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Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe
Die Bedeutung von Vertrauenskonzepten Jugendlicher für das Sprechen über Sexualität in pädagogischen Kontexten
VerfasserIn: Linke, Torsten
Verfasserangabe: Torsten Linke
Jahr: 2020
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EG Link / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Sexuelle Bildungsangebote in der Jugendhilfe sind notwendig - und für das Sprechen über Sexualität ist Vertrauen die Basis. Torsten Linke zeigt auf, wie eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung im sozialpädagogischen Alltag entsteht und welche Anforderungen sich hierdurch an pädagogische Fachkräfte ergeben. Denn ein professioneller Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in diesem Arbeitsbereich ist für eine angemessene Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung unverzichtbar. Über Interviews gewonnene empirische Ergebnisse liefern dabei wertvolle Einblicke in die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen und offenbaren zugleich deren Vulnerabilität in dieser Lebensphase. Daraus ableitend entwickelt Linke für Praxis wie Wissenschaft gleichermaßen relevante Gedanken zu Vertrauenskonzepten.
 
Inhalt / / Danksagung 11 / Teil I / 1 Einleitung 15 / 1.1 Einführende Überlegungen und Ausgangslage zum Untersuchungsanliegen 15 / 1.2 Fragestellung, Vorgehen und Gliederung der Arbeit 21 / 1.3 Einfluss des persönlichen Vorverständnisses und Vorwissens auf das Untersuchungsanliegen 27 / Teil II / 2 Jugendhilfe und Jugendsexualität 31 / 2.1 Kinder- und Jugendhilfe 31 / 2.1.1 Historischer Zugang I: Von der Jugendfürsorge zur Jugendhilfe 32 / 2.1.2 Historischer Zugang II: Von der Jugendpflege zur Jugendarbeit 35 / 2.1.3 Grundlegende strukturelle Bedingungen 37 / 2.1.4 Begriffsbestimmung 38 / 2.1.5 Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe 39 / 2.1.5.1 Kinder- und Jugendarbeit 42 / 2.1.5.2 Hilfen zur Erziehung 46 / 2.1.5.3 Konzepte der Jugendhilfe unter einer sozialräumlichen und adressat_innenorientierten Perspektive 49 / 2.1.6 Spezielle und aktuelle Herausforderungen an Jugendhilfe 50 / / 2.2 Jugendsexualität 54 / 2.2.1 Studien zu Jugendsexualität - ein Überblick 54 / 2.2.2 Jugendsexualität - Einordnung / und aktuelle Entwicklungen 56 / 2.2.3 Prävalenz und Risikofaktoren zu sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen 61 / 2.3 Zusammenfassung 66 / 3 Bildung und Jugendhilfe 69 / 3.1 Ausführungen zum Bildungsbegriff 70 / 3.1.1 Bildung, Erziehung und Sozialisation - begriffliche Einordnungen und Abgrenzungen 70 / 3.1.2 Bildung - Annäherung an einen Begriff 72 / 3.1.3 Die Einbindung des Emanzipationsgedankens in Bildungskonzepte 75 / 3.1.4 Bildung als Prozess - Herausforderung für Jugendliche und die Jugendhilfe 81 / 3.2 Bildungszugänge und -perspektiven in der Jugendhilfe 84 / 3.2.1 Bildung und Soziale Arbeit 84 / 3.2.2 Strukturelle Benachteiligungen: Zusammenhänge zwischen Bildung, familiären Bedingungen und sozioökonomischer Situation 86 / 3.2.3 Bildung in der Jugendarbeit 91 / 3.2.4 Partizipation - Möglichkeiten der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit 94 / 3.3 Intersektionale Bildungsarbeit 96 / 3.3.1 Intersektionalität - Entstehung und Begriff 96 / 3.3.2 Intersektionalität - Modelle und Konzepte 99 / 3.3.3 Intersektionalität in der (Bildungs-)Arbeit mit Jugendlichen 102 / 3.4 Sexuelle Bildung als spezielles Bildungsangebot 107 / 3.4.1 Sexuelle Bildung 107 / / 3.4.2 Sexualerziehung, Sexualaufklärung, Sexualpädagogik, sexuelle Bildung - begriffliche Einordnung 108 / 3.4.3 Sexuelle Bildung als Querschnittsaufgabe 111 / 3.4.4 Sexuelle Bildung als Bestandteil der Jugendhilfe 113 / 3.4.5 Anforderungen an die Professionalität in pädagogischen Beziehungen 114 / 3.4.6 Sexuelle Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt 120 / 3.5 Zusammenfassung: Sexuelle Bildung als Herausforderung für dieJugendhilfe 126 / Teil III / 4 Anlage und Durchführung der empirischen Untersuchung 135 / 4.1 Theoretische Grundlegung 135 / 4.1.1 Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen im Kontext forschungsmethodischer Überlegungen 135 / 4.1.2 Überlegungen zu einem qualitativen Forschungsansatz 138 / 4.1.3 Forschungsethische Abwägungen 141 / 4.1.4 Die Grounded Theory: Forschungsstil und Methode 146 / 4.2 Die Datenerhebung 149 / 4.2.1 Interviews als Form der Datenerhebung 149 / 4.2.2 Das teilstrukturierte Interview 152 / 4.2.3 Auswahl der Stichprobe und theoretisches Sampling 153 / 4.2.4 Feldzugang 158 / 4.2.5 Übersicht der Interviews 162 / 4.3 Forschungsmethodisches Vorgehen bei der Auswertung der Interviews 169 / 4.3.1 Die Codierverfahren der Grounded Theory 169 / 4.3.2 Verlässliche Beziehungen - Der Weg zu einer Kategorie 174 / 4.3.2.1 Exemplarische Beschreibung der Bildung von Codes und Kategorien 174 / 4.3.2.2 Kontrastierung von Codes und Kategorien 182 / 4.3.2.3 Einordnung in ein paradigmatisches Modell 187 / / 4.3.2.4 »Darauf kann man zählen« 190 / 4.3.2.5 Kommunikation über sexuelle Themen 194 / 4.4 Reflexionen zum forschungsmethodischen Vorgehen 195 / 4.4.1 Die Bedeutung von (Selbst-)Reflexivität in der Grounded Theory 195 / 4.4.2 Reflexion zum Feldzugang 199 / 4.4.3 Vertrauen in der Interviewsituation 214 / 4.4.4 Reflexion einer Interviewsituation 216 / 4.4.5 Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung 221 / 4.4.6 Reflexion zum Unbehagen im Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung 225 / 4.5 Zusammenfassung 229 / Teil IV / 5 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Die Bedeutung von Vertrauenskonzepten Jugendlicher für das Sprechen über Sexualität 233 / 5.1 Überblick und Beschreibung zum Modell 234 / 5.2 Modellkomponente I: Sexualität als Herausforderung im Jugendalter 238 / 5.2.1 Relevante Ereignisse in Bezug auf Sexualität im Kindes- und Jugendalter 238 / 5.2.1.1 Pubertät und Adoleszenz 239 / 5.2.1.2 Seelische und emotionale Herausforderungen 253 / 5.2.1.3 Erfahrungen mit Übergriffen 257 / 5.2.2 Erfahrungsraum Jugend 265 / 5.2.3 Jugend als Zeit besonderer Vulnerabilität 283 / 5.2.4 Salutogenese und Resilienz: Ressourcen für die Bewältigung von Herausforderungen am Beispiel sexualisierter Gewalt 294 / 5.2.5 Zusammenfassung 297 / / 5.3 Modellkomponente II: Verlässliche Beziehungen im Kontext der Lebenswelt 298 / 5.3.1 Lebenswelt und sozialer Kontext 299 / 5.3.1.1 Lebenswelt Familie 299 / 5.3.1.2 Lebenswelt Peergroup: Ressource und Risiko 303 / 5.3.1.3 Lebenswelt Schule: Lernort für das Leben und Ort der Diskriminierung 306 / 5.3.1.4 Lebenswelt Jugendhilfe und Jugendarbeit 308 / 5.3.2 Verlässliche Beziehungen 311 / 5.3.3 Zusammenfassung 319 / 5.4 Modellkomponente III: Sprechen über Sexualität auf Basis eines Vertrauenskonzepts 320 / 5.4.1 Vertrauen 322 / 5.4.2 Vertrauensvorschuss 329 / 5.4.3 Kommunikation über sexuelle Themen / im Kontext der Lebenswelt 331 / 5.4.4 Intervenierende Bedingungen der Kommunikation über sexuelle Themen 339 / 5.4.5 Zusammenfassung 350 / 5.5 Modellkomponente IV: Kommunikation über sexuelle Themen in pädagogischen Kontexten 352 / 5.5.1 Formale Bildung zu Sexualität 354 / 5.5.2 Non-formale Bildungsangebote zu Sexualität 359 / 5.5.3 Informelle Bildung im sozialpädagogischen Kontext 362 / 5.5.4 Zusammenfassung 369 / 5.6 Zusammenfassende Falldarstellungen 370 / 5.6.1 Fall 1: Jona 370 / 5.6.2 Fall 2: Luca 374 / 5.6.3 Fall 3: Dominique 376 / 5.7 Zusammenfassung in Bezug auf die Forschungsfragen 380 / / Teil V / 6 Vertrauen in der Sozialen Arbeit 389 / 6.1 Theoretische Umkreisungen 391 / 6.2 Vertrauen als Kategorie in sozialwissenschaftlichen Studien 396 / 6.3 Vertrauen im Kontext der Offenlegung sexualisierter Gewalt 399 / 6.4 Einbindung empirischer Ergebnisse 404 / 6.5 Theoretische Ableitungen zum Vertrauenskonzept 414 / 6.5.1 Überlegungen zu einer Theorie des Vertrauenskonzeptes 414 / 6.5.2 Salutogenetisch orientiertes Modell zu Vertrauen als Ressource im Kontext der Entwicklung von Resilienz und Vulnerabilität 416 / 7 Professionalität in sozialpädagogischen und erzieherischen Beziehungen 421 / 8 Zusammenfassung 435 / 8.1 Schlussbetrachtungen zu einem Konzept / sexueller Bildung 435 / 8.2 Fazit 438 / / Literatur 445 / Anhang 473
Details
VerfasserIn: Linke, Torsten
VerfasserInnenangabe: Torsten Linke
Jahr: 2020
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Systematik: PN.EG
ISBN: 9783837929447
2. ISBN: 3837929442
Beschreibung: 485 Seiten : Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis Seite 445-471
Mediengruppe: Buch