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Zur Psychologie des Komischen
VerfasserIn: Kraepelin, Emil
Verfasserangabe: Emil Kraepelin
Jahr: 2001
Verlag: Schutterwald/Baden, Wiss. Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Wenn sich ein Sektor in den öffentlichen Unterhaltungsprogrammen ausgeweitet hat, dann ist es die Komik. Nun bedient sich der Komiker nicht nur des Komischen, um zu unterhalten, sondern auch, um Kritik zu üben. Freilich, nicht alle Komik ist komisch, nicht jeder empfindet eine komische Situation gleich stark. Der Satz: Sage mir, vorüber du lachst, und ich sage dir, wer du bist! Bezeichnet das individuelle Empfindungsvermögen und weist auf die Komplexität der psychologischen und physiologischen Mechanismen, denen das Komische unterliegt. Emil Kraepelin (1856-1926) veranschaulicht hier die vielfältigen Spielformen der Komik und analysiert auf der Grundlage der physiologischen Psychologie die Situation, die uns komisch erscheint, - nicht um die Komik zu banalisieren, sondern um sie zu begreifen. Wer nach der Lektüre von Kraepelins Schrift noch lacht, weiß, warum er dies tut. Aus dem Inhalt: Über die psychologische Analyse des Bewußtseins · Die Spielformen des intellektuellen Kontrastes · Die Quellen und psychologischen Effekte der Komik · Der Ausgleich der Kontrast- und Erwartungsspannung Kraepelin, Emil, 1856-1926, deutscher Psychiater und Psychologe, bedeutender Wundt-Schüler. 1878 Promotion in Medizin in Würzburg, 1882 Habilitation in Leipzig, 1886-1891 Professor für Psychiatrie in Dorpat, 1891-1904 an der Universität Heidelberg und 1904-1922 an der Universität München, 1917 Gründung der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie (heute Max-Planck-Institut für Psychiatrie) in München. Die Bedeutung Kraepelins für die klinische Psychiatrie ist immens. Sein Klassifizierungssystem der psychischen Krankheiten, dargestellt im Compendium der Psychiatrie (1883, seit der 2. Auflage 1887 Psychiatrie. Ein Lehrbuch für Studierende und Aerzte) war richtungsweisend. Er führte die Krankheitsbezeichnungen Dementia praecox (später von E. Bleuler als Gruppe der Schizophrenien bezeichnet) und manisch-depressives Irresein ein. In Leipzig arbeitete Kraepelin im Laboratorium W. Wundts und wurde von dessen Experimentalpsychologie stark beeinflußt. Er errichtete nach Leipziger Vorbild Laboratorien in Heidelberg und München. Kraepelin gilt als Begründer der experimentellen Psychopharmakologie, er untersuchte z.B. die psychische Beeinflussung durch Alkohol. Ergebnisse seiner Forschungen und seiner Schüler gab er ab 1894 in den Psychologischen Arbeiten heraus. 1902 erschien Die Arbeitskurve, Kraepelins einflußreiche Untersuchung über den Verlauf der Arbeitsleistung, bei der er die Methode des fortlaufenden Addierens (Addiermethode, von R. Pauli zum Pauli-Test weiterentwickelt) anwandte. Neben der Arbeitsmedizin galt sein Interesse der Schulpsychologie (Zur Überbürdungsfrage, 1897).
Details
VerfasserIn: Kraepelin, Emil
VerfasserInnenangabe: Emil Kraepelin
Jahr: 2001
Verlag: Schutterwald/Baden, Wiss. Verl.
Systematik: PI.HS
ISBN: 3-928640-47-X
Beschreibung: 103 S.
Mediengruppe: Buch