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Freud and the Non-European
VerfasserIn: Said, Edward W.
Verfasserangabe: Edward W. Said
Jahr: 2003
Verlag: London [u.a.], Verso
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der erst kürzlich verstorbene Literaturwissenschaftler Edward W. Said schließlich - Spross einer palästinensisch-christlichen Familie - erkennt Moses, den Ägypter, als den Fremden innerhalb von Judentum und Monotheismus. Die Geburt des Eigenen könne aber nicht aus sich selbst und allein erfolgen, sondern bedürfe einer Dezentrierung von Anfang an. Die von Said gezogene Umlegung dieser These auf den aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern überzeugt indes nicht so sehr wie die davor angestellten Überlegungen zu Freuds Text. Glücklich ist vor allem die Wendung von Freuds "Spätstil", um zu den Schwierigkeiten von Textgestalt wie Argumentation eine Antwort zu finden. In ihr mag sich, denkt man Said weiter, die Weisheit des Alters zeigen, die darauf verzichten kann, Spuren zu verwischen: etwa die, dass nicht nur der Monotheismus, nicht nur das Judentum, sondern auch Europa bei ihrer Gründung einen Ort des Fremden haben. (Rezensent: Martin Treml Falter 41/2003)
Details
VerfasserIn: Said, Edward W.
VerfasserInnenangabe: Edward W. Said
Jahr: 2003
Verlag: London [u.a.], Verso
Systematik: PI.BP, FS.E
Interessenkreis: Sprache: Englisch
ISBN: 1-85984-500-2
Mediengruppe: Buch