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19 von 51
Grundlegungen sozialen Lernens heute
Personen stärken, Beziehungen kultivieren, Humanität fördern
VerfasserIn: Bönsch, Manfred
Verfasserangabe: Manfred Bönsch
Jahr: 2018
Verlag: Baden-Baden, Academia
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.UES Böns / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 28.06.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / / / / Soziales Lernen geht von der Lehrbarkeit des Ethos (Werte und Normen aneignen und wirksam werden lassen) aus und macht dann die kommunikative Kompetenz zum Lernanliegen. Dabei stellen sich die Fragen, inwieweit Erziehungspersonen Vorbild sein können, welcher Begriff von Disziplin heute gelten sollte. Die Wiedergewinnung eines aktuellen Verständnisses alter Erziehungsphänomene ist ein zentrales Anliegen. In der Familie fängt alles an, aber wie? Was kann die Schule leisten angesichts ihres gesellschaftlichen Auftrages, vor allem fachliche und kognitiv orientierte Leistungen von Schülerinnen und Schülern zu fordern? Kommunikative Kompetenz, Kooperationskompetenz und Selbstkompetenz bilden eine herausfordernde Trias. Und wie geht man mit den kleinen Regelverletzungen und den größeren Verhaltensproblemen (Unhöflichkeit, Aggressivität, gar Gewalt und Diebstahl um? Das alles ist Thema in dieser Publikation.
 
REZENSION: / / / "Manfred Bönsch verbindet in seinem Buch Bildungswissenschaft mit konkreten didaktisch-methodischen Grundlegungen sozialen Lernens und integriert dabei aber auch Grundfragen des Zwischenmenschlichen. Das macht den Reiz des Buches aus. Es ist von hervorragender Qualität und ist sehr zu empfehlen. Die Einbettung in einen zeitgemäßen Kontext ist erstklassig gelungen und bietet den Leser*innen viele geistige und praktische Anregungen. Dieses Buch gehört in die Hand aller pädagogisch und agogisch, also in Lehre, Leitung und Beratung Tätigen, die in Feldern der Bildung mit Menschen arbeiten." socialnet
 
AUS DEM INHALT: / / Einleitung: Das wichtigste Lernanliegen: positives soziales Verhalten! . 21 / / Basisüberlegungen / / Was kann Schule leisten?. 25 / Der archimedische Punkt: Was verstehen wir unter Bildung und / Erziehung heute? 25 / 1. Zu einem zeitgemäßen und handhabbaren Erziehungsbegriff zwischen autoritärem und antiautoritärem Erziehungsverhalten 25 / 2. Zu einem zeitgemäßen Erziehungsbegriff zwischen alter Autorität und antiautoritärem Ansatz. 27 / 3. Bildung in einer sich wandelnden W elt 30 / Die Möglichkeiten der Schule heute: Die Rahmengegebenheiten und die Abhängigkeiten von Elternhaus und gesellschaftlichem / Umfeld. 32 / Die Schule - Zipfel einer besseren Welt?. 32 / 1. Kriterien für guten Unterricht 33 / Vorbemerkung 33 / 1.1 Die gute Vermittlung (lehrerorientierter Unterricht). 33 / 1.2. Interaktionsstandards 34 / 1.3. Alternative Lehr-/Lernstrukturen 36 / 1.4. Erweiterter Leistungsbegriff 37 / Schluss. 39 / 2. Kriterien für eine gute Schule 39 / 2.1. Verhalten und Einstellungen von Lehrer/-innen 40 / / / 2.2. Qualitäten des Lebens- und Lernraumes `Schule'. 44 / 2.3. Ereignisse und Situationen und ihre Regeln und Rituale 46 / 2.4. Sekundäre, aber nicht unwichtige weitere Merkmale. 49 / Schluss. 50 / Perspektiven: Chancen und verpasste Chancen 50 / / In der Familie fängt alles an!- Zu einer Revitalisierung der Arbeit mit den Eltern - 53 / Das Problem und der zu lösende Knoten. 53 / 1. Die Familie ist die erste Sozialisationsinstanz. 53 / 2. Grundgesetzliche Postulate. 54 / 3. Aufgabensymmetrie als Herausforderung 55 / 3.1 Gemeinsame Erziehung 55 / 3.2 Die Bearbeitung der offenen Flanke: Zur Rekonstruktion der Erziehungsgemeinschaft Schule - Elternhaus 60 / 3.2.1 Elternvertretung 60 / 3.2.2 Elternmitarbeit 61 / 3.2.3 Konzepte der Elternarbeit (Elternbildung) 62 / 3.3 Zu den Eltern hingehen (Lehrer/innen-Streetwork) 66 / Zusammenfassung 69 / / Das Lehrer/in-Schüler/in-Verhältnis. 71 / Die Problemhaltigkeit des Themas 71 / 1. Idealistisch getönte Bestimmungen. 73 / 1.1 Der pädagogische Bezug. 73 / 1.2 Begegnung 74 / / / 1.3 Das Problem des "Zwischen" . / 1.4 Zwischenbilanz als Kritik des pädagogischen Bezuges / 2. Erziehungsstile - empirische Ansätze / 2.1 Pädagogischer Kontakt und pädagogisches Feld / 2.2 Typenkonzepte zur Klassifizierung des Lehrer-Erzieher- Verhaltens und Dimensionierungen. / 2.2 Denkknoten und Unterrichtspsychogramme / 3. Personenzentriertes Lehren und Lernen - die Axiome der humanistischen Psychologie. / 3.1 Lernen in Freiheit / 3.2 Gefühle als Werkzeug / 3.3 Ein Modell für effektive Lehrer-Schüler-Beziehungen / 3.4 Zweite Zwischenbilanz: Der Schüler / die Schülerin als Subjekt. / 4. Beziehungsdidaktik. / 4.1 Erziehung als Interaktion / 4.2 Symbolischer Interaktionismus. / 4.3 Kommunikative Didaktik / 4.4 Neuere Ansätze einer Beziehungsdidaktik. / 5. Die Befreiung des Lehrer/in-Schüler/in-Verhältnisses von den / starren Unterrichtskorsetts / 6. Die Gefangennahme des Lehrer/in-Schüler/in-Verhältnisses durch institutionelle Verstörungen / 7. Die "Fernwirkung" der Lebensverhältnisse. / Kurze Bilanz. / / Im Fokus: Der Lehrer/die Lehrerin als Vorbild. 99 / Ausgang: Der Begriff des Vorbildes steht in ambivalenten Konnotationen. 99 / Die grundsätzliche Bedeutung eines guten Vorbildes. 99 / Die "Inhalte" von Vorbildern 100 / 1. Der Lehrer/die Lehrerin und sein/ihr Erziehungsverständnis, oder: für was will ich als Person stehen? 100 / Exkurs 1: Pädagogischer Takt 101 / Exkurs 2: Sozialintegrativer Führungsstil 104 / 2. Der Lehrer/die Lehrerin als Repräsentant von Allgemeinbildung oder: stehe ich persönlich über meine Fächer hinaus für eine / Idee von Allgemeinbildung?. 105 / 3. Der Lehrer/die Lehrerin als Wissenschaftler/in oder gebildeter Laie oder: wo bin ich wirklich gut und wo kann ich als gebildeter Laie mindestens Engagement und Interesse zeigen? 107 / 4. Der Lehrer/die Lehrerin als politischer und geselliger Mensch oder: Wofür will ich noch stehen? 108 / Die gesellschaftliche Verantwortung 108 / Die persönlichen Angebote kommunikativer und geselliger Art 110 / / Lehrbarkeit des Ethos 113 / Vorbemerkung.113 / 1. Positionsbestimmung: Ein mehrheitsfähiges Ethos in einer interkulturellen und -ethnischen Gesellschaft. 113 / 2. Das Individuum - Ausgangspunkt, Herausforderung und / Chancen der Selbstbemächtigung121 / / / 3. Die Wiedergewinnung ethisch relevanter Situationen - das ist eine Pädagogik verdichteter Beziehungen, herausfordernder / (Grenz-)Situationen und Gelegenheiten . 124 / 1. Interaktionen127 / 2. Strukturierte Situationen . 128 / 3. Verdichtete Beziehungen 129 / 4. Gelegenheiten des Wagens und Sich-Bewährens. 129 / 5. Grenzsituationen. 130 / 6. Überzeugungs- und Moralarbeit. 130 / 7. Flankierungen durch Elternarbeit 131 / 8. Flankierungen durch street-work 131 / Bilanzierung: Lehrbarkeit des Ethos.132 / / Kommunikative Kompetenz Das nach wie vor zentrale, aber unerledigte Anliegen 135 / Ausgang 135 / Grundsachverhalte: der Mensch lebt vom Kontakt mit anderen Menschen. 135 / 1. Die Befriedigung individueller Bedürfnisse136 / 2. Die Interaktionsstandards 136 / 3. Gesellschaftlich wichtige Kompetenzen 137 / Zum Erwerb von Kommunikationskompetenzen138 / Die Erziehungswelt der Schule. 138 / Das Lehrerverhalten . 138 / Die Lehr-/Lernstrukturen. 139 / Ständige Beziehungsarbeit 139 / Bündelung der Ideen und Aufgaben.140 / / / Die Kultur der "soft skills"- Scharnier zwischen Leistungsorientierung und Fächerkanon 141 / 1. Das Feld der soft skills: drei Teilbereiche. 141 / 2. Kommunikative Kompetenz.146 / Bausteine sozialen Kompetenztrainings. 147 / 3. Kooperationskompetenz 148 / Kurze Bilanz 152 / / Im Fokus: Disziplin - Ausdruck autoritärer Pädagogik oder elementare Voraussetzung erfreulichen Zusammenlebens, -arbeitens und -lernens? - 155 / Ausgang: Lexikalische Bestimmungen.155 / Historische Bezüge. 155 / Erste Setzung: Welcher Disziplinbegriff wäre sinnvoll? 156 / Die Frage nach den Wegen zur Disziplin. 157 / Die Frage der Sanktionen 158 / Ein kleines Fazit: Balancen sind entscheidend! 159 / / Persönlichkeitsbildung in Schule und Unterricht Das konkrete / Programm einer Schule - . 161 / Ausgang. 161 / 1. Achtung, Annahme, Aufmerksamkeit, Zuwendung.161 / 2. Beziehungsangebote: Persönliche Beziehungen, Regeln, Rituale, Routinen. 163 / 3. Fürsorge und Ich-Unterstützung 166 / 4. Verantwortung, Selbständigkeit, Handlungsräume.167 / / / Operative Ansätze / / Präventiv entwickeltes soziales Lernen zur Vermeidung defizitären sozial-emotionalen Verhaltens Eine / schulpädagogische Aufgabe, die aktueller denn je ist 175 / Ausgang 175 / Präventive Schulpädagogik in Bezug auf sozial-emotionales Verhalten 175 / 1. Classroom-Management: Regeln, Rituale, Routinen, Reviere . 176 / 2. Sensible Pädagogik oder: Das Interventionsrepertoire. 177 / 3. Umstrukturierungen sozialen Verhaltens - Ich- Unterstützungen 179 / Kurze Zusammenfassung 181 / / Überlegungen zur Pädagogik einer demokratischen Schule 185 / Die Notwendigkeit personaler Pädagogik 185 / 1. Das ganz persönliche Angebot eines Lehrers / einer Lehrerin . 186 / 2. Die Axiome pädagogischen Handelns 186 / 3. Persönlichkeitsförderung. 187 / / Das Schulleben als Handlungsrahmen für Lernaktivitäten, die / über den Unterricht i.e.S. hinausgehen. 189 / Schulleben (Schule und Leben)190 / Schule und Leben - Der Zusammenhang in historischer Sicht 190 / Schulleben heute 191 / Das Leben in der Schule 192 / Die Zielvorstellung: lernen, zu leben und zu lernen. 194 / Qualitäten des Lebensraums ,Schule' 195 / / / Veränderte Zeit-, Raum- und Handlungsstrukturen im Unterricht ( I) .196 / Freies Arbeiten 196 / Wochenpläne197 / Raumkultur und Materialangebote. 197 / Pausenkultur. 198 / Unterrichtserweiternde und -ergänzende veränderte Zeit-, Handlungs- und Raumstrukturen (II) 198 / Projektunterricht/Projektwochen.198 / Unterrichtsübersteigende veränderte Zeit-, Handlungs- und Raumstrukturen (III)200 / Feten/Feste/Feiern.200 / Erkunden, Ausflüge 200 / Schullandheimaufenthalte, Zeltlager, Wochenendseminare201 / Der Jahresplan außerunterrichtlicher Aktivitäten. 201 / Der Gedanke der community-school 203 / Die entscheidenden Punkte: Das Ethos und das Klima einer Schule 204 / 1. Das Klima einer Schule.205 / 2. Das Ethos einer Schule.205 / 2.1 Eine neu verstandene Lehrerrolle.206 / 2.2 Die sozialen Beziehungen.206 / 2.3 Vergewisserungen schaffen, Verpflichtungen aufbauen, / Verantwortung ermöglichen.207 / 2.4 Entfaltungsspielräume schaffen, Ergebnisse anzetteln', / Handlungszusammenhänge entwickeln. 207 / Feste und Feiern in der Schule 208 / Ausgangsbeobachtungen.208 / / / Die anthropologische Bedeutung von Festen und Feiern. 209 / Die Schule - eine Unterrichtsanstalt oder ein Lebensraum?. 209 / In der Schule leben - Schulleben 210 / Feste und Feiern in der Schule 211 / Zur Dramaturgie einzelner Feste und Feiern 213 / 1. Gestaltungselemente 214 / 1.1 Dramaturgie. 214 / 1.2 Räumlichkeiten. 215 / 2. Festkomitee, Vorbereitungsgruppe. 217 / / Unterrichtsmethoden konstruieren Lernwege .221 / Bestimmung des Themenfeldes. 221 / Schneisen.222 / 1. Die gute Vermittlung. 224 / 1.1 Die didaktisch-methodische Grundstruktur 225 / 1.2 Gute Vermittlungstechniken227 / 1.2.1 Das Veranschaulichen, das Zeigen 227 / 1.2.2 Das Problematisieren228 / 1.2.3 Das Anregen und Fragen. 228 / 1.2.4 Das Informieren 228 / 1.2.5 Das Strukturieren 229 / 1.2.6 Das Vormachen / das gute Beispiel. 229 / 1.2.7 Engagement Identifikation(der personale Faktor) 229 / 1.3 Infrastrukturelle Soll's. 230 / 1.3.1 Verständlichkeit230 / 1.3.2 Nachvollziehbarkeit 231 / / / 1.3.3 Sinn231 / 1.3.4 Das Ganze und das Detail: Repräsentativität 231 / 2. Problemorientierter Unterricht. 232 / 2.1 Problem. 232 / 2.2 Problemorientierter Unterricht 234 / 2.3 Möglichkeiten der Problementwicklung 239 / 2.4 Hilfen zur Problemlösung 240 / 2.5 Die Einschätzung des Ergebnisses: Lösungsfeststellung 243 / 3. Sinnstiftender Unterricht244 / 3.1 Das Problem 244 / 3.2 Reichweiten sinnstiftenden Unterrichts. 245 / 3.2.1 Sinn ist gegeben, wenn ich subjektiv etwas für wichtig halte, weil es für mich existenznotwendig ist (subjektive Sinnvergewisserung) 245 / 3.2.2 Sinn ist gegeben, wenn ich mich mit etwas befassen muss, was andere betrifft oder allgemeiner, ein gesellschaftliches Problem ist (soziale/gesellschaftliche Sinnkonstituierung)246 / 3.2.3 Sinn ist gegeben, wenn mir etwas wichtig gemacht wird (kommunikative Sinnvermittlung).246 / 3.3 Zusammenfassung 249 / 4. Beziehungsorientierte Unterrichtsmethoden. 250 / 4.1 Einleitung 250 / 4.2 Vier modellartige Ansätze.251 / 4.2.1 Lern- bzw. arbeitsklimatische Bemühungen 251 / 4.2.2 Kooperative Arbeitsformen 254 / 4.2.3 Der Kurs, der Lehrgang, das Seminar, die Unterrichtseinheit als Gruppenanliegen 257 / 4.2.4 Der Kurs, der Lehrgang, das Seminar, die Unterrichtseinheit als themenzentrierte Interaktion 258 / 5. Lernwerkstätten - Anregungsstrukturen und Lernmöglichkeiten 260 / 5.1 Begriff und Begriffsumfeld.261 / 5.2 Die Grundstruktur einer Lernwerkstatt, exemplarisch aufgezeigt an der Schreibwerkstatt. 262 / 5.3 Historische Beispiele 265 / 5.4 Didaktisch-methodische Systematisierung der Lernmöglichkeiten.266 / 5.4.1 Vierfachbestimmte Lernmodelle / (Lernwerkstättenmodelle)267 / 5.4.2 Drei personal bestimmte Lernkonstellationen 270 / 5.5 Lernwerkstätten in Universitäten und Lehrer/innen- fortbildungseinrichtungen 272 / Schluss. 273 / / Im Fokus: Pädagogik der Inklusion. 279 ... vollständiges Inhaltsverzeichnis siehe Link
Details
VerfasserIn: Bönsch, Manfred
VerfasserInnenangabe: Manfred Bönsch
Jahr: 2018
Verlag: Baden-Baden, Academia
Systematik: PN.UES
ISBN: 3-89665-763-1
2. ISBN: 978-3-89665-763-3
Beschreibung: 357 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Literaturangaben
Mediengruppe: Buch