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72 von 207
Guter Unterricht braucht Beziehungen
Schemapädagogik - ein Ansatz zum Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern
VerfasserIn: Damm, Marcus
Verfasserangabe: Marcus Damm
Jahr: 2019
Verlag: Seelze, Klett/Kallmeyer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.UES Damm / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 21.09.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / / Schüler und Lehrer gleichermaßen bringen zahlreiche biografische Themen (Schemata) mit in den Schulalltag, die die Stimmung und das Miteinander im Klassenraum beeinflussen können. Dieser Band will helfen, daraus resultierende Konflikte zu verstehen, Widerstände aufzulösen und Beziehungen zwischen Lernenden und Lehrenden zu verbessern. / Die Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages in Schule und Unterricht hängt u.a. von einer tendenziell förderlichen Beziehungsgestaltung ab. In der Praxis jedoch stehen diesem Prozess leider allzu oft provozierende Verhaltensweisen und negative Erwartungsmuster (Schemata) im Wege. Beispielsweise können bestimmte Interaktionen auf Schülerseite (sog. Images, Tests, oder Psychospiele) die Lehrkraft vor große Herausforderungen stellen. Diese zu bewältigen ist eine Kunst, die Sie erlernen können. / Die Haupthemen dieses Bandes eröffnen Ihnen Einblicke in typische Lebensthemen von Lehrenden, die die Unterrichts- und Beziehungsgestaltung beeinflussen können; in effiziente Möglichkeiten, konstruktiv mit typischen Unterrichtsstörungen umzugehen; in die Grundlagen schemapädagogischen Denkens und Handelns und in die Psychologie von Heranwachsenden mit narzisstischer, antisozialer, passiv-aggressiver und Borderline-Struktur.
 
AUS DEM INHALT: / / / / Vorwort 7 / Einleitung: warum der Lehrerberuf ein Beziehungsberuf ist. 11 / / 1 Frühe Prägungen, neuronale "Fußabdrücke" und Schemata 16 / 1.1 Frühe Konstruktion des Ich, der anderen und der Welt 16 / 1.2 Warum sich die Vergangenheit in die Gegenwart "schiebt" 19 / / 2 Dimensionen der Schemapädagogik 23 / 2.1 Der Begriff Schemapädagogik 23 / 2.2 Das Menschenbild - Erkenntnisse der Bindungsforschung undNeurobiologie 26 / 2.3 Grundlagen: Schematherapie, Klärungsorientierte Psychotherapie 32 / 2.4 Ziele. 38 / / 3 Lehrerpersönlichkeit und Beziehungsgestaltung 41 / 3.1 Ist eine gelingende Beziehungsgestaltung Zufall oder Schicksal? 41 / 3.2 Welche Lebensthemen bringen Lehrkräfte mit in den Klassenraum und welche Auswirkungen haben sie? 44 / 3.3 Warum die Unterrichts- und Beziehungsgestaltung immer hausgemacht ist 47 / 3.4 Schema Aufopferung (Fürsorge). 51 / 3.5 Schema Emotionale Gehemmtheit (Übertriebene Rationalität). 56 / 3.6 Schema Bestrafungsneigung (Sanktionierungstendenz). 59 / 3.7 Schema Überhöhte Standards (Perfektionismus). 64 / 3.8 Schema Anspruchshaltung/Grandiosität (Narzissmus) 68 / 3.9 Schema Streben nach Zustimmung und Anerkennung. 73 / 3.10 Ziel: Stärkung der Metaebene im Unterrichtsalltag. 77 / / 4 Schemata auf Schülerseite, Interaktionsstrategien: wie Sie mit / manipulativen Verhaltensweisen umgehen können 84 / 4.1 Schema-Aktivierung = Modus-Aktivierung. 84 / 4.2 Images - "Ich will, dass du über mich Bescheid weißt!" . 87 / 4.3 Appelle - "Tue etwas für mich, ich sage es dir aber nur durch die Blume!" 91 / 4.4 Tests - "Was für ein Lehrertyp bist du?" . 95 / 4.5 Psychospiele - "Ich will dich manipulieren!" 100 / / / 5 Die Phasen der Schemapädagogik im Unterricht 117 / 5.1 Beobachtung 117 / 5.1.1 Übertragung und Gegenübertragung 119 / 5.1.2 Möglichst viele eigene Modi zeigen 123 / 5.2 Komplementäre Beziehungsgestaltung. 128 / 5.2.1 Modusbilder. 133 / 5.2.2 Modusfragebogen 136 / 5.2.3 Psychoedukation durch schemapädagogische Videoprojekte. 139 / 5.2.4 Methode Expertenrolle 141 / 5.3 Problematische Modi-Aktivierungen konstruktiv bearbeiten. 146 / 5.3.1 Emotionales Spiegeln. 148 / 5.3.2 Modus-Aktivierung ansprechen. 151 / 5.4 Problembewusstsein im Nachhinein erarbeiten. 153 / 5.4.1 Das Modusinterview. 154 / 5.4.2 Stühlearbeit 155 / 5.4.3 Das Psychospiel-Memory 156 / 5.5 Ressourcenorientierung 157 / 5.5.1 Methode Stärkenstammbaum. 159 / 5.5.2 Methode Veränderungsprozesse nach dem SMART-Prinzip. 159 / / 6 Umgang mit Schülern mit herausfordernden Persönlichkeitsstilen 163 / 6.1 Persönlichkeit, Persönlichkeitsstil, Persönlichkeitsstörung 163 / 6.1.1 Wir sind keine Psychotherapeuten! 165 / 6.1.2 Kategorien als Gedankenstützen 165 / 6.1.3 Sich mit dem Team austauschen. 166 / 6.2 Borderline-Tendenzen. 167 / 6.2.1 Schwarz-Weiß-Denken und -Fühlen. 169 / 6.2.2 Das Thema Sich-Spüren-Wollen. 170 / 6.2.3 Den Fokus auf den Beziehungsaufbau legen. 172 / 6.2.4 Empathisch Grenzen setzen, Verantwortung abgeben 174 / 6.3 Narzisstischer Stil. 176 / 6.3.1 Höher, schneller, weiter. 178 / 6.3.2 Spielebene transparent machen 180 / / / 6.3.3 Möglichkeiten und Raum geben. 181 / 6.3.4 Beziehung klären. 182 / 6.4 Passiv-aggressive Heranwachsende 183 / 6.4.1 Grundsätzliches Problem mit Autoritäten. 186 / 6.4.2 Inneren Abstand hersteilen. 188 / 6.4.3 Kleinschrittig Vorgehen 189 / 6.4.4 Biografiebrücken bauen. 191 / 6.5 Antisoziale/dissoziale Strukturen. 193 / 6.5.1 Den Fokus auf Psychoedukation legen 195 / 6.5.2 Grenzen setzen 197 / 6.5.3 Möglichkeiten des Beziehungsaufbaus 198 / 6.5.4 Loslassen können 199 / / 7 Schemapädagogik und Schuljahresplanung 202 / 7.1 Klassenbildung und -regeln 202 / 7.1.1 Methode Reise zu den Schemata. 206 / 7.2 Klassengespräche. 209 / 7.2.1 Rollenspiele und Videoarbeit. 210 / 7.3 Die Kolleginnen und Kollegen einladen - die "Schilf" . 211 / 7.3.1 Regelmäßige schemapädagogische Supervisionen für Lehrkräfte. 214 / 7.3.2 Schemapädagogische Teamarbeit im Kollegium 217 / 7.3.3 Methode "Aufstellungsarbeit" . 218 / / 8 Fazit: Ohne Beziehungsqualität kann der Erziehungs- und / Bildungsauftrag nicht umgesetzt werden 221 / / Literaturverzeichnis. 224 / Danksagung. 228
Details
VerfasserIn: Damm, Marcus
VerfasserInnenangabe: Marcus Damm
Jahr: 2019
Verlag: Seelze, Klett/Kallmeyer
Systematik: PN.UES
ISBN: 3-7727-1196-0
2. ISBN: 978-3-7727-1196-1
Beschreibung: 2. Auflage, 229 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 224-227
Mediengruppe: Buch