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1 von 3915
Ein Prozess-Modell
VerfasserIn: Gendlin, Eugene T.
Verfasserangabe: Eugene T. Gendlin
Jahr: 2015
Verlag: reiburg, Br. ; München, Alber
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPK Gendlin / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / In diesem Werk wird eine Kontinuität unterschiedlicher Lebensformen gedacht und somit eine klassische pragmatistische Idee in äußerst origineller Form weiterentwickelt. Gendlin entfaltet darin ein nicht-duales Verständnis von Körper, Gefühl und Sprache, vom komplexen Reichtum des Erlebens und dem kreativen Spielraum seiner Artikulierbarkeit. / / In acht Kapiteln entwickelt der Autor entlang den Charakteristiken der Körper-Umwelt-Interaktion die Komplexität eines Verhaltensraums, aus dem ein noch komplexerer symbolischer Raum entsteht. Dabei manifestiert sich ein explikatives Methodenverständnis, das den ‚beschreibenden Standpunkt’ verlässt und damit auch ein tradiertes Verständnis von innen und außen, von subjektiv und objektiv. Der kreative Prozess schafft sich auf diese Weise seine eigene Sprache. / / „Ein Prozess-Modell“ öffnet neue Perspektiven hinsichtlich des philosophischen und kognitionswissenschaftlichen Problems der Körper-Geist-Spaltung. Es ist zudem ein sprachphilosophischer Grundlagentext, der verständlich macht, wieso Sprechen über Erfahrung diese verändern kann. Zugleich ist dies ein Text, der den Lesenden über die Möglichkeiten menschlichen Erlebens und Sprechens staunen lässt. / weniger anzeigen
 
AUS DEM INHALT: / / Donata Schoeller: Einleitung 11 / Einführende Bemerkung 48 / Kapitel I: Körper-Umwelt 49 / Kapitel II: Funktionszyklus 57 / Kapitel III: Ein Objekt 66 / Kapitel IV: Körper und Zeit 76 / Kapitel IV-A: Der Körper, der keine Maschine ist - ein anderes Konzept 76 / a) Körper als der sich fortsetzende Prozess 76 / b) Ein gesamtes Implizieren 83 / c) Körper-Umwelt 2 und Umwelt 3 als Subprozesse des Körpers 86 / d-1) Symbolische Funktionen des Körpers 91 / d-2) Einige Anforderungen an unsere weitere Konzeptbildung / 92 / e) "Alles-durch-Alles" (eveving) 108 / f) Ausrichten (focaling) 121 / g-1) Relevanz 124 / g-2) Alte und neue Modelle: einige Gegensätze 127 / h-1) Kreuzen, Metapher, Gesetz des Geschehens 130 / h-2) Freiheitsgrade 135 / h-3) Schematisiert werden durch Schematisieren ("sds") . 139 / h-4) Die zwei Richtungen des "sds" 139 / 5 / Inhalt / Kapitel IV-B: Zeit: Umwelt 2 und Umwelt 3, Geschehen und Implizieren 144 / Kapitel V: Evolution, Erneuerung und Stabilität 168 / Kapitel V-A: Ereignisse, die dazwischenkommen 168 / Kapitel V-B: Stabilität: der offene Zyklus 187 / Kapitel VI: Verhalten 195 / Kapitel Vl-A: Verhalten und Wahrnehmung 195 / Kapitel Vl-B: Die Entwicklung des Verhaltensraums 210 / 1. Motivation 210 / 2. Kreuz-kontextuelle Herausbildung 211 / 3. Verhaltensraum 215 / a) Raum, den man haben kann 218 / b) Raum-und-Zeit, die wir haben können 219 / c) Zwei Sektoren des offenen Zyklus 223 / 4. Pyramidisieren 225 / 5. Objekt-Bildung: Objekte stellen sich heraus (fall out) . 226 / Appendix zu Kapitel VI 232 / 6. Ruhende Wahrnehmung, Wahrnehmung der Wirkung und Wahrnehmen hinter dem eigenen Rücken 232 / a) Ruhende Wahrnehmung 232 / b) Wahrnehmung der Wirkung 232 / c) Wahrnehmung hinter dem eigenen Rücken . 233 / 7. Relevant machen 234 / 8. Verbinden 235 / 9. Verdichten 235 / 10. "Zurückfallen" auf ein primitiveres Niveau 238 / 11. Verhaltensmäßige Körper-Entwicklung 239 / 12. Gewohnheit 241 / 13. Vorstellung (kination), Imagination und Feit Sense . 242 / 6 / Inhalt / Kapitel VII: Kultur, Symbol und Sprache 247 / Kapitel Vll-A: Ein symbolischer Prozess 247 / a) Körperaussehen 247 / b) Der Tanz 251 / c) Repräsentation 253 / d) Verdoppeln 257 / e) Ausdruck 261 / f) Die neue Art des Vorantragens 262 / g) Bilder 266 / h) Gesehenes und Gehörtes 270 / i) Handlung 272 / j) Allgemeines (Arten) 272 / j-1) Getrennte Sinne 272 / j-2) Arten 274 / j-3) Drei Formen des Allgemeinen 275 / j-4) Das vorgeformte Implizite (Typ-a) 283 / k) Handlung und Gebärde 284 / 1) Eingestellte Rituale (Slotted Rituals) 286 / m) Herstellen und Bilder 288 / n) Frische Herausbildung von Sequenzen und / Werkzeugen 291 / o) Schematische Begriffe: verwoben; implizites Funktionieren; gehalten; rekonstituiert 291 / o-l) Verwoben 291 / o-2) Implizites Funktionieren 294 / o-3) Gehalten 297 / o-4) Rekonstituieren 302 / Kapitel Vll-B: Proto-Sprache 309 / a) Innerer Raum 309 / b) Der Kipp-Punkt 313 / c) Die Ordnung 319 / d) Abwesender Kontext im gegenwärtigen Kontext . 324 / e) Das Kreuzen der Cluster und so genannte "konventionelle" Symbole (oder warum sie sich nicht länger ikonisch zum Körper verhalten; und wie sie dennoch organisch statt willkürlich sind: die internen Verhältnisse von protolinguistischen Symbolen) 330 / f) Sprachbildung: Zwei Arten von Kreuzen 342 / f-1) Vermitteltes Vorantragen; Sprachgebrauch . 342 / f-2) Kontext(e) sammeln, Arten bilden sich 343 / f-3) Laterales und sammelndes Kreuzen 346 / f-4) Wort-Bildung 348 / f-5) Kurze Einheiten 349 / f-6) Der Kontext eines Wortes; gesammelte Kontexte und Interaktions-Kontexte 351 / f-7) Syntax 356 / f-8) Sprachgebrauch; neue Situationen 360 / f-9) Diskursiver Wort-Gebrauch vs. Kunst; Erneutes / "Alles-durch-Alles"-Geschehen vs. Wieder-Wiedererkennen - (re-eveving vs. re-recognition) 362 / f-10) Neuer Ausdruck 364 / f-11) Frische Sätze 366 / £-12) Mit Bedacht 372 / f-13) Mehr als ein Kontext: menschlicher Raum und / menschliche Zeit 373 / g) Wann kippt es? Das Ende der Lautbildung durch den / Gebrauch der Sprache 376 / Appendix zu f) / Details fallen nicht weg; Allgemeinbegriffe sind nicht leere Allgemeinheiten 383 / Kapitel Vill-A: Mit dem Impliziten denken 398 / a) Einführung 398 / b) Direkter Referent und gefühlte Veränderung (FeltShift) 412 / c) Die neue Art der Sequenz 423 / d) Relevanz und das perfekte Feedback-Objekt 428 / e) Das Schema des neuen Vorantragens und des neuen / Raums 433 / f) Einige kurze Punkte, welche die Bildung des Direkten / Referenten veranschaulichen 445 / f-1) Wie eine VHIer-Sequenz Veränderungen im / VIIer-Kontext schafft 445 / f-2) Jede Vller-Sequenz, die von einem Direkten / Referenten ausgeht, ist wie eine neue "erste" / Sequenz im Verhältnis zum VIIer-Kontext . 445 / f-3) "Monade" 446 / f-4) Vller-Aussagen, die aus einem Direkten / Referenten entstehen, instanzieren ihn 447 / f-5) Die neue "Universalität" des Direkten Referenten 448 / f-6) Die alte Universalität aus Kapitel VII ist ebenfalls / implizit 448 / f-7) Die ganze VIIer-Komplexität, nicht nur die / gesammelten Arten, wird auf diese neue Weise vorangetragen und universalisiert; wir können / nun das Prinzip "Bss" (Beispiel seiner selbst) herleiten 449 / f-8) Es gab den Direkten Referenten und die neu universalisierte Komplexität nicht vor seiner / Herausbildung. Der Direkte Referent ist kein Nachdenken darüber, was zuvor da war ("Von Vi zu 2") 451 / f-9) Direktes Kontext-Kreuzen erzeugt Neuerung, aber instanziert noch den Mangel 452 / f-10) Viele Worte, wie zum Beispiel "Richtung", werden in Kapitel VIII-A in einer "Bss"-Weise gebraucht 453 / g) Zusatz zu Kapitel VIII-A.f 458 / g-1)- bis g-9) 458 / 9 / Inhalt / Appendix zu Kapitel Vlll-A 472 / Monaden 472 / Dianaden 488 / Abschluss und Beginn 496 / Hinweise auf Gendlins Arbeiten 506 / Zentren, an denen man Gendlins therapeutische und philosophische Praktiken erlernen kann 507 / Nachwort der Übersetzerinnen 510 / Index 517
Details
VerfasserIn: Gendlin, Eugene T.
VerfasserInnenangabe: Eugene T. Gendlin
Jahr: 2015
Verlag: reiburg, Br. ; München, Alber
Systematik: PI.HPK
ISBN: 978-3-495-48704-4
2. ISBN: 3-495-48704-2
Beschreibung: 523 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Schoeller, Donata
Sprache: ger
Originaltitel: A Process Model <dt.>
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch