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Österreich
1900-2000 ; Konfrontationen und Kontinuitäten ; [anlässlich der Ausstellung Österreich: 1900 - 2000, Konfrontationen und Kontinuitäten ; 17.2. - 21.5.2006, Sammlung Essl, Kunst der Gegenwart]
Verfasserangabe: [Katalogred.: Sonja Traar ... Übers. Dörte Eliass ...]
Jahr: 2005
Verlag: Klosterneuburg, Ed. Sammlung Essl
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KB.Z Öste / College 5c - Kunst Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
In der Ausstellung werden 111 Künstlerinnen und Künstler aus dem Gebiet der Malerei sowie den Bereichen Skulptur, Zeichnung und neue Medien gezeigt. Insgesamt sind rund 270 Werke zu sehen, damit wird die gesamte Ausstellungsfläche der Sammlung Essl, rund 3.200 m2, bespielt.Während die Arbeiten bis 1945 im Wesentlichen aus dem Besitz öffentlicher und privater Sammlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz stammen, kommen die Werke beginnend mit der ersten Nachkriegszeit überwiegend aus dem Bestand der Sammlung Essl. Hochkarätige Leihgaben von Gustav Klimt, Egon Schiele, Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer, Koloman Moser, Albin Egger-Lienz, Werner Berg, Franz Sedlacek, Arnold Schoenberg, Herbert Boeckl und vielen anderen sind zu sehen. Konzept der AusstellungDie Ausstellung gibt ein umfassendes Bild der österreichischen Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts, in dem sich die größten Umbrüche in der Kunstgeschichte vollzogen haben. Die Schau ist in fünf Zeitabschnitte eingeteilt: Nach 1900 (1900-1918), Die Zwischenkriegszeit (30er Jahre), Nach 1945 (1945 – 1965), Neue Tendenzen (1956-1995) sowie Zeitgenössische Positionen (1995-2005)Die Ausstellung erfasst gleich einem Koordinatensystem die wichtigsten Konfrontationen und Kontinuitäten der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts. In diesem Koordinatensystem bilden Kontinuitäten die Vertikale, während die Horizontale von den Konfrontationen bestimmt wird, die sich von Epoche zu Epoche wiederholen. Zu den Kontinuitäten ist eine vom Expressiven ins Abstrakte reichende Linie zu zählen, die sich etwa an den Namen Richard Gerstl, Herbert Boeckl und Josef Mikl festmachen lässt. Eine andere Linie lässt sich von den exaltierten Posen der Figuren eines Egon Schiele zur "Körperkunst" des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts ziehen, während manche Unheimlichkeiten im zeichnerischen Werk von Alfred Kubin und Klemens Brosch sich etwa bei Günter Brus fortsetzen. Zu den Konfrontationen gehören sowohl die in der persönlicher Rivalität begründeten Gegensätze, wie zum Beispiel zwischen dem frühen Oskar Kokoschka und Max Oppenheimer, als auch prinzipielle Divergenzen, die sich etwa mit dem Begriffspaar Josephinismus und Barock bezeichnen lassen und im Konflikt zwischen Adolf Loos und Karl Kraus einerseits, der Klimt-Gruppe und der Wiener Werkstätte andererseits kulminieren. In der Nachkriegszeit setzen sich diese Gegensätze im Dualismus der Gruppe um Otto Mauer (Rainer, Mikl, Hollegha, Prachensky) und den Phantastischen Realisten (Brauer, Fuchs, Hausner, Hutter, Lehmden) fort.
Details
VerfasserInnenangabe: [Katalogred.: Sonja Traar ... Übers. Dörte Eliass ...]
Jahr: 2005
Verlag: Klosterneuburg, Ed. Sammlung Essl
Systematik: KB.Z, KB.OO
ISBN: 3-902001-27-5
Beschreibung: 477 S. : zahlr. Ill.
Fußnote: Beitr. teilw. dt., teilw. engl.
Mediengruppe: Buch