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"Schöne Zeiten"
Judenmord aus der Sicht der Täter und Gaffer
Verfasserangabe: herausgegeben von Ernst Klee, Willi Dreßen, Volker Rieß
Jahr: 1988
Verlag: Frankfurt, S. Fischer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.SV Schö / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
AUS DEM INHALT: / / Einführung / Erster Teil / »Die sich in aller Öffentlichkeit abspielenden Gewaltakte« / Judenmord im Alltag und Umfeld der Einsatzgruppen / »Maßlose Verrohung unter wertvollem deutschen Menschenmaterial« / Zur Besetzung Polens 13 / 1. Notizen des Oberbefehlshabers Ost, Johannes Blaskowitz 14 / 2. »Der blutige Mittwoch« in Olkusz/Ilkenau 15 / 3. »Auswärtiger Einsatz« / Aus dem Tagebuch eines Radfahr-Bataillons 18 / ». nach jedem Erschlagenen fingen sie an zu klatschen« / Judenpogrome in Kauen (Kowno) und im übrigen Litauen 31 / 1. ». zunächst nicht einfach, ein Judenpogrom in Gang zu setzen« / Bericht des Führers der Einsatzgruppe A, Stahlecker 32 / 2. »Bravo-Rufe und Lachen« / Massenmord in Kowno-begafft und fotografiert 35 / 3. »Wenn die Rache über uns kommt, geht es uns bös« / Soldaten einer Kraftwagen-Kolonne besichtigen ein Massaker in Paneriai/Litauen 44 / 4. »Summa 137 346« / Der sogenannte Jäger-Bericht 52 / »Seelische Höchstleistungen« / Angehörige der Einsatzgruppen über die Strapazen des Tötens 63 / 1. »Wenn die Opfer nicht so wollten, wie sie sollten« / Aussagen über Schwierigkeiten bei Massenerschießungen 64 / 2. » Nervenkraft gekostet« / Die Ermordung von 33771 Juden in der Schlucht von Babi-Yar(29./30.9.1941) 66 / 3. »Eine neue und bessere Tötungsart finden.« / Die Gaswagen 71 / ».gerne bereit, bei Erschießungen mitzumachen« / Aussagen zur Legende des Befehlsnotstands 77 / »Nun muß ich noch Judengeneral spielen« / Aus dem Kriegstagebuch des Blutordensträgers Felix Landau 87 / »Hinrichtung in der Art einer Volksbelustigung« / Judenmord als öffentliches Schaustück 105 / 1. ». Landser auf Dächern und Podesten saßen, um diesem Schauspiel zuzusehen« / Aussagen zu einer Exekution am 7.8.1941 in Shitomir 106 / 2. ». ringsherum unzählige Soldaten, teilweise in Badehosen« / Major Rösler am 3.1.1942 an den General der Infanterie Schniewindt 114 / 3. »Als die Juden sahen, wie einfach es war, erschossen zu werden.« / Ein Zollbeamter über Morde in Winnica und Brailoff 116 / 4. ». der Exekution mit anderen Behördenleitern beigewohnt« / Ein Wirtschaftsführer über Massentötungen in Bobruisk 118 / 5. »Die 12 Zylinder und ein Hütchen« / Ein »Kamerad der Truppenbetreuung« berichtet 119 / 6. »Die Exekutionsstelle war von zahlreichen Zuschauern besucht« / Exekutions-Tourismus im lettischen Libau (Lijepaja) 122 / »Zur Aufrechterhaltung der Manneszucht.« / Das Kinder-Massaker in Bjelaja-Zerkow, die Kriegspfarrer und die Wehrmacht 131 / 1. Ein Offiziersanwärter über die Tötung der Erwachsenen 132 / 2. Meldung Kriegspfarrer Dr. Reuß an den 1 Generalstabsoffizier der 295 Infanterie-Division, Oberstleutnant Groscurth 135 / 3. Meldung Wehrmachtsoberpfarrer Kornmann 137 / 4. Bericht Oberstleutnant Groscurth an den Oberbefehlshaber / der 6. Armee, Generalfeldmarschall von Reichenau 138 / 5. Meldung der KriegspfarrerTewes und Wilczek 143 / 6. Stellungnahme des Oberbefehlshabers der 6. Armee, Generalfeldmarschall von Reichenau 144 / 7. SS-Obersturmführer August Hafner über die Tötung der Kinder 145 / ». praktische Arbeit für unseren Führer« / Aus dem Alltag der Judenvernichtung 147 / 1. Briefe des Meisters der Gendamerie, Fritz Jacob 148 / 2. Fotoaufnahmen eines Oberwachtmeisters der Gendamerie 151 / 3. Briefe des SS-Obersturmführers Karl Kretschmer (SK 4a)154 / ». in der Judenfrage eine absolut unmögliche Haltung« / Dokumente zur Verfolgung im Generalbezirk Weißruthenien 163 / 1. »in den Straßen häuften sich die Leichen« / Der Gebietskommissar Sluzk am 30.10.1941 an den Generalskommissar in Minsk . 164 / 2. »Die Aktion befreite mich von unnützen Fressern« / Aus dem Lagebericht des Gebietskommissars Gerhard Erren vom 15.1.1942 167 / 3. »das Judentum endgültig beseitigen« / Der Generalkommissar für Weißruthenien, Kube, am 31.7.1942 an den Reichskommissar für das Ostland, Lohse 169 / 4. »Judenhörigkeit« / SS-Obersturmbannführer Strauch über Gauleiter Kube 171 / »Es ist um keinen der getöteten Juden schade« / Geheim-Urteil des Obersten SS- und Polizeigerichts in München 183 / 1. Urteil gegen SS-Untersturmführer MaxTäubner vom 24.5.1943 184 / 2. Einstellungsverfügung vom 1.6.1943 wegen der übrigen Beteiligten 191 / 3. Die Begnadigung 192 / Zweiter Teil / »Angeliefert und getötet« / Die Vernichtungs-Zentren / ». bestes Soldatentum repräsentiert« / Das Vernichtungslager Kulmhof (Chelmno) im Reichsgau Wartheland 195 / 1. Fotos 196 / 2. Theodor Malzmüller über die »Pestbeulen der Menschheit« 200 / 3. Gaswagenfahrer Walter Burmeister zur Frage, ob er sich damals etwas gedacht habe 202 / 4. Kurt Möbius über die Schuld der Juden und die eigene Unschuld 203 / 5. Verhör Adolf Eichmann 203 / 6. Gauleiter Greiser am 19.3.1943 an Himmler 204 / »Die Beschlüsse der Wannsee-Konferenz in die Tat umgesetzt« / Die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka 205 / 1. SS-Untersturmführer Josef Oberhauser über den Beginn in Belzec 208 / 2. Erich Fuchs über seinen Einsatz in Sobibor 210 / 3. Zugfahrt nach Belzec / Meldung des Zugwachtmeisters der Schutzpolizei Jäcklein 211 / 4. »Das Lager besaß saubere sanitäre Einrichtungen« / Prof. Dr. Wilhelm Pfannenstiel, Hygieniker der Waffen-SS, über eine Vergasung in Belzec 216 / 5. Der erste Tag in Treblinka / Kurt Franz, Stellvertreter des Lagerkommandanten 221 / 6. »Meine Aufgabe, diese Menschen zu erschießen« / Willi Mentz, in Treblinka »Schießer« genannt 222 / 7. Kurt Franz über das Ende von Treblinka 224 / »Verpflegung im Führerheim ausgezeichnet« / Auschwitz 227 / 1. »Ich habe nur aus Rücksicht auf meine Familie mitgewirkt an der Ermordung von etwa 3 Millionen Menschen« / Aussage von Maximilian Grabner, Leiter der Politischen Abteilung 228 / 2. »Ich erhielt den Befehl, Zyklon B in die Öffnung zu schütten« / Aussage von Hans Stark, Leiter der Aufnahmeabteilung 228 / 3. »Es gab bulgarischen Rotwein und kroatischen Zwetschgenschnaps« / Aus dem Tagebuch des SS-Arztes Dr. Kremer 231 / 4. »Die höchste Zahl an Vergasungen in Auschwitz an einem Tag betrug 10000« / Aussage von Rudolf Höß 242 / 5. ». daß man in späterer Zeit keinerlei Rückschlüsse ziehen konnte« / Rudolf Höß über die Beseitigung der Massengräber 246 / Anhang 247 / Abkürzungen 248 / Nachweis der Dokumente 251 / Biographische Angaben 256 / Zeittafel 268 / Personen-und Ortsregister (Auswahl) 274
Details
VerfasserInnenangabe: herausgegeben von Ernst Klee, Willi Dreßen, Volker Rieß
Jahr: 1988
Verlag: Frankfurt, S. Fischer
Systematik: GE.SV
ISBN: 3-10-039304-X
Beschreibung: 4. Auflage, 276 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Klee, Ernst; Dreßen, Willi; Rieß, Volker
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch