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2 von 7
Übergänge ressourcenorientiert gestalten
von der Familie in die Kindertagesbetreuung
Verfasserangabe: Renate Niesel ; Wilfried Griebel
Jahr: 2015
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.GE Nies / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Innerhalb der Frühpädagogik ist das Themenfeld der "Übergänge" gegenwärtig von hoher Aktualität. Der Band beschäftigt sich mit der pädagogischen Gestaltung und Begleitung des ersten Übergangs von der Familie in eine Tageseinrichtung. Die aktuelle Diskussion zu den Erkenntnissen der Bildungsforschung und zu den Qualitäten der Tagesbetreuung werden vorgestellt. Speziell für den Übergang in die erste Einrichtung außerhalb der Familie wird das veränderte Bild vom Kind wichtig, das an seinen Stärken orientiert ist und somit das Bild der Abhängigkeit und Bedürftigkeit des jungen Kindes relativiert. Der Übergang in die Einrichtung wird dann nicht nur als Entwicklungsaufgabe des Kindes beschrieben, sonders als Prozess, der von allen Akteuren - dem Kind, seinen Eltern, den Fachkräften und der Kindergruppe - ko-konstruktiv gestaltet wird. / / / /
REZENSION: / / / "Transition bedeutet einen Veränderungsprozess, der mit massiven Umstrukturierungen einhergeht und intensive Lernerfahrungen notwendig macht. In diesem Sinne wird der Übergang vom Elternhaus in die Kindertagesstätte von den Autoren verstanden. / Ziel für alle Beteiligten sollte es sein, durch einen gelungenen Übergang die Kompetenzen des Kindes zu stärken, damit positive Bildungserfahrungen einzuleiten und dadurch einen Beitrag zur Resilienzentwicklung zu leisten. Es wird in diesem Buch deutlich herausgearbeitet, dass Kinder und Eltern die Transition bewältigen müssen, die pädagogischen Fachkräfte begleiten und moderieren sie. Aber auch: Transitionsbewältigung ist nicht nur eine Kompetenz des Kindes, sondern des gesamten sozialen Systems. Wichtig dabei ist die Gestaltung der Beziehungen des Kindes, ob sie nun als Bindungsbeziehung oder als Beziehung zur Stärkung der Exploration verstanden wird. / Zu Recht betonen die Autoren, dass Theoriebewusssein die Basis guter praktischer Arbeit bildet. Sie stellen die notwendigen Grundlagen sachgerecht im notwendigen Umfang verständlich dar. Darüber hinaus geben sie viele Anregungen für die Praxis. / Sie fordern aber auch deutlich die Anstrengungsbereitschaft bei Leserinnen und Leser ein, denn sie wollen ein Buch zum Weiterdenken vorlegen. Das ist ihnen gelungen." / / http://www.socialnet.de/rezensionen/20814.php
AUS DEM INHALT: / / Vorwort der Herausgeberin 5 / / Einführung 11 / / 1 Historische und aktuelle Entwicklungen außerfamilialer frühkindlicher Betreuung, / Erziehung und Bildung 15 / 1.1 Bewahranstalt, Kindergarten, Bildungseinrichtung 15 / 1.2 Schaden oder Nutzen? 19 / 1.3 Langzeitfolgen öffentlicher Tagesbetreuung / für die Jüngsten: die NICHD-Studie 20 / 1.4 Aktuelle Forschungen: Die Münchner / Krippenstudie und NUBBEK 21 / 1.5 Eingewöhnung - ein Qualitätsmerkmal in / Deutschland 27 / 1.6 Inklusion als Recht jeden Kindes und als / Qualitätsmerkmal 28 / / A Kinderstärken im Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung 31 / / 2 Das Bild vom Kind: Kompetenzen der Kinder / in der Übergangsgestaltung 33 / 2.1 Das Bild vom Kind im Wandel der Jahrhunderte 35 / 2.2 Das Bild vom Kind heute 36 / 2.3 Zusammenspiel von Kompetenzen und / Bedürfnissen 39 / 2.4 Stärken von Kindern im Übergang 42 / 2.4.1 Die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben / in zwei unterschiedlichen Entwicklungsumgebungen 42 / 2.4.2 Bindungs- und Beziehungsaufbau zu mehreren / Personen 43 / 2.4.3 Kompetenz zur (Selbst-)Bildung durch aktive / Konstruktionsleistungen 43 / 2.4.4 Mädchen und Jungen lernen schon früh von / und mit anderen Kindern 45 / / 3 Ressource für Stärken des Kindes: Familie 48 / 3.1 Jedes Kind bringt seine Familie mit 49 / 3.2 Anschlussfähigkeit der Bildungsprozesse in / Familie und KiTa am Beispiel der Sprachentwicklung/Mehrsprachigkeit 50 / 3.3 Eltern in ihrer Entwicklung: Transition zur / Elternschaft 53 / 3.4 Das Bild der Mutter eines Krippenkindes: / Konstruktion der Mütter und der Fachkräfte 57 / / B Kinder stärken im Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung 61 / / 4 Transitionen theoriebasiert verstehen und fachlich fundiert gestalten 63 / 4.1 Transitionen und ihre Bedeutung im Lebens- / lauf und in der Bildungsbiografie 65 / 4.2 Theoretische Grundlagen in der Anthropologie, Soziologie, Pädagogik und Psychologie 67 / 4.3 Akturelle Transitionskonzepte und empirische Befunde 76 / / 5 Der Übergang von der Familie in eine Tagesbetreuung, nicht nur mit Kindern bis drei 80 / 5.1 Trennungsangst und Stresserleben 81 / 5.2 Der Einfluss der Bindungstheorie 82 / 5.3 Bindungstheoretisch oder ökopsychologisch begründet? 84 / 5.3.1 Die Bindungstheorie und das "Berliner / Modell" 85 / 5.3.2 Der ökopsychologische Ansatz und das Münchner Modell 86 / 5.4 Die Bedeutung der Gruppe im Übergang zum / Krippen- bzw. KiTa-Kind 88 / 5.5 Die Öffnung von KiTas für jüngere Kinder 90 / 5.6 Übergangsgestaltung nach Vollendung des dritten Lebensjahres 93 / / 6 Bindungen, Beziehungen und Beziehungsnetzwerke in Kindertageseinrichtungen 95 / 6.1 Die Kind-Erzieherin-Beziehung vom Kind aus / gesehen 97 / 6.2 Die Erzieherin-Kind-Beziehung von der / Erzieherin aus gesehen 98 / 6.3 Der "key person approach" in Großbritannien 100 / 6.4 Kinder unterscheiden zwischen Familien- und / KiTa-Beziehungen 102 / 6.5 Sicherheit ist nur ein Aspekt der Beziehungsqualität 103 / 6.6 Kompetenzen zur Sicherung der Beziehungsqualität im Übergangsprozess 106 / 6.6.1 Feinfühligkeit 106 / 6.6.2 Professionelle Responsivität 107 / 6.6.3 Umgang mit Vielfalt 108 / / 7 Überganggestaltung nach dem IFP-Transitionsmodell - Ein Arbeitsinstrument 112 / 7.1 Kinder und Eltern bewältigen die Transition, / pädagogische Fachkräfte moderieren sie 113 / 7.2 Entwicklungsanforderungen auf drei Ebenen / für Kinder und Eltern 115 / 7.3 Passung von Heterogenität der Kinder und / ihrer Familien und der Übergangsgestaltung 117 / 7.4 Transitionsbewältigung: Nicht nur eine / Kompetenz des Kindes, sondern des sozialen / Systems 119 / 7.5 Rezeption des Transitionsmodells 122 / / 8 Gelungene Transitionen stärken Kinder 123 / 8.1 Das IFP-Modell zur Einschätzung des Gelingens des Übergangs nutzen 125 / 8.1.1 Integration der Lebensumwelten 125 / 8.1.2 Auf der Beziehungsebene 126 / 8.1.3 Auf der individuellen Ebene 127 / 8.2 Die Kindertageseinrichtung als erster / Abschnitt der Bildungsbiographie 129 / 8.3 Kinder stärken beginnt im Übergang von / der Familie in eine Kindertageseinrichtung 130 / 8.4 Der nächste Übergang kommt bestimmt 133 / / Literatur 135
Details
VerfasserInnenangabe: Renate Niesel ; Wilfried Griebel
Jahr: 2015
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PN.GE
ISBN: 3-17-024341-1
2. ISBN: 978-3-17-024341-5
Beschreibung: 1. Auflage, 149 Seiten
Schlagwörter: Familie, Kindertagesstätte, Sozialpädagogik, Tagesbetreuung, Übergang, Familienerziehung, Kind <0-3 Jahre>, Übergang <Sozialwissenschaften>, Ehe, Lineage, Sozialarbeit, Sozialerziehung, Kind / Tagesstätte, Familien , Familientagesbetreuung, Familientagespflege, Kind / Tagesbetreuung, Kinderbetreuung / Tagesstätte, Kindertagesbetreuung, Kindertageseinrichtung, Kindertagesheim, Kindertagesstätten, Kita, Tagesbetreuung / Kindertagesstätte, Tagesheim, Tagespflege <Pädagogik>, Elternerziehung, Familienpädagogik, Beckhardt, Familie : 19. Jh.-, Binationale Familie, Bäuerliche Familie, Cervi, Familie, Einkindfamilie, Ephrussi <Familie>, Großfamilie, Kindergarten, Kinderkrippe, Leo <Familie>, Pädagogik, Rosenberg <Familie, Böhmen>, Royal Collection <Großbritannien>, Schmidheiny <Familie>
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seiten 135 - 149
Mediengruppe: Buch