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Stigma asozial
geschlechtsspezifische Zuschreibungen, behördliche Routinen und Orte der Verfolgung im Nationalsozialismus
Verfasserangabe: Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr, Elke Rajal
Jahr: 2020
Verlag: Wien, mandelbaum verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.SVO Ames / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das nationalsozialistische Regime wollte mit seiner ­Politik gegen als »asozial« stigmatisierte Menschen einen »reinen, arischen Volkskörper« schaffen. Dies betraf vor allem Junge und Arme. In die Umsetzung waren zahlreiche Behörden und Institutionen eingebunden ¿ von der Fürsorge und den Arbeitsämtern bis hin zur Kriminalpolizei. Die mikrohistorische Analyse der Verfolgungspraxis in vier Gauen der »Ostmark« zeigt das Zusammenspiel, aber auch die Handlungsspielräume der einzelnen Behörden und AkteurInnen. Ebenso in den Blick genommen werden die Orte der Verfolgung und die geschlechtsspezifischen Aspekte im Umgang mit als »asozial« abgewerteten Frauen. Zahlreiche Lebensgeschichten geben Einblick in die nationalsozialistische Doktrin sowie die regional-lokalen Praktiken. Sie verdeutlichen die Konstruktionen von »Asozialität« und die individuellen Auswirkungen. (Verlagstext)
Details
VerfasserInnenangabe: Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr, Elke Rajal
Jahr: 2020
Verlag: Wien, mandelbaum verlag
Systematik: GE.SVO
ISBN: 978-3-85476-886-9
2. ISBN: 3-85476-886-9
Beschreibung: 399 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 379-388
Mediengruppe: Buch