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21 von 40
Mehr als Verhalten
Neurowissenschaft und Mitgefühl helfen, Verhaltensprobleme von Kindern zu verstehen und zu lösen
VerfasserIn: Delahooke, Mona
Verfasserangabe: Mona Delahooke ; aus dem amerikanischen Englisch von Theo Kierdorf & Hildegard Höhr
Jahr: 2020
Verlag: Lichtenau/Westfalen, G.P. Probst Verlag
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Dela / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 15.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Dieses Buch schafft die Grundlage für einen Paradigmenwechsel im Hinblick auf das Verständnis und die Behandlung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten." - Stephen W. Porges
 
Neurozeption, Neurodiversität und die Wirkung früher Traumata auf die Gehirnentwicklung.
 
"Ich arbeite seit mehr als 25 Jahren als klinische Psychologin mit Kollegen, Erziehern und Lehrern zusammen und habe mich in dieser Zeit bemüht, die problematischen oder verwirrenden Verhaltensweisen von Kindern zu verstehen. Wir setzen alles daran, den Sinn solchen Verhaltens zu verstehen. Viele heute gängige Behandlungsparadigmen konzentrieren sich auf die vermeintlich naheliegenden Ursachen von Verhaltensproblemen: das Bemühen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, Widerspruchsgeist, Manipulationsversuche und das Vermeiden ungeliebter Aktivitäten. Im Gegensatz dazu beschreibt das vorliegende Buch einen entwicklungs- und beziehungsorientierten Ansatz, der Verhaltensprobleme aus einer anderen Perspektive betrachtet. Wir werden sehen, daß viele auffällige und besorgniserregende Verhaltensweisen Manifestationen physiologischer Streßreaktionen sind, die Kinder zeigen, wenn sie eine Neurozeption von Gefahr erleben. Als mir klar wurde, daß problematische Verhaltensweisen in Wahrheit adaptive Reaktionen sind, also kein absichtliches schlechtes Benehmen, veränderten sich fast alle meine bisherigen Überzeugungen bezüglich der Möglichkeiten, Kindern und ihren Familien zu helfen." - Mona Delahooke
 
"Brillant. Traditionelle Methoden der "Formung" des Verhaltens von Kindern ignorieren in der Regel deren emotionalen Zustand, was ihre Fähigkeit, zu lernen, sich zu entwickeln und sichere Beziehungen aufzubauen, stark beeinträchtigt. Das vorliegende Buch erschließt konkrete Möglichkeiten, Sicherheit als Grundlage für das Lernen zu kreieren, so daß die natürliche Beschaffenheit des kindlichen Gehirns zur Optimierung der Lernfähigkeit genutzt werden kann." - Kristin Neff
 
Inhalt
 
Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
 
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
 
Teil I: Verhalten verstehen
 
1 Offenlegen der verborgenen adaptiven Auswirkungen
von Verhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Was ist gegen den Status Quo einzuwenden? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Eine neues Verständnis von Verhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Der Eisberg der Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Neurozeption: Ein Leitprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
 
2 Top down oder Bottom up? Bevor wir auf Verhalten reagieren, müssen wir seinen Ursprung verstehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Funktionale emotionale Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Das Haus bauen: Die Prozesse der sozial-emotionalen Entwicklung . . . . . . . 49
Die Pfade des Autonomen Nervensystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
 
3 Individuelle Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Individuelle Besonderheiten tragen zur Gestaltung beobachtbaren
Verhaltens bei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Der physische Körper und die Kontrolle des Verhaltens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Sensorische Verarbeitung: Wie wir die Welt verstehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
 
6 Mehr als Verhalten
Verhalten, das durch Gefühle beeinflußt wird . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Verhalten, das durch Gedanken beeinflußt wird . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Verhalten, das durch Gedanken und Gefühle beeinflußt wird . . . . . . . . . . . . . . 111
Arbeit im Team ist wichtig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
 
Teil II: Lösungen
 
4 Sicherheit ist der Ausgangspunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Personalisierte Einstimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Den neurozeptiven Zustand bestimmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Was ist Streß? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Kinder brauchen Erwachsene für die Co-Regulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Kindern Signale für Beziehungssicherheit übermitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
 
5 Umgang mit dem, was Verhalten zugrunde liegt: Bottom-up-Arbeit an Verhaltensproblemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Recherchieren der Lebensgeschichte des Kindes und Verfolgen seines
Verhaltens mit dem Ziel, darin bestimmte Muster zu erkennen . . . . . . . . . . . . 161
Feststellen, welche Faktoren zu den Schwierigkeiten des Kindes
beigetragen haben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Durch Interaktion und zielgerichtete therapeutische Unterstützung
auf die Entwicklungsprobleme eingehen . . . . . . . . . . 169
Deeskalationsstrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
 
6 Der Übergang von der Body-up- zur Top-down-Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Spiel als neuronales Training: Die Heilung behavioraler und
emotionaler Dysregulation . . . . . . . . . . . . . 206
Grundlagen des Spiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Einem Kind beibringen, seinen autonomen Zustand zu erkennen und
zu benennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
Kindern helfen, eigene Lösungen zu finden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Gelegenheiten zum Top-down-Denken finden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
 
Teil III: Neurodiversität, Trauma und Blick in die Zukunft
 
7 Verhalten bei Autismus und Neurodiversität: Vorsichtig behandeln! . . 235
Warum es wichtig ist, Kindern Kompetenz zuzuschreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Verhalten und Autismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Die Deutung von Verhalten neurodiverser Menschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
Verhaltensweisen haben einen Sinn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Gewahrsein und Selbstmitgefühl demonstrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
 
8 Unterstützung bei problematischem Verhalten von Kindern, die schädlichem Streß und Traumata ausgesetzt waren . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Die Auswirkungen früher nachteiliger Erlebnisse auf die Gehirnentwicklung . .. . . 265
Was an Belohnungen und Bestrafungen problematisch ist . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Arbeit an Beziehungen, nicht an Verhaltensweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
Disziplinierungstechniken, die man beim Umgang mit Kindern vermeiden sollte . . 286
 
9 Es gibt Hoffnung auf die Zukunft und in der Gegenwart viel zu tun . . . . 295
Der Kampf gegen den Negativitätsbias . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Glück fest verdrahten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Es ist sinnvoll, die Zahl positiver Erlebnisse zu vergrößern . . . . . . . . . . . . . . . . 303
Quantität ist wichtig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303
 
Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
Ressourcen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
Personen- und Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
Über die Autorin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
Details
VerfasserIn: Delahooke, Mona
VerfasserInnenangabe: Mona Delahooke ; aus dem amerikanischen Englisch von Theo Kierdorf & Hildegard Höhr
Jahr: 2020
Verlag: Lichtenau/Westfalen, G.P. Probst Verlag
Systematik: PI.HEK
ISBN: 978-3-944476-34-6
2. ISBN: 3-944476-34-4
Beschreibung: 334 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Kierdorf, Theo; Höhr, Hildegard
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Beyond Behaviours. Using Brain Science and Compassion to Understand and Solve Children¿s Behavioural Challenges
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite [319]-328
Mediengruppe: Buch