X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


9 von 21
Zur deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933
Verfasserangabe: hrsg. von Harald Hagemann
Jahr: 1997
Verlag: Marburg, Metropolis-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.QS Zur / College 6x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Mit der Vertreibung von Wissenschaftlern aus Deutschland und Österreich durch die Nationalsozialisten wurden auch in den Wirtschaftswissenschaften vielfach erfolgversprechende Entwicklungen abgebrochen. In den einzelnen Beiträgen dieses Bandes wird die Frage nach den Verlusten für die deutsche Wirtschaftswissenschaft am Beispiel einzelner Fachgebiete und Universitäten ebenso diskutiert wie die Frage, ob und inwieweit 1933 (bzw. 1938) tatsächlich eine Zäsur darstellt. Andererseits haben die vertriebenen Ökonomen vielfach nicht nur die Entwicklung ihrer Teilgebiete in den Aufnahmeländern (wie USA, Großbritannien, Israel, Türkei) befruchtet, sondern auch den internationalen Forschungsstandard maßgeblich mitgeprägt. Fragen der Akkulturation, Innovation und Integration in den ausländischen Wissenschaftsbetrieb stehen im Blickpunkt. Was bedeuteten die Erfahrungen der Emigration für die Ökonomen? Fanden emigrationsbedingte Wechsel der Forschungsschwerpunkte statt? Kam es zur Entwicklung neuer Ansätze und Methoden in der Emigration? Inwiefern haben Emigranten durch das Verschmelzen verschiedener Wissenschaftstraditionen die internationale Entwicklung ihres Fachgebietes (z.B. in der Finanzwissenschaft, Konjunkturtheorie, mathematischen Wirtschaftstheorie und der Entwicklungsökonomik) befruchtet? / FAT: "Es handelt sich um ein Sammelwerk, das nicht frei von Schwächen ist, die solchen Publikationen immer anhaften: Die Qualität der einzelnen Beiträge ist unterschiedlich, und thematisch klaffen Lücken. Dennoch ist es ein bitter notwendiges Buch. Zu lange hat die deutsche Wirtschaftswissenschaft nach dem Kriege gezögert, sich mit ihrer eigenen (zum Teil dunklen) Vergangenheit nach 1933 unvereingenommen auseinanderzusetzen. Nun ist es wirklich an der Zeit, dies nachzuholen. Dazu leistet das Buch einen beachtlichen Beitrag. Exemplarisch bilanziert es sowohl den Verlust, den die deutsche Wirtschaftswissenschaft duch die Vertreibung und Ächtung vieler ihrer besten Köpfe erlitten hat, als auch den Gewinn, den jene Länder daraus zogen, die diesen Immigranten ermöglichten, ihre wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen." (Details zum Buch s.unten angeführten Link)
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Harald Hagemann
Jahr: 1997
Verlag: Marburg, Metropolis-Verl.
Systematik: GW.QS
ISBN: 3-926570-56-3
Beschreibung: 608 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Hagemann, Harald [Hrsg.]
Mediengruppe: Buch