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Projekte der Hoffnung
der alternative Nobelpreis
Verfasserangabe: Jakob von Uexküll (Hg.) ; aus dem Engl. übers. von Erika Ifang
Jahr: 1985
Verlag: München, Dianus-Trikont
Reihe: Metapolitik
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der Alternative Nobelpreis ehrt Menschen, Organisationen oder Repräsentanten von Bewegungen, die mit viel Einsatz versuchen, beispielhafte Antworten auf die gegenwärtigen Herausforderungen zu finden. Der Right Livelihood Award unterstützt seine Preisträger und macht sie weltweit bekannt – damit wir nicht mit Problemen leben, die wir lösen können! Der Right Livelihood Award (RLA), im deutschen Sprachraum besser bekannt als der "Alternativer Nobelpreis", wurde 1980 von Jakob von Uexküll gestiftet: Alles begann mit dem Traum eines Philatelisten. Ein gutes Vierteljahrhundert ist es her, dass der deutsch-schwedische Briefmarkensammler Jakob von Uexküll sich eines Tages fragte, ob man guten Gewissens sein Leben mit dem Sammeln bunter Papierchen verbringen dürfte, während zeitgleich die Welt immer mehr in Stücke fiel. Er entschloss sich, seine Sammlung zu verkaufen, gründete mit dem Erlös 1980 die Right Livelihood Stiftung und schrieb den „Preis für die richtige Lebensführung" aus.Seit 1985 findet die Verleihung jedes Jahr im schwedischen Reichstag statt. 141 Personen und Organisationen aus 59 Ländern sind seit 1980 mit dem „Alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet worden. Der Preis unterstützt die Arbeit der Preisträger finanziell. Er ist dank vieler Spenden mit 200.000 Euro dotiert. Darüber hinaus dient er dazu, das Wissen und die praktischen Lösungsansätze seiner Preisträger international zu verbreiten. Die Glaubwürdigkeit und die internationale Aufmerksamkeit, die der Preis bringt, sind dabei genauso wichtig wie die finanzielle Unterstützung. Die Preisträger setzen sich für Menschenrechte, Frieden, Konfliktlösung, die Rechte von Minderheiten, kulturelle und spirituelle Erneuerung, den Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen ein. Weitere Themen der Arbeit der Preisträger sind Globalisierung, Landwirtschaft, Kinder, Bildung, Ernährung, Alternative Technologien und neue Wirtschaftsmodelle. Sonnenfänger zur Elektrifizierung von Dörfern in Bangladesch, Widerstand gegen Patentierung und Genmanipulation von Saatgut, Konfliktlösung durch interreligiösen Dialog und Stärkung des Völkerrechts: das sind nur ein paar Modelle, die in den letzten Jahren in Stockholm mit dem "Alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet wurden. --- Jakob Johann Baron von Uexküll (* 26. Augustjul./ 7. September 1864greg. auf Gut Keblas, (estnisch: Keblaste), Dorf Mihkli, heute zu Koonga, Estland; † 25. Juli 1944 auf Capri) war ein Biologe und Philosoph und einer der wichtigsten Zoologen des 20. Jahrhunderts. Uexküll entwickelte das Grundgerüst der Biosemiotik, die Leben als biologische Zeichen- und Kommunikationsprozesse versteht[1]. Er führte den Begriff der Umwelt in die Biologie ein und gilt damit als Wegbereiter der Ökologie. Er war ein wichtiger Pionier der theoretischen Biologie, der Kybernetik, der Semiotik, der Physiologie und der wissenschaftstheoretischen Linie des radikalen Konstruktivismus.
Details
VerfasserInnenangabe: Jakob von Uexküll (Hg.) ; aus dem Engl. übers. von Erika Ifang
Jahr: 1985
Verlag: München, Dianus-Trikont
Systematik: GS.BP
ISBN: 3-88167-142-0
Beschreibung: [Orig.-Ausg.], 1. Aufl., 1. - 2. Tsd., 253 S.
Reihe: Metapolitik
Mediengruppe: Buch