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Immanuel Kant, zum ewigen Frieden
Verfasserangabe: hrsg. von Otfried Höffe
Jahr: 2011
Verlag: Berlin, Akad.-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.BF Kant / 2. EwF / College 3c - Philosophie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Altersschrift Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf (erste Auflage 1795 (zit. als A) 104 S., zweite, erweiterte Auflage 1796 (zit. als B), 112 S.) gehört zu den bekanntesten Werken des deutschen Philosophen Immanuel Kant. So geht die neuzeitliche Bedeutung des Begriffs Frieden entscheidend auf Kants hierin vorgestellte Theorien zurück. In Form eines Friedensvertrages wendet Kant die Grundsätze seiner Moralphilosophie (vgl. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kategorischer Imperativ) auf die Kernfrage der Politik nach dem Frieden zwischen den Staaten an. Auch hier gilt es, von der Vernunft geleitete Entscheidungen zu treffen und nach Gerechtigkeit zu trachten. Dabei stellt er klar, dass der Frieden kein natürlicher Zustand für den Menschen sei und deshalb gestiftet werden müsse. Die Gewährung des Friedens sei Sache der Politik, welche sich der Idee eines allgemeingültigen Rechtssystems unterzuordnen habe; denn so heißt es im Anhang: Das Recht der Menschen muß heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Dem Despotismus erteilt Kant eine klare Absage. Bekannt geworden sind die Ideen des Völkerrechts, das die Verbindlichkeit der zwischenstaatlichen Abkommen einfordert, und die Ausrichtung des Friedens als völkerrechtlichen Vertrag. In den internationalen Beziehungen wird „Zum ewigen Frieden“ den liberalen Theorien zugeordnet. Die Charta der Vereinten Nationen wurde nicht unwesentlich von dieser Schrift beeinflusst. - "1795 erschien die 1. Auflage von Kants Schrift Zum ewigen Frieden. Zu einer der vordringlichsten, von der Philosophie aber häufig vernachlässigten Aufgaben der Politik stellt sie bis heute den wichtigsten klassischen Text dar. Kant entfaltet in ihm die philosophischen Grundlagen für eine internationale Rechts- und Friedensgemeinschaft. Gleichzeitig stellt er sich aber auch die Frage nach einer Vermittlung von normativer Theorie und politischer Praxis. In 12 Beiträgen wird Kants Text in diesem Band 'entschlüsselt': interpretiert, auf seine systematische Überzeugungskraft und auf seine politische Tragweite hin untersucht und in seinen und unseren sozialgeschichtlichen Kontext gestellt." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Otfried Höffe: Einleitung: Der Friede - ein vernachlässigtes Ideal (1-18); Jean-Christophe Merk: Zur Geschichte des Friedensbegriffs vor Kant. Ein Überblick (19-28); Hans Saner: Die negativen Bedingungen des Friedens (29-46); Reinhard Brandt: Das Problem der Erlaubnisgesetze im Spätwerk Kants (47-60); Wolfgang Kersting: "Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein" (61-76); Otfried Höffe: Völkerbund oder Weltrepublik? (77-94); Reinhard Brandt: Vom Weltbürgerrecht (95-106); Pierre Laberge: Von der Garantie des ewigen Friedens (107-122); Volker Gerhardt: Der Thronverzicht der Philosophie. Über das moderne Verhältnis von Philosophie und Politik bei Kant (123-138); Monique Castillo: Moral und Politik: Misshelligkeit und Einhelligkeit (139-156); Michael W. Doyle: Die Stimme der Völker (157-174); Otfried Höffe: Ausblick: Die Vereinten Nationen im Lichte Kants (175-194).
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Otfried Höffe
Jahr: 2011
Verlag: Berlin, Akad.-Verl.
Systematik: PI.BF
ISBN: 978-3-05-005103-1
2. ISBN: 3-05-005103-5
Beschreibung: 3., bearb. Aufl., X, 210 S.
Beteiligte Personen: Höffe, Otfried [Hrsg.]
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch