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9 von 98
Das Leben verstehen
von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers
Verfasserangabe: Wilhelm Schmid
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 14., Linzer Str. 309 Standorte: PI.IP Schmid Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Unsere Zeit bedarf einer Philosophie, die sich den kleinen und großen Lebensfragen stellt: Welche Bedeutung haben Berührungen, Gewohnheiten, Sehnsüchte, Schönes? Was ist Glück? Hat das eigene Leben, das Leben überhaupt einen Sinn? Welchem Zweck dient die Arbeit? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Wie umgehen mit Ärger, Lebenskrisen, Enttäuschungen, Schmerzen, Krankheit und Tod? Ein Philosoph kann Lebenssituationen analysieren und mögliche Antworten vorschlagen. Philosophie wird zur Lebenshilfe durch die immer neue Orientierung des Lebens mithilfe des Denkens. Wilhelm Schmid, Bestsellerautor (Gelassenheit, Glück), konnte seine Ideen zur Neubegründung einer philosophischen Lebenskunst über zehn Jahre hinweg in einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich erproben. Und er machte die Entdeckung, wie wichtig für Menschen die bloße Tatsache eines Gesprächs über all das ist, was sie bewegt und wofür kaum irgendwo sonst Zeit zur Verfügung steht.
Der Philosoph ist ein Partner für das Lebensgespräch, ein säkularer Seelsorger. Bereits Sokrates bezeichnete seine Tätigkeit lange vor dem Christentum als Seelsorge, als Hilfestellung für andere Menschen zu ihrer Sorge für sich selbst.
 
 
Inhaltsverzeichnis
 
V o r w o r t ..................................................................................................... 7
 
Was ist eigentlich Leben ? Gespräche mit Patienten und
Klienten ................................................................................................... 15
Überraschende Begegnungen bei der Visite........................................... 15
Bruch im Leben: Jede Krankheit kann eine Lebenskrise s e in ............ 21
Aber nicht jede Lebenskrise geht mit einer Krankheit einher............ 28
Wie umgehen mit sich selbst? Die Kunst des Neuanfangs................. 36
Was ist schön? Wieder anzufangen, das Leben zu genießen.............. 46
Werde ich jemals glücklich sein? Was ist der S in n ? ............................. 54
Haben die Krise, die Krankheit, das Leben irgendwelchen Sinn? . . . 61
Kann es eine Lebenskunst angesichts des Todes geben ?................... 70
Leben auf zwei Planeten: Die Welten drinnen und draußen.............. 76
 
Wie hängt das alles zusammen ? Gespräche mit Ärzten
u n d Mitarbeitenden ........................................................................ 86
Transversale Arbeit: Quer durchs ganze H a u s .................................... 86
In der Verwaltung: Das Haus von oben her betrachtet...................... 93
Im Operationssaal, dem Atelier der Chirurgen.................................... 100
Ars Medici: Die Kunst des Arztes und seine Lebenskunst................. 107
Die Pflege als Kunst und Lebenskunst.................................................. 118
Physiotherapie: Die wahre Bedeutung der Arbeit am Körper............ 127
Psychotherapie: Die Möglichkeiten der Kunst und des Ausdrucks . . 134
Psychiatrie: Aus welchem Stoff besteht die Seele des Menschen? . . . 143
Theologie: Religiöse Seelsorge................................................................ 153
 
Was mach t ein Philosoph ? Grundzüge ein er weltlichen
S e e l s o r g e ............................................................................................... 161
Zur Geschichte der philosophischen Seelsorge ................................... 161
Das philosophische Gespräch: Rat oder Beratung? ............................ 171
Die Fragen der Philosophie: Was die Gespräche antreibt ................. 178
Die Frage der Autonomie: Was bedeutet Selbstbestimmung?.............. 187
 
 
Die Lebenshilfe der Philosophie: Worin besteht der Gewinn der
G espräche?.............................................................................................. 195
Meine eigene Frage nach dem Sinn: Wozu das alles? ........................ 202
Fundamentale Fragen: Was ist Krankheit?........................................... 210
Ein Ort für die Krankheit: Seit wann gibt es Krankenhäuser?..........221
Integrative Idee: Arbeit an einer etwas anderen Art von Krankenhaus 229
Was ist Lebenskunst? Themen und Diskussionen ............ 237
Lebenskunst und Kürze des Lebens, Heiterkeit und Zorn .................237
Freiheit und Formgebung, Selbstbestimmung und Selbstbegrenzung 247
Von der Kunst des Berührens und Berührt werdens .......................... 255
Schattenseiten des Lebens...................................................................... 262
Macht und Ohnmacht .......................................................................... 269
Sinn und Sinnlosigkeit .......................................................................... 277
Lebenskunst im Umgang mit sich selbst und Anderen ......................285
Liebe und Lieblosigkeit.......................................................................... 292
Andere Dimensionen der Liebe ............................................................ 301
Mensch sein, in Beziehung s e i n ............................................................ 309
Wie finden Theorie und Praxis zusammen? Werkstatt der
Lebenskunst...................................................................................... 317
Zum Umgang mit Gewohnheiten im Pflegeheim............................... 317
Wie umgehen mit Überbelastung in der Arbeit?.................................. 323
Was bleibt nach einem langen Arbeitsleben? ...................................... 328
Die Rolle eines starken Teams bei der Betreuung von Krebskranken 334
Überlegungen mit Pflegenden zum Umgang mit Sterben und Tod . . 339
Die Deutung der Seele: Ein Gemeinschaftsprojekt............................. 345
Haben Schmerzen einen Sinn?.............................................................. 350
Schlussbetrachtungen ........................................................................ 357
Abschied nehmen.................................................................................... 357
Was bleibt von der Arbeit im Krankenhaus?...................................... 363
Überlegungen zu einer veränderten Philosophie
in einer anderen M oderne...................................................................... 372
Zum Autor 381
 
Details
VerfasserInnenangabe: Wilhelm Schmid
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Suhrkamp
Systematik: PI.IP
ISBN: 3-518-42569-2
2. ISBN: 978-3-518-42569-5
Beschreibung: 1. Auflage, [Originalausgabe], 381 Seiten
Sprache: ger
Fußnote: Bibliographie Wilhelm Schmid: Seite 381-382
Mediengruppe: Buch