X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


10 von 33
Konstruktionen des Anderen
Clifford Geertz und die Krise der ethnographischen Repräsentation
VerfasserIn: Gottowik, Volker
Verfasserangabe: Volker Gottowik
Jahr: 1997
Verlag: Berlin, Reimer
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.E Gott / College 2e - Ethnologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Die vielfach beschworene Krise der ethnographischen Repräsentation verleiht dem Ansatz von Clifford Geertz besondere Relevanz: Was ist interpretative Anthropologie? Was verbirgt sich hinter der Konzeption einer dichten Beschreibung fremder Gesellschaften? / / AUS DEM INHALT: / / Vorwort | 9 / / / 1.Einleitung | 11 / / / 2. Zur ethnographischen Erfahrung und ihrer literarischen Verarbeitung | 25 / / 2.1. Auf der Suche nach einer geeigneten Textgestalt | 25 / 2.2. Die Metapher der Kulturübersetzung | 28 / 2.3. Die Frage nach der Form | 31 / / / 3. Beschreibung als positivistische Methode und Genre in der Ethnologie | 34 / / 3.1. Der Beschreibungsbegriff in den Wissenschaften | 34 / 3.2. Beschreibung als positivistische Methode der Sozial- und Kulturwissenschaften | 35 / 3.3. Beschreibungsweisen des Fremden in der Ethnologie | 37 / 3.3.1. Szientismus und Objektivismus: Die Beschreibung der wirklichen Verhältnisse | 38 / 3.3.2. Phänomenologische Anthropologie: Die Suspendierung der eigenen Begrifflichkeiten | 41 / 3.3.3. Ethnotheorie, "New Ethnography" und andere metasprachliche Ansätze | 46 / 3.3.4. Dokumentarismus, integrative Darstellung und die Unhintergehbarkeit | 52 / 3.4. Deskriptionstheorie versus Theorie der Ethnographie | 58 / / / 4. Die Darstellungsproblematik aus der Perspektive einer selbstreflexiven Anthropologie | 67 / / 4.1. Die Privilegierung des externen Beobachters | 71 / 4.2. Die Rehabilitierung der Teilnehmerposition | 74 / / / 5. Die Ethnographierten als Leser ethnographischer Darstellungen | 78 / / 5.1. Beispiele aus dem Bereich der Reisebeschreibung | 80 / 5.1.1. Vorbemerkung zum Genre der Reisebeschreibung | 80 / 5.1.2. Europabeschreibungen fiktiver Europareisender: Lahontans "Gespräche mit einem Wilden" | 84 / 5.1.3. Europabeschreibungen realer Europareisender: Dorugus autobiographischer Bericht91 / 5.2. Beispiele aus dem Bereich der Ethnographie | 96 / 5.2.1. Vorbemerkung zum Genre der Ethnographie | 96 / 5.2.2. Die Darstellung des Fremden: Die Trobriander als Leser von Malinowskis Trobriand-Monographie | 100 / 5.2.3. Die Darstellung des Eigenen: Die Ethnographierten als Leser ethnographischer Darstellungen | 104 / Exkurs: Begegnung mit einer Ethnographie des Eigenen: John J. Honigmann beschreibt die Steiermark und wir erkennen sie nicht. Ein Forschungsbericht | 106 / 5.2.4. Das Eigene und das Fremde: Kultur zwischen Authentizität und Konstruktion | 120 / Exkurs: Die Ethnographierten melden sich zu Wort: Die Maori lesen ethnographische Texte und finden sie gut. Eine Kontroverse unter umgekehrten Vorzeichen | 122 / 5.3. "The savage hits back": Der Wilde als Ethnograph | 129 / / / 6. Das Fremde als historisch kontingente Erfindung und Konstruktion | 136 / / 6.1. Der, die, das Fremde: Von der Unbestimmtheit des ethnographischen Gegenstandes | 136 / 6.2. Beschreibungsweisen des Fremden als Gegenstand einer selbstreflexiven Anthropologie | 138 / 6.3. Die Methodisierung des Reisens und ihr Einfluss auf die Beschreibung des Fremden | 142 / 6.3.1. Der Reisende als Erzähler unglaubwürdiger Geschichten | 142 / 6.3.2. Der Reisende als Philosoph und "verständiger Beobachter" | 145 / 6.3.3. Der Reisende als Kompilator von Selbstzeugnissen | 148 / 6.3.4. Der Reisende als Nachlassverwalter untergehender Kulturen | 150 / 6.3.5. Der Reisende als Ethnograph und Verfasser exakter Beschreibungen | 152 / / / 7. Das klassische Paradigma für die Untersuchung und Beschreibung fremder Gesellschaften | 155 / / 7.1. Malinowskis Monographie über die Trobriander und der Beschreibungsmodus der funktionalistischen Schule | 156 / 7.1.1. Die ethnographische Untersuchung als "teilnehmende Beobachtung" | 156 / 7.1.2. Der ethnographische Text als "synthetische Darstellung" | 162 / 7.1.3. Die Ereignisgeschichte als Ordnungs- und Darstellungsprinzip | 166 / 7.2. Malinowskis Feldtagebücher und die Differenz der Versionen | 170 / 7.3. Der Diskurs des ethnographischen Realismus: Konventionen und Strategien der Textgestaltung | 174 / 7.3.1. Holismus und die Inventarisierung des Anderen: Aufbau und Erzählstruktur der "totalen Ethnographie" | 180 / 7.3.2. Die Installierung ethnographischer Autorität: Von der Gegenwart des Forschers im Text | 185 / 7.3.3. Die Tilgung des Individuums und des Individuellen: Von der Abwesenheit des Anderen im Text | 190 / 7.3.4. Die Konstruktion der ethnographischen Beziehung: Topoi der Inszenierung | 195 / / / 8. Das Paradigma einer interpretativen Anthropologie | 205 / / 8.1. Interpretative Anthropologie und der "literary turn" | 205 / 8.2. Vorgeschichte und Relevanz einer interpretativen Ansatzes | 209 / 8.3. Das "Interpretative Theoretical Program" von Clifford Geertz | 217 / 8.3.1. Kultur, Symbol und Bedeutung | 221 / 8.3.2. Kultur als Text, Ethnographie als Philologie | 235 / 8.3.3. Die Interpretation des "native point of view" | 248 / 8.3.4. Beschreibung und "dichte Beschreibung" | 265 / 8.3.5. "Deep Play" und die Praxis der "dichten Beschreibung" | 265 / 8.3.6. Verstehen und der hermeneutische Zirkel | 279 / 8.3.7. Die Fiktionalität ethnographischer Darstellungen | 295 / 8.4. Grundzüge einer Kritik an Geertz' Programm | 311 / / / 9. Schlusskommentar | 319 / / Anmerkungen | 326 / / Literaturverzeichnis | 345 /
Details
VerfasserIn: Gottowik, Volker
VerfasserInnenangabe: Volker Gottowik
Jahr: 1997
Verlag: Berlin, Reimer
Systematik: GS.E
ISBN: 3-496-02617-0
Beschreibung: 371 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 345 - [373]
Mediengruppe: Buch