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10 von 70
Mentaler Kapitalismus
eine politische Ökonomie des Geistes
VerfasserIn: Franck, Georg
Verfasserangabe: Georg Franck
Jahr: 2005
Verlag: München [u.a.], Hanser
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Kultur ist Kapital. Das klingt nach einer schlichten Wahrheit, beschreibt aber womöglich eine viel tiefgreifendere Transformation, als es auf den ersten Blick scheint. Heute werden nicht mehr in erster Linie Güter verkauft, sondern Lebensstile. Gefühle sind Geschäfte. Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, eine Ware einfach so auf den Markt zu werfen - es muss sie mit Bedeutung aufladen.
Inmitten der allseits beklagten Verdinglichung der Kultur erleben wir also den Umschlag in ihr Gegenteil: die Kulturalisierung der Dinge. Man könnte auch so sagen: Totalökonomisierung ist Totalkulturalisierung.
Der Wiener Architekturtheoretiker Georg Franck widmet sich in seinem neuen Buch "Mentaler Kapitalismus" der Frage, welche Konsequenzen das zeitigt. Seine Hypothese lautet, "dass der Epochenbruch den Durchbruch einer immateriellen Ökonomie markiert". Die Einkommen, die in dieser immateriellen Ökonomie realisiert werden, messen sich "nur zum Teil in Geld". Der Reiche in dieser Ökonomie realisiert viel Aufmerksamkeit. Er ist "reich an Beachtung", "bekannt für sein Einkommen an Beachtung".
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Vorwort 7
Einleitung 1 1
Die These 1 4
Ein neuer Universalismus 1 5
Zum Begriff des mentalen Kapitalismus 20
Plan der Arbeit 27
Kapitel I: DenkökonomieRückblick auf die
Mechanisierung der geistigen Produktion 3 1
Wittgensteins Vergleich 3 2
Vom linguistic turn zur differance 37
Der neue Funktionalismus 50
Neue Märkte 55
Von der Denkökonomie zur Wissensindustrie 58
Produktivität und Verteilung 66
Kapitel 2: Kulturelles und soziales Kapital 69
Pierre Bourdieus Konzeption des immateriellen Kapitals 73
Distinktion und Prestige 8o
Die feinen Unterschiede 83
Die wertschätzende Kraft und ihre Reproduktion 88
Die Höhe der Kultur und die vertikale Differenzierung
der kulturellen Märkte 95
Kapitel 3: Die Wissensindustrie 105
Was heißt: Fortschritt der Erkenntnis? 1 o7
Das Zitat: Maß für den wissenschaftlichen Wert? 1 1 3
Die motivierende Kraft kongenialer Beachtung 1 1 8
Tauschwert und Gebrauchswert 1 2 1
Präsenz und Realität 1 29
Kapitel 4: Massengeschäft und Hoch?nanz 133
Bank und Börse 1 33
Über das FernsehenNoch einmal Bourdieu 1 4 1
Die Prominenz der Sachen und Zeichen 1 46
Vom Informationsmarkt zur Prominentenbörse 1 5 1
Die Kultur des Narzißmus 1 54
Identität und Politik 1 57
Selbstachtung und Selbstverachtung 1 60
Vom Höhenmaß der Kultur zum spezifischen Alter des Kapitals 1 66
Der Einkauf in den Parnaß 1 7o
Kapitel 5: Funktionalismus der Anfälligkeit 1 73
Die erste Postmoderne 1 78
Das Erfolgsrezept des Dekonstruktionismus 1 86
Wie Klassiker entstehen 1 92
Rem Koolhaas und die Zweite Moderne 1 96
Klassiker, re-investiert 202
Medienästhetik 2 l 5
Kapitel 6: Marken und CamerasAusbeutung
und Kon?ikt 2 1 g
Technologien der Attraktion und Technologien derDiskriminierung 220
Das soziale Gefälle 2 2 3
Der Druck der Verwertung 2 26
Selbstverstärkung und Eskalation 2 28
Die Notwehr des darbenden Selbstgefühls 2 32
Die narzißtische Kränkung 2 37
Kapitel 7: Die ontologische Differenz 24 1
Realität und Präsenz 244
Die Metaphysik der Präsenz 250
Von der Dekonstruktion zur Politischen Ökonomie 2 5 5
Sein und Seiendes 259
Anmerkungen 26 1
Literatur 267
Bildnachweis 2 77
Register 2 7g
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Franck, Georg
VerfasserInnenangabe: Georg Franck
Jahr: 2005
Verlag: München [u.a.], Hanser
Systematik: GW.AP
ISBN: 3-446-20687-6
Beschreibung: 1. Aufl., 285 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch