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Dienstmädchen-Emigration
die Flucht jüdischer Frauen aus Österreich und Deutschland nach England 1938/39
VerfasserIn: Bollauf, Traude
Verfasserangabe: Traude Bollauf
Jahr: 2010
Verlag: Wien, Lit
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Rund 20.000 jüdische Frauen - nahezu drei Viertel aus dem früheren Österreich - konnten 1938/39 vor dem NS-Regime mit einem sog. domestic permit nach England flüchten. Dies war eine Beschäftigungsbewilligung für ausländisches Hauspersonal, die britische Arbeitgeber bereits seit den 1920er Jahren trotz der strengen Einwanderungsbestimmungen hatten nutzen können, um dem chronischen Mangel an Dienstmädchen abzuhelfen. Das Buch beschreibt Entstehung und Ablauf der Fluchtbewegung und der Arbeitsmigration, die ihr vorangegangen war, sowie die Erfahrungen, die diese Frauen in britischen Haushalten vor und nach Beginn des Zweiten Weltkrieges machten. Bisher hat es von dieser fast unbekannten Fluchtbewegung keine umfassende Darstellung gegeben. / / /
 
AUS DEM INHALT: / / Abkürzungen 8 / Vorwort von Gerhard Botz 11 / Einleitung 15 / I. Dienstbote ¿ Hausgehilfin ¿ domestic servant 23 / 1. Österreich: Hausgehilfin in der Ersten Republik 23 / Das österreichische Hausgehilfengesetz von 1920 23 / Wie leben die Hausgehilfinnen? 28 / Die Organisationen der Hausgehilfinnen 31 / Eine Stelle im Ausland? 35 / 2. Deutschland: Kein Gesetz für Hausgehilfinnen 39 / Gesetzesinitiativen in der Weimarer Republik 39 / Hausgehilfinnen-Organisationen in Deutschland 42 / Die Eingliederung in die Deutsche Arbeitsfront 44 / 3. Grossbritannien: Mangel an domestic servants 48 / Frauen zurück an den Herd? 48 / Die Hintergründe des Mangels 50 / Für bessere Arbeitsbedingungen 52 / II. Migration der Arbeit wegen 57 / 1. Auswanderung nach dem Ersten Weltkrieg aus Österreich und Deutschland 57 / Beweggrund Arbeitslosigkeit 57 / Die Organisation des Wanderungswesens 60 / Die Grundsätze staatlicher Institutionen 63 / 2. Die Wanderungen der Hausgehilfinnen 69 / ¿Wunderland" Holland? 69 / Die Vermittlung österreichischer Hausgehilfinnen nach England 73 / Obsorge und Kontrolle 77 / Die Größenordnung der Wanderung 82 / Der jüdische Anteil 87 / Ein unrühmliches Ende 91 / 3. Die ¿Hausmädchen-Heimschaffungsaktion" 95 / Holland: ¿Eindrucksvolle" Maßnahmen 95 / England: Zögern und Widerstand 98 / Die Auswirkungen auf das Flüchtlingsproblem 105 / III. Flucht und Zuflucht 109 / 1. Die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung 109 / Anschlusspogrom und ¿ostmärkisches Modell" 109 / Deutschland: Die verzögerte Emigration 116 / Auswanderung ¿ wohin? 125 / 2. Zuflucht in Grossbritannien 136 / Die britische Einwanderungs- und Asylpolitik 136 / Domestic permit: Eine Beschäftigungsbewilligung wird Fluchtdokument 149 / Netzwerke der Flucht 154 / Wohlwollen und Ablehnung ¿ Haltungen in der britischen Öffentlichkeit. 166 / 3. Die Helfer 173 / Flüchtlingsorganisationen in Großbritannien 173 / Bloomsbuty House und das Domestic Bureau 182 / Am Beispiel Manchester: Die Arbeit der regionalen Hilfskomitees 189 / 4. Die Beziehungen zwischen Dienstgebern und Dienstnehmerinnen 197 / Anpassung ist gefragt 197 / Eine fremde Kultur aus der Küchenperspektive 202 / Wie man ein Dienstmädchen behandelt 209 / 5. Die Erinnerungen der domestics 219 / Die Quellen: Memoiren, Biographien, Interviews 219 / Schwerpunkte des Erinnerns 221 / Die Bewertung des Erlebten 229 / IV. Unter Kriegsbedingungen 237 / 1. Arbeitsplatzverlust - Spionageverdacht - Internierung 237 / Plötzlich enemy aliens. 237 / Eine neue Feindseligkeit 243 / Die britische Internierungspolitik 249 / Die Auswirkungen auf die domestics 258 / 2. Neue Möglichkeiten 267 / Die Beschäftigungsbeschränkungen fallen 267 / Die Politisierung der österreichischen Hausgehilfinnen 274 / V. Ausblick - Nach Kriegsende 285 / 1. Heimkehren ¿ weiterwandern - bleiben? 285 / 2. Eine neue Heimat in England oder anderswo? 293 / 3. Wege danach: Unerwünscht ¿ halbherzig akzeptiert ¿ geprägt 297 / VI. Zusammenfassung und Analyse 305 / Quellen- und Literaturverzeichnis 315 / a) Ungedruckte Quellen aus Archiven und Sammlungen 315 / b) Gedruckte Quellen 318 / c) Zeitungen und Zeitschriften 321 / d) Von der Verfasserin geführte Interviews 322 / e) Interviews aus bestehenden Sammlungen 323 / f) Literatur 324 / Tabellenverzeichnis 333 / Abbildungsverzeichnis 334 / Anhang 335 / Kurzbiographien der interviewten Personen 335 / a) Domestic Servants 335 / b) Töchter von Domestic Servants 347 / Personenregister 352 /
Details
VerfasserIn: Bollauf, Traude
VerfasserInnenangabe: Traude Bollauf
Jahr: 2010
Verlag: Wien, Lit
Systematik: GE.SW
ISBN: 978-3-643-50196-7
2. ISBN: 3-643-50196-X
Beschreibung: 353 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Deutschland, Dienstmädchen, England, Flucht, Verfolgung, Weltkrieg, 1939-1945, Österreich, Deutsche, Engländer, Großbritannien, Hausgehilfin, Verfolgter, Vertreibung, Österreicher, Deutschland <Bundesrepublik> *1949-1990, Deutschland <DDR>, Deutschland (DDR), Deutschland <DDR> * 1949-1990, Austria (eng), BRD <1990->, Cisleithanien, Deutsche Länder, Deutsches Reich, Deutschland <Bundesrepublik, 1990->, Deutschland <Gebiet unter Alliierter Besatzung>, Die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder <Österreich>, Dienstmagd, Entfliehen, Entweichen <Flucht>, Habsburgermonarchie, Habsburgerreich, Heiliges römisches Reich deutscher Nation, Ostmark, Römisch-Deutsches Reich, Sacrum Romanum Imperium, Zisleithanien, Auswanderung, Deutsches Sprachgebiet, Dienstbotin, England <Süd>, Republikflucht, Österreich <Ost>
Sprache: Deutsch
Fußnote: Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite [315]-332
Mediengruppe: Buch