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Tiere in der Forschung
naturwissenschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte
Verfasserangabe: Heinz Brandstetter, Horst Spielmann, Wolfgang Löwer, Tade Matthias Spranger, Christina Pinsdorf
Jahr: 2016
Verlag: Freiburg, Verlag Karl Alber
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Ethik in den Naturwissenschaften - Tierforschung.
 
 
 
Forschung mit Tieren ist seit ihren Anfängen umstritten. Befürworter berufen sich auf die ethische Verpflichtung gegenüber dem Menschen, mit den in Tierversuchen gewonnenen Erkenntnissen zum medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen. Kritiker von Tierversuchen machen geltend, dass Tiere moralisch relevante Ansprüche haben, die auch in Abwägungssituationen überwiegen. Zudem wird die Übertragbarkeit von Tiermodellen auf den Menschen in Frage gestellt. Der Gesetzgeber versucht, Konflikte zwischen Forschungsfreiheit und Tierschutz zu lösen, indem er eine ethische Abwägung zwischen dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und der Belastung des Versuchstieres als Voraussetzung für die Genehmigung eines Tierversuchs vorschreibt. Obwohl die Suche nach Alternativen zum Tierversuch mittlerweile europaweit einen wichtigen Forschungsschwerpunkt bildet, ist die Anzahl der in Versuchen verwendeten Tiere in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Der vorliegende Sachstandsbericht analysiert die Entwicklung der Tierversuchszahlen im Rahmen einer umfassenden Einführung in die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Forschung mit Tieren. Anschließend werden die rechtlichen und ethischen Aspekte des Tierversuchs diskutiert.
 
 
 
Aus dem Inhalt: 1. Tierversuche und Versuchstiere 13 / 1. Verwendungszwecke von Tieren in der Forschung 13 / 1.1 Vorgehensweise bei der Bearbeitung einzelner Problemstellungen 14 / 1.2 Forschungsbereiche 17 / 1.3 Gentechnisch veränderte Tiere 26 / 1.4 Zwecke, für die keine Tierversuche durchgeführt werden dürfen 27 // 2. Herkunft der Versuchstiere 29 / 3. Tierarten und ihre Verwendung 30 / 3.1 Forschung für den Menschen 30 / 3.2 Forschung für das Tier 34 // 4. Versuchstierzahlen in Deutschland 35 / 4.1 Erfassung der Versuchstierzahlen 35 / 4.2 Versuchstier und Tierversuch 36 / 4.3 Entwicklung der Versuchstierzahlen 37 / 4.3.1 Töten zu wissenschaftlichen Zwecken 38 / 4.3.2 Entnahme von Geweben oder Organen 39 / 4.3.3 Verwendung von Tieren zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung 42 / 4.3.4 Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen 42 / 4.3.5 Tierversuche nach § 7 Abs. r TierSchG a. F. 43 / 4.4 Zusammenfassung 49 // 5. Vergleich mit anderen europäischen Ländern 50 / 5.1 Datenbasis 51 / 5.2 Versuchstierzahlen der EU-Mitgliedsstaaten 51 / 5.3 Entwicklung der Versuchstierzahlen 54 / 5.4 Zusammenfassung 57 // 6. Naturwissenschaftliche Probleme 58 / 6.1 Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen 58 / 6.2 Ersetzbarkeit von Tierversuchen 59 // Zitierte Gesetze, Verordnungen und europäische Richtlinien 59 / Literatur 60 // II. Alternativmethoden 63 / 1. Einleitung 63 / 1.1 Das 3R-Prinzip von Russell und Burch 64 / 1.2 Refinement-, Reduction- und Replacement-Alternativmethoden 66 // 2. Analyse der Anzahl der Tierversuche 67 / 2.1 Verbrauch von Versuchstieren in Deutschland 68 / 2.2 Verbrauch von Versuchstieren in Europa 69 / 2.3 Veränderungen des Verbrauchs von Versuchstieren in Deutschland und in Europa 71 / 2.3.1 Tierverbrauch in der Arzneimittelforschung 71 / 2.3.2 Tierverbrauch in der Grundlagenforschung 72 / 2.3.3 Tierverbrauch aufgrund gesetzlicher Vorschriften 74 / 2.4 Tierverbrauch in den Industriestaaten außerhalb Europas 75 // 3. National und international etablierte Alternativmethoden 76 / 3.1.1 Arzneibuch (Pharmakopöe)- 24 Methoden 78 / 3.1.2 Immunologie - sechs Methoden 80 / 3.1.3 Krebsforschung - elf Methoden 80 / 3.1.4 Lebensmittelsicherheit-fünfMethoden 81 / 3.1.5 Mikrobiologie - fünf Methoden 82 / 3.1.6 Molekular- und Zellbiologie - fünf Methoden 82 / 3.1.7 Nicht-invasive bildgebende Verfahren - zwei Methoden 83 / 3.1.8 Pharmakologie - 19 Methoden 83 / 3.1.9 Physiologie - zwei Methoden 84 / 3.1.10 Toxikologie - 58 Methoden 84 // 4. Tierversuche, die bereits ersetzt werden können 88 // 5. Tierversuche, die noch nicht ersetzt werden können 90 // 6. Probleme im Zusammenhang mit Alternativmethoden 92 / 6.1 Probleme aus der Sicht der Tierschutzbewegung 92 / 6.2 Probleme aus Sicht der Naturwissenschaften 93 / 6.3 Lösungsvorschläge aus Sicht der Politik 95 / 7. Besonderheiten in Deutschland im Vergleich zu anderen / Ländern 96 // Zitierte Gesetze, Verordnungen und europäische Richtlinien 102 / Literatur // III. Rechtliche Aspekte 105 / 1. Einführende Bemerkungen 105 // 2. Nationales Tierversuchsrecht 106 / 2.1 Allgemeine Bestimmungen / 2.2 Grundsatz der Unerlässlichkeit / 2.3 Genehmigungsverfahren / 2.4 Anzeigepflichten / 2.5 Spezielle Ermächtigungen // 3. Völkerrechtliche Vorgaben 111 / 3.1 Universelles Völkerrecht / 3.1.1 UNESCO / 3.1.2 OECD / 3.1.3 Europarat 112 / 3.1.3.1 Europäisches Übereinkommen zum Schutz der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere 112 / 3.1.3.2 Zusatzprotokoll über biomedizinische Forschung 113 / 3.1.3.3 Europäische Menschenrechtskonvention 114 / 3.1.4 Weltärztebund 114 / 3.2 Europarecht 114 / 3.2.1 Primärrecht 115 / 3.2.1.1 Zur Forschung 115 / 3.2.1.2 Zum Gesundheitsfortschritt 116 / 3.2.1.3 Zum Tierschutz 117 / 3.2.2 Sekundärrecht 118 / 3.2.2.1 Tierversuchsrichtlinie (Richtlinie 86/609fEWG) 118 / 3.2.2.2 Entschließung des Rates 119 / 3.2.2.3 Ratifikation des Abkommens zum Schutz von Versuchstieren durch den Rat 119 / 3.2.2.4 Tierschutzrichtlinie (Richtlinie 2010/63/EU) 120 // 4. Besondere Konfliktfelder 122 / 4.1 Staatsziel Tierschutz versus Forschungsfreiheit / 4.2 Der "Bremer Makaken-Fall" / 4.2.1 Faktische Ausgangslage / 4.2.2 Berufungsverfahren / 4.2.3 Nichtzulassung der Revision // 5. Ausblick 133 // Zitierte Gesetze, Verordnungen und europäische Richtlinien 134 / Rechtsprechung 135 / Literatur 135 // IV. Ethische Aspekte 138 / 1. Einleitung 138 // 2. Tierethische Argumentationsgrundlagen 142 / 2.1 Tierschutzposition / 2.2 Tierrechtsposition / 2.3 Vergleich von Tierschutz- und Tierrechtsposition / 2.4 Animal Welfare // 3. Moralisch relevante Eigenschaften und Fähigkeiten 160 / 3.1 Empfindungsfähigkeit / 3.2 Höhere kognitive Fähigkeiten / 3.2.1 Selbstbewusstsein / 3.2.2 Sprache / 3.2.3 Moralische Handlungsfähigkeit / 3.2.4 Autonomie / 3.3 Gedeihensfähigkeit / 3.4 Geselligkeit // 4. Gewichtung moralisch relevanter Eigenschaften und Fähigkeiten 173 // 5. Tierethik in der Praxis 175 / 5.1 Kriterien ethischer Zulässigkeit von Tierversuchen / 5.1.1 Unverzichtbarkeit / 5.1.2 Ethische Vertretbarkeit / 5.2 Konsensfähiger Standard: die 3R-Prinzipien / 5.2.1 Replacement / 5.2.2 Reduction / 5.2.3 Refinement / 5.3 Ethische Bewertung von Tierversuchen / 5.3.1 Forschung an nicht-humanen Primaten / 5.3.2 Grundlagenforschung / 5.3.3 Genetische Modifikation / 5.3.4 Xenotransplantation / 5.3.5 Kosmetika / 5.3.6 Ausbildung // 6. Zusammenfassung und Ausblick 196 // Zitierte Gesetze, Verordnungen und europäische Richtlinien 198 / Literatur 199 // Hinweise zu den Autoren und Herausgebern 207
Details
VerfasserInnenangabe: Heinz Brandstetter, Horst Spielmann, Wolfgang Löwer, Tade Matthias Spranger, Christina Pinsdorf
Jahr: 2016
Verlag: Freiburg, Verlag Karl Alber
Systematik: NN.UA
ISBN: 978-3-495-48761-7
2. ISBN: 3-495-48761-1
Beschreibung: Originalausgabe, 207 Seiten : Diagramme
Beteiligte Personen: Spranger, Tade Matthias
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch