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Handbuch Katathym Imaginative Psychotherapie
Verfasserangabe: hrsg. von Harald Ullmann / Eberhard Wilke
Jahr: 2012
Verlag: Bern, Huber
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPO Handbuch / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Die dem Menschen eigene Fähigkeit zu imaginieren stellt ein reiches Potenzial für kreative und therapeutische Prozesse dar. "Einbildung" und Vorstellungskraft können "Berge versetzen". Viele Therapieverfahren nutzen Imaginationen. Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) rückt sie in einzigartiger Weise ins Zentrum des Behandlungsgeschehens: als therapeutisch induzierte und begleitete Tagträume, die durch ihren Symbolgehalt und durch die affektiven Momente des Prozesses eine besondere Wirkung entfalten. Die "katathymen" (d.h. affektgeleiteten) Imaginationen fügen sich zusammen mit den Gesprächsphasen in den Verständnis- und Handlungsrahmen der psychodynamischen Psychotherapie. Vor neurobiologischem Hintergrund betrachtet eröffnet die katathyme Imagination darüber hinaus eine Plattform, über die sich bewährte Ansätze aus anderen Methoden nutzen und integrieren lassen. / / Das von Hanscarl Leuner ursprünglich experimentell begründete "Katathyme Bilderleben" (KB) entwickelte sich in mehr als fünfzig Jahren zu einer ausdifferenzierten Therapiemethode. Die Wirksamkeit der KIP ist erwiesen und entspricht heutigen Standards. Ihre Anwendungsmöglichkeiten haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Nachdem sie zunächst auf erlebnisreaktiven Störungen neurotischer Art zugeschnitten war, hat sich die Methode seit langem auch bei psychosomatischen und traumatisch bedingten Störungen bewährt. Mit entsprechenden Modifikationen ist die KIP für alle Altersgruppen geeignet und über die Einzeltherapie hinaus auch im Gruppen- und Familien-Setting durchführbar. Zum konfliktzentrierenden Vorgehen kamen Ansätze hinzu, die den Ressourcen-Aspekt und systemische Gesichtspunkte einbeziehen. / / Dieses Handbuch fasst den gegenwärtigen Kenntnisstand auf praxisorientierte Weise zusammen. Nach einem grundlegenden theoretischen und neurowissenschaftlichen Teil wird das gesamte Spektrum der Anwendungsgebiete aufgefächert. Von der Lektüre dieses übersichtlich gegliederten Buchs können Psychotherapeuten aus unterschiedlichen Richtungen profitieren.
 
AUS DEM INHALT: / / Geleitwort 13 / Vorwort der Herausgeber . 15 / 1. Imagination und Psychotherapie - eine Bestandsaufnahme 18 / Harald Ullmann / 1.1 Von den Wurzeln der Vorstellungskraft 19 / 1.2 Zur Begriffsbestimmung der Imagination und zum / Stellenwert des Symbols 23 / 1.3 Imaginative Ansätze in ihrer Vielfalt . 26 / 1.4 Die Imagination als Drehscheibe der Psychotherapie . 31 / Literatur . 33 / 2. Symbolbildung und Symbolverwendung 38 / Hanni Salvisberg / Überblick 38 / 2.1 Struktur- und Symbolbildung in der kindlichen Entwicklung 39 / 2.2 Symbolbildung, Symbolverwendung und Strukturbildung in / der Therapie 54 / Literatur . 62 / 3. Mnestische Systeme und ihre Veränderung 66 / Harald Ullmann / 3.1 Das Gehirn wächst und entwickelt sich im Austausch mit der / Umwelt 67 / 3.2 Vom Bauplan zur permanenten Baustelle . 71 / 3.3 Bausteine für ein transnatales Gedächtnis 73 / 3.4 Frühe Formen des Lernens und Erinnerns 75 / 3.5 Reifere Gedächtnisleistungen brauchen ausgereifte / Strukturen . 77 / 3.6 Dauerhafte Repräsentation gründet in Beziehungserfahrungen / 80 / 3.7 Bindung als Basis für das Selbst und die Regulation der / Affekte 81 / 3.8 Stadien des Selbstempfindens und der mentalen / Repräsentation . 83 / 3.9 Komplexere Gedächtnisformen und ihre neuronalen / Grundlagen . 85 / 3.10 Hirnreifung, höhere mentale Funktionen und Sprache 89 / 3.11 Von der Geburt der Sprache zu expliziten Gedächtnisniveaus / . 93 / 3.12 Das autonoetische Gedächtnis im ständigen Umbau 97 / 3.13 Explizite Nachdenklichkeit und implizite Bauchentscheidungen / 100 / 3.14 Die Drehmomente der Episodenaktivierung . 102 / 3.15 Erinnern ist Vergegenwärtigen und Neukonstruieren . 106 / 3.16 Vom intakten Frontalhirn und den Grenzen der "Redekur" 108 / 3.17 Strukturebenen und ihre Interaktion in der Psychotherapie 111 / 3.18 Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten in der KIP 114 / Literatur 117 / 4. Eine Dekade der KIP-Prozessforschung im Überblick 122 / Michael Stigler und Dan Pokorny / 4.1 Zur Einführung 123 / 4.2 Ergebnisse 125 / 4.3 Zum Abschluss 142 / Literatur 143 / 5. Zur Gestaltung des therapeutischen Prozesses in der KIP . 146 / Harald Ullmann / 5.1 Die Geschichte lehrt … 147 / 5.2 Eine psychoanalytisch begründete Therapiemethode im / Wandel . 149 / 5.3 Ein erster Blick auf Komponenten der KIP und deren / Zusammenwirken 152 / 5.4 Die KIP als psychodynamisch orientierte Methode der / Psychotherapie . 159 / 5.5 Die KIP als ein sinnvoll gestaffeltes therapeutisches System 162 / 5.6 Über die therapeutische Beziehung und den Stellenwert der / Regression 170 / 5.7 Beziehungsthemen, -episoden und -geschichten 177 / 5.8 Der Tagtraum als Wegbereiter des Neuen 187 / 5.9 Meilensteine des therapeutischen Weges - von Etappe zu / Etappe 189 / Literatur 194 / 6. KIP bei neurotischen Störungen . 200 / Manfred Rust / 6.1 Angstneurosen 201 / 6.2 Narzisstische Störungen . 211 / 6.3 Depression 217 / 6.4 Zusammenfassung . 225 / Literatur 226 / 7. Die KIP in der psychosomatischen Medizin . 228 / Eberhard Wilke / 7.1 Entwicklungslinien innerhalb der KIP 230 / 7.2 Was ist in der KIP mit psychosomatisch Erkrankten anders? 232 / 7.3 Regression und Progression . 232 / 7.4 Zur Bedeutung der Emotionen und Affekte 235 / 7.5 Persistierende Regression, maligne Regression, Progression 236 / 7.6 Zum Umgang mit aggressiven Impulsen . 238 / 7.7 Spezifische Symbole 238 / 7.8 Besondere Verhaltensweisen in der Imagination 240 / 7.9 Technische Besonderheiten der Katathym Imaginativen / Psychotherapie bei psychosomatischen Erkrankungen . 241 / 7.10 Zur Bedeutung des körperlichen Symptoms 243 / 7.11 Besondere Motive, insbesondere die Inspektion des Körperinneren / . 244 / 7.12 Überlegungen zu einer möglichen spezifischen Wirkung / der KIP bei psychosomatisch Kranken 246 / 7.13 Indikationen, Grenzen und Kontraindikationen in Abhängigkeit / von Übertragung und Gegenübertragung . 247 / Literatur 248 / 8. Psychotraumatherapie akuter und komplexer Traumatisierung / im Rahmen eines katathym imaginativen / Behandlungsansatzes / Beate Steiner . 250 / 8.1 Kritische Anmerkung zum Traumabegriff der gängigen / diagnostischen Manuale 252 / 8.2 Hilfreiche therapeutische Beziehung 254 / 8.3 Akuttraumatisierung . 256 / 8.4 Stabilisierung bei akuter und chronischer Traumatisierung / mittels spezifischer Tagtraummotive . 259 / 8.5 Arbeit mit dem inneren Kind . 262 / 8.6 Täterkonfrontation 267 / 8.7 Arbeit am traumatogenen Introjekt 269 / 8.8 Integration des Traumas 270 / 8.9 Überblick über Motive und Techniken 273 / Literatur 274 / 9. KIP bei Störungen im Kindes- und Jugendalter . 278 / Franz Wienand / 9.1 Einführung . 279 / 9.2 Imagination in der Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen / und Familien . 283 / 9.3 KIP bei Kindern . 289 / 9.4 KIP bei Jugendlichen . 300 / 9.5 Weitere Anwendungsformen der KIP bei Kindern und / Jugendlichen 312 / Literatur 312 / 10. KIP bei älteren Menschen 316 / Harald Ullmann / 10.1 Das alternde Gedächtnis und seine Biographie . 317 / 10.2 Unterschiedliche Aspekte erfordern differenzierte Modelle 322 / 10.3 Zu den Rahmenbedingungen und Ansätzen in der / Behandlung älterer Menschen . 326 / 10.4 Besondere Möglichkeiten der KIP in der Behandlung / älterer Menschen 337 / Literatur 347 / 1 1. Krisen bewältigen - KIP in der Krisenintervention . 352 / Claudius Stein / 11.1 Einführung . 353 / 11.2 Krisendefinition . 353 / 11.3 Faktoren, die zur Entstehung und zum Verlauf einer Krise / maßgeblich beitragen 355 / 11.4 Symptome 357 / 11.5 Prinzipien der Krisenintervention . 358 / 11.6 Ablauf einer Krisenintervention . 359 / 11.7 KIP und Krisenintervention . 360 / 11.8 Therapeutische Zielsetzungen in der Krisenintervention 363 / 11.9 Schlussbemerkung . 375 / Literatur 375 / 12. Paartherapie mit KIP 378 / Leonore Kottje-Birnbacher / 12.1 Unterschiedliche paartherapeutische Ansätze 379 / 12.2 Das Erstgespräch 381 / 12.3 Die therapeutische Grundhaltung in der Paartherapie 382 / 12.4 Der Einsatz von Imaginationen in der Paartherapie 385 / 12.5 Technisches Vorgehen bei der Paartherapie mit KIP 387 / 12.6 Motive und therapeutische Begleitung 389 / 12.7 Zusammenfassung . 392 / Literatur 392 / 13. Gruppentherapie mit KIP 394 / Ulrike Linke-Stillger / 13.1 Einleitung 395 / 13.2 Gruppentherapie versus Einzeltherapie - ein Plädoyer für / die Gruppe . 396 / 13.3 Gruppentherapie mit KIP - eine ganz besondere Behandlungsform / 400 / 13.4 Aufbau und Durchführung einer G-KIP-Therapie 417 / 13.5 Indikation und Kontraindikation 421 / 13.6 G-KIP in unterschiedlichen Kontexten . 422 / 13.7 Schlussbemerkung . 422 / Literatur 423 / 14. Katathym imaginative Ansätze in Supervision und Coaching 426 / Leonore Kottje-Birnbacher und Verena Maxeiner / Einführung . 426 / 14.1 Katathym imaginative Ansätze in der Supervision 427 / 14.2 Katathym imaginative Ansätze im Coaching . 437 / Literatur 448 / 15. KIP in der Klinik. Möglichkeiten und Anwendungsbereiche . 450 / Andrea Friedrichs-Dachale und Christoph Smolenski / 15.1 Die KIP als Einzeltherapie im Klinik-Setting 453 / 15.2 Gruppentherapie mit KIP im Klinik-Setting . 460 / Literatur 463 / 16. Zur Kombination der KIP mit anderen Methoden 464 / Nicole Berger-Becker und Regine Grothaus-Neiss / Einleitung 464 / 16.1 Psychodrama und KIP . 466 / 16.2 Die KIP und die Arbeit mit "konkreten" Symbolen . 484 / 16.3 Katathym imaginatives Körpererleben 491 / 16.4 Zusammenfassung . 514 / Literatur 515 / 17. Behandlungsergebnisse der KIP 518 / Eberhard Wilke / 17.1 Vom dokumentierten Einzelfall zur Effektivitätsmessung 519 / 17.2 Ergebnisberichte und -forschungen 519 / 17.3 Umfangreichere Studien zur Verlaufsforschung 521 / Literatur 524 / 18. Hinweise zur Aus-, Weiter- und Fortbildung . 526 / Andrea Friedrichs-Dachale und Harald Ullmann / 18.1 Grundsätzliches . 527 / 18.2 Curricula . 538 / 18.3 Fortbildung für Berufsgruppen in beratenden oder / psychosozialen Arbeitsfeldern . 549 / 18.4 Fachgesellschaften und AWF-Veranstaltungen . 550 / Literatur 555 / Anhang 556 / Grundlagenliteratur zur Katathym Imaginativen / Psychotherapie - eine Auswahl . 557 / Autorenverzeichnis . 560 / Sachwortverzeichnis 563 / Farbtafeln . 583
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Harald Ullmann / Eberhard Wilke
Jahr: 2012
Verlag: Bern, Huber
Systematik: PI.HPO
ISBN: 978-3-456-84988-1
2. ISBN: 3-456-84988-5
Beschreibung: 581 S., [5] Bl. : Ill.
Beteiligte Personen: Ullmann, Harald; Wilke, Eberhard
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 557 - 559. - Literaturangaben
Mediengruppe: Buch