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86 und die Folgen
Robert Schindel, Robert Menasse und Doron Rabinovici im literarischen Feld Österreichs
VerfasserIn: Beilein, Matthias
Verfasserangabe: Matthias Beilein
Jahr: 2008
Verlag: Berlin, Erich Schmidt
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Die hier behandelten drei Repräsentanten österreichischer Gegenwartsliteratur, Robert Menasse, Robert Schindel und Doron Rabinovici, gehören heute zu den einflussreichsten Intellektuellen Österreichs. Warum dies auch eine Folge der Waldheim-Affäre ist, zeigt diese Arbeit, die sich u.a. mit der Frage beschäftigt, wie politisch-gesellschaftliche Zäsuren auf die Literatur wirken. Matthias Beilein leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur grundlegenden Frage des Verhältnisses von fiktionalem zu faktualem Schreiben: er zeigt, wie alle drei Autoren auf eine gemeinsame Schreibstrategie zurückgreifen, die es ermöglicht, zeitgeschichtliches Substrat in die Texte zu integrieren, das Genre der Großstadtliteratur wiederzubeleben und eine Brücke zu den eigenen essayistischen Texten zu schlagen. Auch der Aspekt der jüdischen Identität der Autoren und eines großen Teils ihres Figurenensembles findet Berücksichtigung, wobei diese Arbeit zu dem Ergebnis kommt, dass weniger die Identität, sondern die Integrität das eigentliche Problem der jüdischen Figuren ist, die nur in den seltensten Fällen an jenen jüdischen Identitätskrisen leiden, die ihnen die Forschung immer wieder unterstellt. Der Band beinhaltet zudem ein bislang unveröffentlichtes Interview, das der Verfasser 2006 mit Robert Schindel, Robert Menasse und Doron Rabinovici geführt hat. (Verlagstext)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
1Das literarische Feld Österreichs
2Zur Methode
3Biographische Kontexte
1Die nichtfiktionalen Texte
1.1 Veröffentlichungsstrategien
1.1.1 Essaybände
1.1.2 Die Rolle der Literaturzeitschriften
1.1.3 Erste eigenständige Veröffentlichungen: Die sozialpartnerschaftliche Ästhetik als Beispiel
1.2 Öffentliche Debatten und strukturelle Veränderungen
1.3 Zwischenfazit: Bedingungen einer neuen Österreich-Kritik
1.4 Die neue Österreich-Kritik und die Kritik der Kritik
1.5 Positionen der neuen Österreich-Kritik
1.5.1 Robert Menasse und die Normalisierungsthese
1.5.2 Doron Rabinovici: Ein Hysteriker?
1.5.3DieWaldheim-Affäre:VerschobeneoderavantgardistischeWende?
1.5.4 Der intellektuelle Schriftsteller im literarischen Feld Österreichs
1.6 Robert Menasse: Ein intellektuelles Profil
1.6.1 Debatten um Robert Menasse 1995-2005
1.6.2 Argumentationsstrategien der Kritik an Menasse
1.6.3 Menasses Feldposition
2Die faktuale Schreibstrategie
2.1 Faktuale Zeitbezüge
2.2 Wirkliches und literarisches Wien
2.2.1 Echte Wiene rund ¿Wahlwiener"
2.2.2 Transitorische Orte: Kaffeehaus, Bar, Beisl, Naschmarkt
2.2.3 Andernorts und in Wien
2.3Nichtfiktive Figuren
2.3.1 Robert Schindel und Robert Menasse als literarische Figuren
2.3.2 Nichtfiktive Figuren als Protagonisten
2.4 Fiktionalität in konventionell nichtfiktionalen Kontexten
2.5 Verschlüsselte und zitierte Personen
2.6 Autobiographische Bezüge und Selbstzitate
2.7 Reziproke Referenzen und Selbstbezüglichkeit
3Jüdische Identität und Integrität
3.1 Jüdische Identität
3.2 Jüdischer Autor, jüdische Literatur?
3.3 Widerständige Juden, Pressejuden und nationale Doppler
3.4 Jüdische Identifikationsmuster in der Literatur
3.5 Identität und Integrität
3.6 Die Anerkennung von Minoritäten
3.7 Jüdische Identität als Sujet des Engagements
4Ausblick
4.1 Jüdische Identität als Kapital?
4.2 Poetik der Zeitgenossenschaft
4.3 Der intellektuelle Schriftsteller
4.4 Desiderate
5Anhang :¿Wir sind die Angelus-Novus-Generation." Interview mit Robert Schindel, Robert Menasse und Doron RabinoviciWien ,4April 2006
6Literaturverzeichnis
Personen-und Figurenregister
Werkregister
 
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Beilein, Matthias
VerfasserInnenangabe: Matthias Beilein
Jahr: 2008
Verlag: Berlin, Erich Schmidt
Systematik: PL.OZ
ISBN: 978-3-503-09855-2
2. ISBN: 3-503-09855-0
Beschreibung: 386 S.
Mediengruppe: Buch