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99 von 3002
Begabte Minoritäten
VerfasserIn: Stamm, Margrit
Verfasserangabe: Margrit Stamm
Jahr: 2009
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EI Stam / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wie kommt es, dass so wenig Kinder und Jugendliche aus bescheidenen sozialen Verhältnissen als überdurchschnittlich begabt identifiziert und begabungsfördernden Maßnahmen zugeführt werden? Warum sind solche Kinder in Begabtenförderprogrammen unter- und in Sonderförderprogrammen jedoch überrepräsentiert? Was kann dagegen getan werden? Margrit Stamm belegt, dass es sehr wohl überdurchschnittlich begabte Kinder mit Minoritätshintergrund gibt und erbringt den empirischen Nachweis aus verschiedenen Forschungsprojekten. Sie fordert einen Perspektivenwechsel, der diese Kinder in den Blick nimmt, ihr Potenzial entdeckt und ihnen eine adäquate Förderung zukommen lässt. Abschließend zeigt sie Möglichkeiten der praktischen Umsetzung auf.
 
AUS DEM INHALT
 
Vorwort 9
Einleitung 13
Teil I: Voraussetzungen
1 Zugang zur und Kontext der Thematik.................................. 21
1.1 BEGABTE MINORITÄTEN IM HISTORISCHEN KONTEXT 23
1.2 DAS PARADOXON DER BEGABUNGSFÖRDERUNG 27
1.3 EIN KONTEXTMODELL DER SCHÜLERLEISTUNG 29
1.4 DER AKTUELLE BILDUNGSKONTEXT UND SEIN EINFLUSS AUF
BEGABTE MINORITÄTEN 33
1.5 DIE ROLLE VON LEHRPERSONEN UND BILDUNGSSTANDARDS 36
1.5.1 Die Rolle von Lehrpersonen 36
1.5.2 Die Rolle von Bildungsstandards 37
2 Kinder mit Minoritätshintergrund und ihr Zugang zu
Förderangeboten 42
2.1 FORSCHUNGSSTAND zu BEGABTEN MINORITÄTEN UND
HINTERGRÜNDE IHRER UNTERREPRÄSENTATION IN
FÖRDERANGEBOTEN 43
2.2 DATENANALYSEN ZU GEFÖRDERTEN KINDERN IN DER SCHWEIZ 46
2.2.1 Datenanalyse von Platzierungsraten in
Begabungsforderprogrammen 47
2.2.2 Begabte Minoritäten und Leistungsexzellenz 49
2.3 HINTERGRÜNDE DER UNTERREPRÄSENTATION 51
2.4 DIE BEDEUTUNG DER FAMILIE FÜR DIE POTENZIALENTFALTUNG .... 54
2.5 DIE FÄHIGKEIT ZUR SELBSTORGANISATION: DER SCHLÜSSEL ZUM
ERFOLG VON BEGABTEN MINORITÄTEN? 56
2.6 DIE NOTWENDIGKEIT EINES NEUEN BEGABUNGSKONZEPTS FÜR
MINORITÄTSGRUPPEN 60
Teil II: Frühe Erfahrungen
3 Frühe Einflüsse auf Entwicklung und Verhalten 64
3.1 ENTWICKLUNG UND VERHALTEN: EIN PERSPEKTIVENWECHSEL 64
3.2 NEUROBIOLOGISCHE GRUNDLAGEN 69
3.3 BIOLOGISCHE FAKTOREN UND ANTEILE AN DER KOGNITIVEN UND
VERHALTENSBEZOGENEN ENTWICKLUNG 70
3.3.1 Bleibelastung 70
3.3.2 Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht 72
3.3.3 Belastung durch Alkohol während der Schwangerschaft. 73
3.3.4 Rauchen undDrogenmissbrauch 74
3.3.5 Mangelernährung 75
3.4 SOZIALE UND KONTEXTUELLE EINFLÜSSE AUF DIE ENTWICKLUNG .. 77
3.4.1 Effekte der sozialen Herkunft auf den Schulerfolg 77
3.4.2 Elterliche Interaktion, häusliches Umfeld und Armut 80
3.4.3 Mütterliche Depression 82
3.4.4 Qualität von familienexterner Bildung und Betreuung 83
3.4.5 Multiple Risiken 88
3.5 RESILIENZ ALS ANTWORT AUF DIE RISIKOPERSPEKTIVE 89
3.5.1 Hochbegabung, Benachteiligung und Resilienz 90
3.5.2 Protektive Wirkfaktoren 94
3.5.3 Kritik an der Resilienzforschung und Implikationen für die
zukünftige Forschung 96
4 Vorschulangebote: Wege zur Startchancengleichheit? 99
4.1 ZUR AKTUALITÄT FRÜHKINDLICHER BILDUNG 99
4.2 VORSCHULANGEBOTE UND IHRE EFFEKTIVITÄT 101
4.2.1 ANGEBOTE BIS CA. DREI JAHRE 101
4.2.2 Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Vorschulangebote 104
4.2.3 Vorschulangebote in England und der Blick der OECD 111
4.2.4 Deutschsprachige Vorschulangebote 111
4.2.5 Fazit 112
4.3 SCHULABSCHLÜSSE UND SOZIALE GEWINNE 114
4.4 KONSEQUENZEN FÜR DIE GESTALTUNG
EINES AUF STARTCHANCENGLEICHHEIT
AUSGERICHTETEN VORSCHULRAUMES 119
Teil III: Der allgemeine Kontext
5 Der allgemeine Kontext und seine Bedeutung 123
5.1 DIE BEDEUTUNG DES KONTEXTES 124
5.2 BILDUNGSRESSOURCEN ALS INPUTFAKTOREN 125
5.2.1 Schülermerkmale 125
5.2.2 Strukturelle Charakteristika 126
5.2.3 Schulressourcen 126
5.2.4 Klassengröße 127
5.3 UNTERRICHTSQUALITÄT UND VERHALTENSMANAGEMENT ALS
PROZESSFAKTOREN 129
5.3.1 Unterrichtsqualität und außerschulische Einflussfaktoren 129
5.3.2 Klassenmanagement 131
5.4 VERZERRUNGEN IM SCHULALLTAG 132
5.4.1 Lehrerurteil 133
5.4.2 Sozialisationspraktiken 134
5.4.3 Sich selbst erfüllende Prophezeiungen: Urteile,
Erwartungshaltungen 135
5.4.4 Kulturelle Differenzen 136
5.5 DIE ROLLE DER FAMILIE 140
5.6 LERNAUSGANGSLAGEN 143
5.6.1 Lesekompetenzen vor und bei Schuleintritt 143
5.6.2 Mathematikkompetenzen vor Schuleintritt 147
6 Der rechtliche Rahmen 150
6.1 RECHTLICHER KONTEXT 150
6.2 ZUWEISUNGSPROZESSE 153
6.3 STANDARDS FÜR DIE GESETZLICHEN GRUNDLAGEN 154
Teil IV: Wege zur Verbesserung der Leistungsexzellenz
7 Zwischen Tradition und kulturellem Kontext: Definition,
Identifikation und Klassifikation 159
7.1 DEFINITIONEN UND MODELLE 160
7.2 BEGABUNG, KULTUR UND IDENTIFIKATION 161
7.2.1 Kulturvergleichende Forschung 162
7.2.2 Psychometrische Sichtweisen von Kultur und Kontext:
Forschungen zu Testverzerrungen 164
7.3 EVALUATION: DIE WIRKSAMKEIT ERGRÜNDEN 169
7.4 DIE KOMPLEXITÄT DER DISPROPORTIONALEN VERTEILUNG ALS
BASIS FÜR EINE NEUE IDENTIFIKATIONS- UND ZUWEISUNGSPRAXIS 170
8 Alternative Zugänge zu Identifikation und Zuweisung....... 172
8.1 ALTERNATIVEN zu TRADITIONELLER IDENTIFIKATION UND
PLATZIERUNG 173
8.1.1 Frühes Screening, Prävention und frühe Intervention 173
8.1.2 Frühes Screening und Intervention in Lesen 174
8.1.3 Frühes Screening und Intervention ßr Verhaltensprobleme.... 176
8.2 EINE IDENTIFIKATIONSALTERNATIVE BEGABTER MINDERHEITEN ..178
8.3 PROBLEMORIENTIERTE ZUWEISUNGSENTSCHEIDUNGEN 182
8.4 VERSTÄRKTE ANSTRENGUNGEN FÜR
VERBESSERTE PERSPEKTIVEN 183
Teil V: Fazit: Verbesserte Ausbildungsperspektiven?
9 Zwischen Nutzen und Risiko: Die Platzierung in
Begabungsforderprogrammen 186
9.1 WAS SAGT DIE EMPIRIE ZUR EFFEKTIVITÄT? 186
9.2 FORSCHUNG ZU CURRICULAREN MODELLEN 189
9.2.1 Akzeleration 189
9.2.2 Das schulische Enrichment Modell SEM. 192
9.2.3 Das Triarchische Modell 193
9.2.4 Das Integrierte Curriculum ModellICM. 193
9.3 SPEZIFISCHE UNTERRICHTSPRAKTIKEN 194
9.3.1 Compacting 194
9.3.2 Direkte Instruktion (Frontalunterricht) 195
9.3.3 PeerTutoring 195
9.3.4 Gruppierende Maßnahmen 196
9.3.5 Kooperatives Lernen 198
9.4 SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER MIT MINORITÄTSHINTERGRUND .... 198
9.5 DIE GROBE AUFGABE: DER WISSENSTRANSFER IN DIE PRAXIS 200
10 Bilanz und Empfehlungen 201
10.1 WARUM GIBT ES KAUM BEGABTE MINORITÄTEN?
VIER ANTWORTEN ZU DEN HINTERGRÜNDEN 201
10.2 EMPFEHLUNGEN: EINE VISION FÜR VERÄNDERUNG 206
10.2.1 Biologische und frühkindliche Risikofaktoren 207
10.3.2 Forschung zum Identifikationsprozess: Eignungs- und
Zuweisungspraktiken 210
10.3.3 Ressourcen 212
10.3.4 Lehreraus-und-Weiterbildung 213
10.3.5 Verbesserung der Datensammlung, Erweiterung der
Forschungsbasis und des Entwicklungswissens 215
LITERATUR 218
Details
VerfasserIn: Stamm, Margrit
VerfasserInnenangabe: Margrit Stamm
Jahr: 2009
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Systematik: PN.EI
ISBN: 978-3-531-16104-4
2. ISBN: 3-531-16104-0
Beschreibung: 1. Aufl., 250 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 218 - 250
Mediengruppe: Buch