasserIn: Rotthaus, Wilhelm
VerfasserInnenangabe: Wilhelm Rotthaus
Jahr: 2019
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Systematik: PN.UE
ISBN: 9783849702687
2. ISBN: 3849702685
Beschreibung: 1. Auflage, 255 Seiten : Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 241-254
Mediengruppe: Buch