X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


83 von 535
Psychodynamische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis
Affekte regulieren und Bindungen stärken
VerfasserIn: Rass, Eva
Verfasserangabe: Eva Rass
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Rass / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Ein Werkstattbuch für die psychodynamische Praxis - Zahlreiche Fallbeispiele - Konzepte für eine kindzentrierte psychodynamische Familientherapie - Praxistaugliche Konzepte für die Therapie unter Einbeziehung der Elternarbeit - Eine erfahrene Psychotherapeutin liefert Werkzeuge für die kinderpsychotherapeutische Werkstatt In diesem Buch verbindet Eva Rass ihre 40 Jahre währende praktische Erfahrung als Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeutin mit den Erkenntnissen des modernen psychodynamischen Wissens wie der Affektregulationstheorie, der Bindungstheorie und neuesten wissenschaftlichen Befunden der Neurobiologie und Neuroendokrinologie. Es gelingt ihr, all dies in ein therapeutisches Handlungskonzept zu integrieren mit dem Ziel, einen entwicklungsfördernden heilsamen Zugang zu individuellen und familiären Konfliktfeldern zu eröffnen. Sie erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen und öffnet die Schatzkiste ihrer reichen praktischen therapeutischen Erfahrung, wobei klinische Beispiele ihre integrative Vorgehensweise veranschaulichen. Dieses Buch richtet sich an: - PsychotherapeutInnen in Klinik und Praxis - AusbildungskandidatInnen und Studierende des Studiengangs Psychotherapie
 
Inhalt
 
Vorwort....................................................................................... 9
 
1 Der psychologische Blick auf die Entwicklung
von Kindern als Grundlage zum Verständnis
psychischer Phänomene.................................................... 13
 
2 Der Einfluss einer mütterlichen Depression
auf die kindliche Entwicklung.......................................... 19
2.1 Entwicklung des Selbst................................................... 20
2.2 Stör Faktoren in der Entwicklung..................................... 26
2.3 Strukturdynamische Schlussfolgerungen..................... 36
2.4 Zusammenfassung......................................................... 38
 
3 Die Rolle des Vaters bei einer psychischen
Erkrankung der Mutter....................................................... 40
3.1 Die Verletzbarkeit des sich entwickelnden Selbst.......... 42
3.2 Das Erscheinungsbild der depressiven Mutter.............. 47
3.3 Auswirkungen auf das Kind.......................................... 49
3.4 Die Interaktion mit dem Vater als Drittem im Bunde ... 51
3.5 Veränderungen in der Partnerschaft:
Elterliche Paarbeziehung als Gefährdung und
Ressource der Vaterrolle................................................. 57
3.6 Psychodynamische Änderung........................................ 61
 
4 Die Bedeutung der Geschwistererfahrungen
für den weiteren Lebenslauf mit besonderer
Berücksichtigung des Schamerlebens............................. 69
4.1 Geschwisterbeziehungen als ein vernachlässigtes
Forschungsthema........................................................... 70
4.2 Differenzierungsprozess zwischen Geschwistern........ 72
4.3 Entwicklungs- und affektregulatorische
Perspektiven.................................................................... 78
4.4 Entwicklung des Schamerlebens.................................... 84
4.5 Liebe als Motor der Selbstentfaltung.............................. 90
4.6 Geschwistererfahrung der Eltern................................... 93
4.7 Zusammenfassung......................................................... 95
 
5 Affektregulatorische und bindungsgeleitete
Elternarbeit in der kindzentrierten Familientherapie ... 100
5.1 Psychodynamische Entwicklungskonzepte von
D. W. Winnicott, J. Bowbly, H. Kohut, A. Ornstein
undA. Schore................................................................... 102
5.2 Vom Teufels - zum Engelskreis........................................ 116
5.3 Die Diagnostik der kindlichen Problematik und
die des seelischen Spannungszustandes seiner
familiären Bezugspersonen............................................. 120
5.4 Die therapeutische Allianz.............................................. 121
5.5 Die Schaffung eines Übergangs- und Entwicklungs-
freiraumes für das Kind....................................................124
5.6 Die Therapie als eine fortlaufende Diagnose...................125
5.7 Behandlungsziele..............................................................127
5.8 Das klinische Setting........................................................128
5.9 Abschließende Bemerkungen......................................... 134
 
6 Jungen im Abseits - Mädchen im Erfolg?
Geschlechterspezifische Herausforderungen
im familiären und außerfamiliären Kontext....................138
6.1 Bestandsaufnahme...........................................................139
6.2 Multidisziplinäre Erkenntnisfortschritte zu den
Geschlechterunterschieden............................................. 141
6.3 Geschlechtstypische Verhaltensweisen..........................142
6.4 Der Vater als zweite Bindungsperson..............................146
6.5 Verantwortungsvolle Väterlichkeit................................ 151
6.6 Schlussfolgerungen..........................................................156
 
Exkurs: Allan Schore: Es geht um unsere Söhne:
Eine entwicklungsgeleitete Neurobiologie und
Neuroendokrinologie der gefährdeten Jungen.............. 162
 
7 Die Wahrnehmungswelt des Kindes: Unerkannte
Schwächen seiner Wahrnehmungsorganisation und
die Auswirkungen auf seine psychische Entwicklung . .. 169
7.1 Die Alltagserfahrung eines Kindes mit
Wahrnehmungsproblemen............................................. 174
7.2 Taktil-kinästhetische Wahrnehmungsprobleme..........175
7.3 Auditive Wahrnehmungsprobleme................................178
7.4 Visuelle Wahrnehmungsprobleme................................. 180
7.5 Rhythmuserkennung, Beziehungserfahrungen
und neuronale Vernetzung..............................................182
7.6 Zur Bedeutung des Schamerlebens als Folge
sensorischer Unzulänglichkeit........................................ 187
 
Exkurs:Allan Schore: Die frühkindliche
Neurobiologie der Bindungsentwicklung und
bei Störungen aus dem autistischen Spektrum............. 193
 
8 Bindung, Bindungstrauma und Dissoziation
im familiären Kontext..........................................................201
8.1 Das Konzept der Dissoziation..........................................201
8.2 Die Bindungstheorie........................................................203
8.3 Die Neurobiologie der Mutter-Kind-Beziehung............205
8.4 Der Einfluss des Beziehungstraumas...............................211
8.5 Die Kontinuität der dissoziativen Strategie
vom Säuglingsalter über die Kindheit bis hin
ins Erwachsenenalter.......................................................215
8.6 Prävention und Intervention........................................... 217
8.7 Abschließende Gedanken................................................229
 
Schlussbemerkung.................................................................... 236
Der (Kinder-)Psychoanalyse schlägt ein rauer Wind
entgegen ..........................................................................236
 
Quellenangaben........................................................................239
Personenregister.......................................................................241
Die Autorin................................................................................. 247
Details
VerfasserIn: Rass, Eva
VerfasserInnenangabe: Eva Rass
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HEK
ISBN: 978-3-608-98441-5
2. ISBN: 3-608-98441-0
Beschreibung: 246 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Literaturangaben
Mediengruppe: Buch