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7 von 51
Christen und Muslime
was sie verbindet - was sie unterscheidet
Verfasserangabe: Andreas Renz ; Stephan Leimgruber
Jahr: 2004
Verlag: München, Kösel
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PR.I Renz / College 3g - Religionen, Esoterik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Verhältnis unserer Gesellschaft zum Islam ist von großer Unsicherheit, von Spannungen und Irritationen geprägt. Ein Grund dafür ist: Wir wissen zu wenig voneinander, von der Geschichte, den gemeinsamen und unterschiedlichen Traditionen, von Glauben und Ethik, von Kultur und Ästhetik. Dieses Buch ist mehr als eine Einführung in den Islam: Es wagt einen konkreten Vergleich und eine - die gesellschaftlichen und geschichtlichen Kontexte berücksichtigende - Gegenüberstellung von Christentum und Islam, so zum Beispiel zu den Fragen von Menschenbild und Schriftauslegung, zu ethischen Grundwerten und rechtlichen Konfliktfeldern. Sachlich fundiert und doch verständlich will das Buch Lernprozesse anstoßen, Hilfestellungen geben und zu einem offenen Dialog ermutigen und befähigen. / AUS DEM INHALT: / / / VORWORT 9 4 ISLAM UND MUSLIME IN EUROPA 13 1.1 Geschichte und Vielfalt des Islam in Europa 14 1.2 Islamische Vereine und Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 24 1.3 Zur sozialen Situation der Muslime mit Migrationshintergrund 31 1.4 Schwierigkeiten der Begegnung und des Dialogs 34 - DRINGLICHKEIT INTERKULTURELLEN UND INTERRELIGIÖSEN LERNENS 39 2.1 Andere Kulturen und Religionen achtsam wahrnehmen und deuten.... 40 2.2 Philosophische und pädagogische Überlegungen zur Interkulturalität .. 41 2.3 Lernen als Verarbeiten vieldimensionaler Erfahrungen 43 2.4 Interreligiöses Lernen durch Begegnung 44 2.5 Ebenen des interreligiösen Lernens 45 2.6 Unterstützung oder Behinderung durch die Medien? 48 2.7 Zielrichtungen für die verschiedenen Lernorte 49 2.8 Chancen und Grenzen interkulturellen und interreligiösen Lernens . . . . 53 ERINNERUNGEN AUS DEM "KOLLEKTIVEN GEDÄCHTNIS". 55 3.1 Entstehung der "abrahamitischen Religionen" 56 3.2 Rechtlicher Sonderstatus für die "Schriftbesitzer" 58 3.3 Entwicklung einer eigenständigen islamischen Hochkultur 60 3.4 Interaktionen zwischen Christentum und Islam im Mittelalter 62 3.5 Negative Wahrnehmung des Islam in Reformation und Gegenreformation 71 3.6 Neues Licht auf den Islam durch die Aufklärung 73 KOPERNIKANISCHE WENDE IN DER "ISLAMFRAGE" 81 4.1 Ursachen und Voraussetzungen für die veränderte Sichtweise 82 4.2 Das Zweite Vatikanische Konzil und der Islam 82 4.3 Die Muslime als "unsere Brüder und Schwestern im Glauben Abrahams": Äußerungen der Päpste 88 4.4 Überlegungen des Ökumenischen Rates der Kirchen 93 4.5 Die orthodoxen Kirchen und der Islam 95 4.6 "Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland" (EKD) 97 4.7 Reflexionen zu einer "Theologie der Religionen" 100 - DAS PROBLEM DER OFFENBARUNG IN CHRISTENTUM ^ UND ISLAM 103 5.1 Endgültigkeits- und Universalitätsanspruch beider Religionen 104 5.2 Offenbarung im jüdisch-christlichen Verständnis 105 5.3 Das Offenbarungsverständnis des Islam 107 5.4 Das Problem der Auslegung Heiliger Schriften 112 5.5 Analogie von Jesus Christus und Koran? 114 5.6 Christliche Beurteilung des islamischen Offenbarungsanspruchs 115 £ GEMEINSAME GRUNDLAGEN IM BIBLISCHEN UND " KORANISCHEN MENSCHENBILD 121 6.1 Geschöpflichkeit und Würde des Menschen 122 6.2 Der Mensch als Sünder 127 BIBLISCHE ERZÄHLUNGEN UND PERSONEN IM KORAN.... 139 7.1 "Heilige Schriften"?: Kultur der Erinnerung 140 7.2 Die Erzählung vom Brudermord 141 7.3 Abraham - Urbild des Glaubens . f 143 7.4 Die Josefsgeschichte 147 7.5 Mose - Urbild des Propheten 149 7.6 Jesus, der Sohn Marias 152 o GLAUBE UND GLAUBENSBEKENNTNIS BEI CHRISTEN Ö UND MUSLIMEN 163 8.1 "Ich glaube ... " - ein Akt des Vertrauens und der Hingabe 165 8.2 "...an den einen Gott" - Wesen und Eigenschaften des einen Gottes.. . 166 8.3 Gott - "Vater"? Jesus Christus - "Sohn Gottes"? Maria - "Mutter Gottes"? 168 8.4 Trinität: Dreieinigkeit oder Dreigötterlehre? 169 8.5 Gott will das Heil aller Menschen 173 8.6 Kirche und Umma als Glaubens Vermittlerinnen 176 8.7 Die "letzten Dinge": Auferstehung, Gericht und ewiges Leben 179 Q ETHISCHE GRUNDWERTE UND RELIGIÖSE PRAXIS VON CHRISTEN UND MUSLIMEN 187 9.1 Der innere Zusammenhang von Glauben und Handeln 188 9.2 Die erste Tafel des Dekalogs: Verpflichtung auf den einen Gott 189 9.3 Die zweite Tafel des Dekalogs: Der Schutz des menschlichen Lebens.. 191 9.4 Gebet und Gottesdienst 197 9.5 Fasten und Feste 203 9.6 Soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Almosen 207 9.7 Wallfahrten als Sinnbild für den Pilgerstand menschlicher Existenz .. 210 ETHISCHE UND RECHTLICHE KONFLIKTFELDER 215 10.1 Die Scharia als Grundlage für religiöse Praxis, Ethik und Recht 216 10.2 Vor der gemeinsamen Herausforderung der Menschenrechte 220 10.3 Gewaltpoteiizial und Friedensauftrag 225 10.4 Differente Erziehungsstile und Geschlechterrollen 231 10.5 Streitfall "Kopftuch" i. 235 10.6 Religion in der säkularen und pluralen Gesellschaft 239 j j ÄSTHETISCHE DIMENSIONEN IM CHRISTLICHISLAMISCHEN LERNPROZESS 243 11.1 Was ist "Ästhetik"? 244 11.2 Wahrnehmung von Kirchen und Moscheen als sakrale Räume 245 11.3 Kalligraphie und Ornamentik 250 11.4 Das ästhetische Erleben der Koranrezitation 252 11.5 Das "dritte Auge" schulen 254 11.6 Die Geschichten von "1001 Nacht" 262 ZUM GUTEN SCHLUSS 267 ANHANG 269 Anmerkungen 269 Materialien und Übersichten 285 Literaturverzeichnis 302 Bibelstellenregister 308 Koranstellenregister 310 Personenregister 313 Sachregister 314
Details
VerfasserInnenangabe: Andreas Renz ; Stephan Leimgruber
Jahr: 2004
Verlag: München, Kösel
Systematik: PR.I
ISBN: 3-466-36647-X
Beschreibung: 318 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Fußnote: Literaturverz. S. 302 - 307
Mediengruppe: Buch