X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


2 von 24
Organisationsaufstellung und Management
Lesarten einer beraterischen Praxis
VerfasserIn: Berreth, Andrea
Verfasserangabe: Andrea Berreth
Jahr: 2009
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.BX Berr / College 6x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wie kommt das Neue in die Organisation? Die Autorin untersucht vor dieser Fragestellung die Einführung der Organisationsaufstellung in das Management eines Produktionsbetriebes und zeigt auf, wie die Geschäftsleitung mit einer scheinbar esoterischen Beratungsmethode umgeht und diese "rationalisiert". Das Neue wird von den Personen im Unternehmen so aufgenommen, dass es an bereits Bekanntes angeschlossen werden kann. Entscheidend für die Verbreitung der innovativen Methode ist daher ein größeres Verständnis ihrer Legitimierung und weniger ihrer Wirksamkeit. (Verlagsinformation) / "Dieser Beitrag zur Innovationsforschung ist ein Lehrstück der Anwendung systemischer und konstruktivistischer Perspektiven zur Analyse der Neuerungsdynamik in Organisationen. Die sorgfältig ausgearbeitete Fallstudie illustriert sehr konkret die abstrakten Konzepte der Selbstreferentialität sozialer Systeme und der Verfertigung von Wirklichkeit über die Sprache. Die Ergebnisse sind sowohl für die Management- und Beratungspraxis als auch für den wissenschaftlichen Diskurs von hoher Relevanz." (Werner R. Müller )
 
/ AUS DEM INHALT: / / / Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Synonymverzeichnis VI
I Einleitung 1
II Epistemologische und theoretische Grundlagen..11
1 Der erkenntnistheoretische Zugang 11
1.1 Der soziale Konstruktivismus 11
1.2 Die Bedeutung der Sprache 12
1.3 Theorie sozialer Systeme 18
2 Organisationen und Wandel 23
2.1 Kognitive Muster der Organisation 24
2.2 Organisationales Handeln und Sensemaking 28
2.3 Organisationaler Wandel 30
2.4 Organisationales Lernen 32
2.4.1 Grundlagen organisationalen Lernens 33
2.4.2 Lernprozesse 35
2.4.3 Unterschiede - Auslöser und Ergebnis des Lernens 38
2.5 Empfehlungen für organisationales Lernen und Wandel 41
3 Wie gelangt das Neue in die Organisation? 47
3.1 Das Neue als Innovation 47
3.2 Der Eingang von Innovationen in Systeme 49
3.2.1 Das klassische Diffusionsmodell 50
3.2.2 Methodische Innovationen im Management 52
3.2.3 Legitimität und Rhetorik 56
3.3 Management-Moden 59
3.3.1 Der Verweis auf den Effizienz-Mythos 59
3.3.2 Interpretative Viabilität und Mehrdeutigkeit 62
3.4 Die Obersetzung der Konzepte 65
III Einführung in d"s Projekt _69
1 Die Innovation: Organisationsaufstellungen im Management 69
1.1 Die Methode der Organisationsaufstellung 70
1.1.1 Ursprünge und Grundlagen 72
1.1.2 Wirkungs- und Wirklichkeitsverständnis 75
1.2 Herausforderungen beim Aufstellen im Unternehmen 78
1.2.1 Das ,Setting' einer Aufstellung 78
1.2.2 .Verdecktes'Arbeiten 79
1.2.3 Arbeit an .brisanten' Themen 80
1.3 Was macht die OA im Management zur Innovation? 81
1.3.1 Absichtslosigkeit statt Steuerung 83
1.3.2 Vielfältige Wechselwirkungen statt Kausalketten 85
1.3.3 Relationales statt rationales Denken 86
1.3.4 Die OA hat noch keinen Fashion-Status 87
2 Das Untersuchungsfeld: Die OA in der Farina 89
2.1 Der Produktionsbetrieb FARINA 89
2.1.1 Unternehmenssituation zum Zeitpunkt der Einfuhrung 89
2.1.2 Der erste Kontakt der FARINA mit der OA 90
2.2 Aufstellungen im Management der Farina 91
2.2.1 Das Setting 91
2.2.2 Der genaue Ablauf 91
2.2.3 Die Themen 92
2.2.4 "Wir stellen keine Personen auf' 94
IV Methodologischer Zugang 95
1 Methodologie - Wie kann .Wirklichkeit' erforscht werden? 95
1.1 Die Forschungsfrage: Vom ,Was' zum .Wie' 95
1.2 Die Auswahl der Forschungsmethoden 99
1.3 Der Forschungsprozess 102
2 Die Methode der Metaphernanalyse 105
2.1 Metapherntheorien 107
2.1.1 Aristoteles' Substitutionstheorie 107
2.12 Interaktionstheorie 109
2.1.3 Kognitive Metapherntheorie 110
2.2 Funktionen der Metapher 115
2.2.1 Die erkenntnisfordernde Funktion 115
2.2.2 Metaphern erleichtern den Wandel 116
2.2.3 Metaphern in der Wissenschaft 116
2.2.4 Highlighting und Hiding 117
2.3 Durchführung der Metaphernanalyse 119
2.3.1 Warum Metaphernanalyse? 119
2.3.2 Metaphernanalyse nach Schmitt 121
2.3.3 Datenerhebung und Datenanalyse 123
3 Die Methode des narrativen Interviews 127
3.1 Datenerhebung 129
3.2 Interviewauswertung 130
4 Gütekriterien der Forschung 132
4.1 Überlegungen zur Qualität qualitativer Forschung 132
4.2 Kriterien der qualitativen Forschung 133
4.3 Reflexion des eigenen Forschungsprozesses 140
V Sprachliche Legitimierung der Organisationsaufsteilung 145
1 Systematische Analyse der Metaphern im vorliegenden Fall 146
Konzept A: Aufstellen ist in Bewegung bringen 147
Konzept B: Organisationen sind Gebilde 150
Konzept C: Aufstellen ist Verborgenes herausholen und
sichtbarmachen 152
Konzept D: Aufstellen ist Architektur und Handwerk 155
2 Unsystematische Sammlung der Hintergrundmetaphern 157
Konzept A: Verstehen ist Sehen 157
Konzept B: Probleme lösen ist Ordnung herstellen 159
Konzept C: Plätze in einem System haben eine Qualität 159
Konzept D: Der Körper als Wahrnehmungsorgan 160
Konzept E: Aufstellungen sind eine räumliche Sprache 160
Konzept F: Aufstellen ist innere Bilder veröffentlichen 161
Konzept G: Der Zauber des Mystischen 162
3 Zusammenfassung und Diskussion 165
3.1 Vergleich der metaphorischen Konzepte mit den
Hintergrundmetaphern 165
3.2 Diskussion 169
VI Die Übersetzungsleistung des Managements 173
1 Aufstellen in der Farina aus Sicht der Interviewten 173
Thema A: Ermöglichende Beziehungen 176
Thema B: OA als "Experiment" ist legitim 179
Thema C: Die Methode fasziniert und verunsichert 184
Thema D: Sicherheit herstellen 187
Thema E: Die Methode ist wirksam 192
Zusammenfassung 195
2 Welchen Unterschied macht die OA für die Organisation? 197
2.1 Was wird durch den Einsatz der OA ermöglicht? 198
2.2 Wo erlebt die GL Grenzen der Anwendung? 208
3 Ergebnisdiskussion 213
3.1 Die Übersetzung des Konzeptes 214
3.2 Gegenüberstellung von Metaphernkonzepten und Themen 217
3.3 Übersetzung und organisationales Lernen 220
3.3.1 Warum hat die FARINA gelernt, mit OA zu arbeiten? 221
3.3.2 Verhilft die OA zu einer anderen Form der
Selbstthematisierung? 223
VII Diskussion und Fazit 229
1 Diskussion 229
1.1 Ermöglichende Faktoren für die Einführung der OA 231
1.2 Anwendungsformen der OA, die Lernen ermöglichen 234
1.3 Theoretische und praktische Beiträge dieser Arbeit 239
1.3.1 Beiträge zu bestehenden Diskursen 239
1.3.2 Bedenkenswertes für systemische Berater 243
1.4 Grenzen der Arbeit und Implikation für weitere Forschung 245
2 Fazit 248
Danksagung -~-250
Bibliographie 253
 
 
Details
VerfasserIn: Berreth, Andrea
VerfasserInnenangabe: Andrea Berreth
Jahr: 2009
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme-Verl.
Systematik: GW.BX
ISBN: 978-3-89670-920-2
2. ISBN: 3-89670-920-8
Beschreibung: 1. Aufl., VI, 273 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 253 - 273
Mediengruppe: Buch