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Die Entnazifizierung Richard Wagners
die Programmhefte der Bayreuther Festspiele 1951-1976
VerfasserIn: Bermbach, Udo
Verfasserangabe: Udo Bermbach
Jahr: 2020
Verlag: Berlin, Germany, J.B. Metzler Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KM.MM8 Wagner Ber / College 5b - Musik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Bayreuther Festspiele, während des Dritten Reiches ¿Hitlers Hoftheater¿ (Th. Mann), schienen nach dem Zweiten Weltkrieg am Ende und Wagner selbst unheilbar beschädigt. Als 1951 die Bayreuther Festspiele von den Wagner-Enkeln Wieland und Wolfgang doch wiedereröffnet wurden, war dies nur möglich durch einen radikalen ästhetischen wie weltanschaulichen Bruch mit der Vergangenheit. Auf der Bühne wie in den Programmheften der Festspiele vollzog sich der Wandel zu einem neuen Wagner-Verständnis. Anfangs schrieben die alten NS-Autoren auf Wielands Einladung weiter, allerdings mit neuen Themen, und nur allmählich kamen neue Autoren wie Ernst Bloch, Hans Mayer und Theodor W. Adorno hinzu, die das überkommene, völkisch-nationalistische Wagnerbild durch ein modernes ersetzten: Wagner wurde zum Zeitgenossen, der die kapitalistische Gegenwart in starken Texten und Bildern kritisierte. Der Chéreau-Ring von 1976 markierte den Kulminationspunkt dieser Entwicklung. In seinem neuen Wagner-Buch liest Udo Bermbach die Programmhefte der Bayreuther Festspiele auch als Spiegel des intellektuellen Klimas der jungen Bundesrepublik.
Details
VerfasserIn: Bermbach, Udo
VerfasserInnenangabe: Udo Bermbach
Jahr: 2020
Verlag: Berlin, Germany, J.B. Metzler Verlag
Systematik: KM.MM8
ISBN: 9783476051172
2. ISBN: 347605117X
Beschreibung: 300 Seiten
Mediengruppe: Buch