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Mit Sprache rechnen - Sprachsensibel Mathematik unterrichten in der Grundschule

Diagnostik, Förderung und Feedback
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Merkert, Alexandra
Verfasser*innenangabe: Alexandra Merkert, Anja Wildemann, Moritz Herzog, Gerlinde Lenske
Jahr: 2025
Verlag: Hannover, Kallmeyer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbar

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Inhalt

Mathematik und Sprache?
Mit Mathematikunterricht verbinden wir zunächst Zahlen und Größen, Formen und Muster. Dabei sind fachliches und sprachliches Lernen auch in der Mathematik untrennbar miteinander verbunden. Sprachliche Fähigkeiten gehören zum Anforderungsbereich des Mathematikunterrichts. Dabei brauchen insbesondere die Schüler:innen der Primarstufe passgenaue und individuelle Angebote.
 
„Mit Sprache rechnen“ bietet eine Einführung in die Grundlagen und Methoden der Sprachdiagnostik und Sprachförderung im Primarbereich mit Fokus auf das Fach Mathematik. Beginnend bei frühen mathematischen Fähigkeiten und den Zusammenhängen sprachlicher und mathematischer Entwicklung gibt das Buch einen Einblick in Grundbegriffe pädagogisch-psychologischer Diagnostik, sprachdiagnostische Anwendungsbereiche im schulischen Kontext sowie Methoden der Sprachförderung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sprachsensiblen Gestaltung des Mathematikunterrichts.
 
Das Buch beinhaltet:
 
Ideen für Schreib- und Sprechanlässe im Mathematikunterricht
Verfahren zur fachbezogenen Sprachdiagnostik (SAMT)
Hinweise zur Sprachförderung im Fach Mathematik
Tipps für lernförderliches und leistungsbezogenes Feedback
Anregungen zur Reflexion des eigenen sprachförderlichen Handelns
umfangreiches Downloadmaterial für die eigene Unterrichtspraxis
Das Buch richtet sich an Lehramtsstudierende, Lehramtsanwärter:innen, Quereinsteiger:innen sowie auch an erfahrene Lehrkräfte.
 
Über die Autorinnen und den Autor
Alexandra Merkert ist in Forschung und Lehre seit 2018 an der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (zuvor Koblenz-Landau) am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft und seit 2021 an der Leuphana Universität Lüneburg am Institut für Bildungswissenschaft tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Diagnostik und Sprachförderung mit besonderem Fokus auf den Mathematikunterricht im Primarbereich, der Professionalisierung angehender Lehrkräfte hinsichtlich Beratung und Kommunikation sowie der Digitalisierung im Bildungskontext.
 
Anja Wildemann ist seit 2011 Professorin für grundschulpädagogische Forschung mit dem Schwerpunkt Sprachbildung an der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (zuvor Koblenz-Landau). Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift Grundschule Deutsch und Autorin mehrerer Fachpublikationen. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Sprachdiagnose und Sprachbildung, Sprachbewusstheit und Mehrsprachigkeit, sprachsensibler Unterricht sowie Sensibilisierung von angehenden Lehrkräfte für Heterogenität und Mehrsprachigkeit.
 
Gerlinde Lenske ist seit 2019 Professorin für Grundschulpädagogik und leitet das Institut für Bildungsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg. Ihre Schwerpunkte liegen in der Professionalisierung angehender Lehrkräfte, der Messung und Optimierung von Unterrichtsqualität mit besonderem Fokus auf Klassenführung, Schüler:innenfeedback und Umgang mit Heterogenität sowie der Sprachförderung im Primarbereich.
 
Moritz Herzog arbeitet seit 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergische Universität Wuppertal am Institut für Bildungsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Entwicklung, Diagnostik und Förderung früher arithmetischer Fertigkeiten. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit relevanten Einflussfaktoren auf die mathematische Entwicklung im Vor- und Grundschulalter, wie etwa sprachliche Kompetenzen, Emotionen und Verhaltensauffälligkeiten.
 
Inhalt
Vorwort (Elisabeth Moser Opitz) 8
1 Lernvoraussetzungen für den Umgang mit Zahlen 11
1.1 Frühe mathematische Fähigkeiten undSprache 11
1.2 Vorläuferfähigkeiten 13
1.3 Zahlen und Zählen 14
1.4 Ordinale und räumliche Zahlvorstellungen 20
1.5 Mengen-und Größenvorstellungen 23
1.6 Stellenwertvorstellungen 26
1.7 Operationsverständnis 31
2 Diagnostik sprachlicher und mathematischer Leistungen 39
2.1 Diagnostische Grundlagen 39
2.1.1 Pädagogisch-psychologische Diagnostik 39
2.1.2 Der diagnostische Prozess-der Weg zur Diagnose 43
2.1.3 Gütekriterien 45
2.2 Leistungs- und Lernprozessdiagnostik im Primarbereich 49
2.2.1 Begriffliche Einordnung 49
2.2.2 Anwendungsbereiche und Möglichkeiten 52
2.2.3 Diagnostische Haltung und Verantwortung 54
2.3 Diagnostik sprachlicher und mathematischer Fähigkeiten 57
2.3.1 Sprachliche und mathematische (Vorläufer-)Fähigkeiten erfassen 57
2.3.2 Situierte Lernbeobachtungen 63
2.3.3 Lernschwierigkeiten und Entwicklungsrisiken 67
3 Grundlagen der Sprachförderung und Sprachbildung im Fach 73
3.1 Sprachförderung und Sprachbildung 73
3.2 Unterricht sprachbildend gestalten 75
3.2.1 Die Makro-, Meso- und Mikroebene der Unterrichtsgestaltung 78
3.2.2 Sprachlich adaptiver Unterricht 80
3.2.3 Sprachenintegrativer Mathematikunterricht 84
4
3.3 Ansätze, Techniken und Strategien im sprachbildenden Mathematikunterricht 91
3.3.1 Vernetzung von Darstellungsformen undSprachregistern 94
3.3.2 Sprachliches und fachliches Scaffolding 97
3.3.3 Techniken zum Sprechen und Zuhören 104
3.3.4 Strategien zum Lesen 110
3.3.5 Sprachförderung mit digitalen Medien 113
3.4 Lernen begleiten und fördern 116
3.4.1 Lernstände dokumentieren 116
3.4.2 Förderung fachlich und sprachlich planen und evaluieren 117
4 Sprache im Fach Mathematik 121
4.1 Sprachliches und fachliches Lernen 121
4.1.1 Ein Blick in die Forschung 122
4.1.2 Sprachliche Anforderungen des Mathematikunterrichts 124
4.1.3 Sprache als Mittel zur Problemlösung 129
4.2 Sprachsensibel Mathematik unterrichten 132
4.2.1 Rechenschwierigkeiten und ihre sprachliche Komponente 132
4.2.2 Formulierungshilfen für Sachaufgaben geben 134
4.2.3 Sprech- und Schreibanlässe in den Kompetenzbereichen schaffen 138
4.2.4 Darstellungsformen vernetzen 140
4.2.5 Raum für Mehrsprachigkeit geben 141
5 Sprachdiagnostik mit SAMT 143
5.1 Das SAMT-Verfahren im Überblick 143
5.1.1 Was misst der Test und wozu? 144
5.1.2 Testbereiche und Aufgaben 146
5.1.3 Testgüte 151
5.1.4 Testdurchführung 152
5.1.5 Testauswertungundinterpretation 154
5.2 Anregungen für die weitere Förderung 159
5.2.1 Lexik 160
5.2.2 Diskursive Fähigkeiten und Morphosyntax 164
5.2.3 Alternative Darstellungsformen 167
5.2.4 Hinweise zum Erhalt der Lernfreude 171
5
6 Feedback geben, Unterricht reflektieren 173
6.1 Feedback im schulischen Kontext 173
6.2 Feedback geben und nehmen 175
6.2.1 Grundprinzipien konstruktiven formativen Feedbacks 178
6.2.2 Feedback für Lernende von Lehrenden 180
6.2.3 Feedback von Lernenden für Lehrende 184
6.3 Lernentwicklungsgespräche 188
6.3.1 Additive Lernentwicklungsgespräche vorbereiten 190
6.3.2 Additive Lernentwicklungsgespräche gestalten 192
6.3.3 Additive Lernentwicklungsgespräche nachbereiten 196
6.4 Reflexion und kollegialer Austausch 197
6.4.1 Professionalisierung durch Reflexion: ein Begriff mit Selbstbezug 198
6.4.2 Mehrperspektivität als Chance im kollegialen Austausch 201
Literatur ................................................................... 209

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Merkert, Alexandra
Verfasser*innenangabe: Alexandra Merkert, Anja Wildemann, Moritz Herzog, Gerlinde Lenske
Jahr: 2025
Verlag: Hannover, Kallmeyer
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PN.TAM
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ISBN: 978-3-7727-1780-2
2. ISBN: 3-7727-1780-2
Beschreibung: 237 Seiten
Schlagwörter: Leistungsdiagnostik, Mathematikunterricht, Sprachförderung, Sprachkompetenz, Kompetenz / Linguistik, Linguistische Kompetenz, Mathematik / Didaktik, Mathematik / Unterricht, Mathematikdidaktik, Mathematischer Unterricht, Rechenunterricht, Sprachfähigkeit, Sprachliche Kompetenz, Sprachstand
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Wildemann, Anja ; Herzog, Moritz ; Lenske, G
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch