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Einführung in die genetische Erkenntnistheorie
VerfasserIn: Piaget, Jean
Verfasserangabe: Jean Piaget. Übers. von Friedhelm Herborth
Jahr: 2001
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Als genetische Epistemologie bezeichnet man eine von Jean Piaget (1896–1980) entwickelte Erkenntnistheorie. Diese versucht, den Wissenserwerb, das Anwachsen wissenschaftlicher Erkenntnis und deren phylo- und ontogenetische Entstehungsbedingungen in methodischer Anlehnung an die Biologie empirisch zu erklären. Dabei untersuchte Piaget die Ontogenese der kognitiven Fähigkeiten bei Kindern nicht als Ersatz für verlorengegangenes historisches Wissen über die Entstehung von Wissen, sondern als notwendige Ergänzung dazu. Da die kognitiven Prozesse, die bei der Entstehung historischer Werke wirksam waren, selten dokumentiert sind, sei es wie in der Evolutionsbiologie nötig, darüber mittels der Ontogenese Aufschluss zu bekommen. Zunächst nahm Piaget an, dass die kognitiven Mechanismen der Kinder denen der Erwachsenen sowie denen der gestandenen Wissenschaftler der Vergangenheit und Gegenwart gleichen. Gegen Ende seines Lebens entwickelte er mit Rolando García die Hypothese der funktionellen Invarianz der kognitiven Mechanismen.
Details
VerfasserIn: Piaget, Jean
VerfasserInnenangabe: Jean Piaget. Übers. von Friedhelm Herborth
Jahr: 2001
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Systematik: PI.L
ISBN: 3-518-27606-9
Beschreibung: 1. Aufl., 7. [Dr.], 103 S.
Sprache: ger
Originaltitel: Genetic epistemology <dt.>
Fußnote: Aus dem Amerikan. übers.
Mediengruppe: Buch