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9 von 60
Traumatisiert & borderlinegestört
systemische und traumapädagogische Arbeitsweisen in der Jugendhilfe
VerfasserIn: Natho, Frank
Verfasserangabe: Frank Natho
Jahr: 2015
Verlag: Oschersleben, Dr. Ziethen Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.E Nath / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Traumatisiert und borderlinegestört, das sind seit einigen Jahren viele Kinder und Jugendliche, die sich in Jugendhilfeeinrichtungen befinden. Um diese Kinder angemessen und störungsspezifisch zu betreuen und zu erziehen, braucht es in der Heimpädagogik neue Ansätze und Haltungen. Der Autor stellt in diesem Buch traumapädagogische und systemische Arbeitsweisen und Haltungen vor, die geeignet sind, diesen Kindern zu helfen. Dabei werden klassische Erziehungsansätze in Frage gestellt und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Er deckt manche Macht- und Kontrollansprüche traditioneller Erziehungsansätze auf und zeigt, wann Konsequenzen auch Strafen sind. Er entwirft ein traumapädagogisches Konzept, welches auf Vertrauen und Beziehung setzt und erzieherische Kontrollansprüche überwiegend ablehnt. Vorgestellt wird auch ein speziell für die Jugendhilfe entwickeltes Selbstfürsorgetraining für Kinder und Jugendliche. Hierfür gibt es konkrete methodische und didaktische Handreichungen für den pädagogischen Alltag.
 
REZENSION: / / / "Ich empfehle das vorliegende Buch allen, die mit Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe in Berührung kommen, jedem systemischen Berater und jedem systemischen Therapeuten. Fasziniert hat mich das Grundinteresse des Autors, „am Fall“ zu bleiben und der vorgestellten Klientel mit Neugierde, Offenheit, Wertschätzung und vor allem mit Akzeptanz ihrer Persönlichkeitseigenschaften zu begegnen. Die praktischen Handreichungen sind sehr gut beschrieben und vereinfachen den Transfer in die eigene Praxis hervorragend… Es kann daher als Lern- und Lehrbuch zugleich verstanden werden."
systemagazin
 
AUS DEM INHALT: / / 1.Einführung 11 / Situation in der Jugendhilfe 14 / Pädagogische Grenzen und Herausforderungen 15 / Borderlinestörungen im Heimkontext 17 / Borderlinestörung und Traumafolgestörungen 20 / 2. Darstellung der Hilfesysteme 23 / Profil der betreuenden Kinder- und / Jugendhilfeeinrichtung 23 / Das systemische Arbeitskonzept 24 / Profil des begleitenden Institutes 27 / 3. Einführung in das Störungsbild 30 / Das Bild der Borderline-Persönlichkeitsstörung 30 / Aktuelle pädagogische Ansätze und ihre Wirksamkeit 34 / Begriffsbildung 36 / Neue Perspektiven 39 / 4. Fallbeschreibung / und Darstellung der Arbeitsschritte 42 / Familienanamnese der Klientin 42 / Selbstbeschreibung der familiären Situation 44 / Genogramm der Klientenfamilie 45 / Erste Phase - die Integration in das Heim 49 / Erste psychologische Beratung 53 / Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? 55 / Kontakte zum Elternhaus / Arbeit mit den Eltern 57 / Erste Eskalation 59 / Zweite Phase - zwischen Klinik und Heim 60 / Die Mitarbeiter - Herausforderung und Überforderung 60 / Erster Aufenthalt in der Psychiatrie - aller Anfang ist schwer 61 / Zweiter Aufenthalt in der Psychiatrie - Zwischen Hoffen / und Bangen 64 / Dritter Aufenthalt in der Psychiatrie - Ein hoffnungsloser Fall? 65 / / Dritte Phase - Stabilisierung 67 / Umzug in den eigenen Wohnraum 70 / Rückblick - vom Nutzen erzieherischer Präsenz 72 / / 5. Grundhaltungen der systemischen Arbeit 74 / Wissenschaftlichkeit, Methode und Menschenbild 75 / Systemisches Menschenbild 77 / Merkmale lebendiger Systeme 78 / Konstruktivismus 82 / Wirklichkeitskonstruktionen 84 / Erschaffung von Problemen 86 / Die Familie, einige systemische Deutungen 89 / Die Situation der Familie 91 / Familiensystem 93 / Entwicklungsphasen von Familien 95 / Lösung aus der Familie 97 / Postulate systemischen Handelns 101 / Systemische Diagnostik, / Hypothesen und Strategieplanung 112 / Das Genogramm, / Instrument zur Hypothesenbildung und Strategieplanung 113 / Hypothesenbildung 115 / Strategieplanung 117 / 6. Supervision und Praxisberatung 120 / Supervision mit dem Erzieherteam 124 / Familienbrettarbeit in systemischer Supervision 128 / Supervision mit der Bezugserzieherin 131 / Verstrickung 132 / Exkurs Familienrekonstruktion - / Kleine Einführung in die Methodik 134 / Zugehörigkeit zum Familiensystem 136 / Identifikation 137 / Das Familiensystem hat eine Ursprungsordnung 137 / Lösungen 138 / Lösung der Verstrickung 140 / / 7. Diagnostik, Erfahrungen und Erkenntnisse 148 / Darstellung des Störungsbildes 148 / Kriterien der Borderline-P. im Rahmen der ICD 10 148 / Kriterien der Borderline-P. im Rahmen des DSM-Systems 151 / Diagnose Borderline bei Kindern und Jugendlichen 152 / Ursachen der Borderline-Persönlichkeitsstörung 153 / Familienmuster und Borderlinestörung 158 / Erkenntnisse, Hypothesen und Prognosen 162 / Häufigkeit, Verlauf, Suizidalität und Komorbidität 162 / Neurobiologie der Borderlinestörung u. Traumatisierung 167 / Stabilität und Störungen der Persönlichkeit 168 / Impulsives, aggressives Verhalten 170 / Selbstverletzende Verhaltensweisen 177 / Selbstverletzendes Verhalten - wenn die Lösung das Problem ist 178 / Umgang mit selbstverletzenden Verhaltensweisen 181 / Der Notfallkoffer 183 / Persönlichkeit und Pubertät, / Entwicklungschancen und Risiken 185 / Diagnostik der Posttraumatischen Belastungsstörung 187 / Entwicklung des Störungsbildes 187 / Kriterien der Posttraumatischen Belastungsstörung ICD 10 189 / Frühkindliche sexuelle Traumatisierung - / Gedächtnisleistung und Sprache 193 / 8. Flankierende systemisch beraterische Arbeit 195 / Vorbereitung der ambulanten systemischen Beratung 197 / Ziele der ambulanten systemischen Beratung 197 / Strategien der ambulanten systemischen Beratung 199 / Kurzdarstellung ersten Phase des Beratungsverlaufs 201 / Schlussbetrachtung zur flankierenden Beratung 218 / 9. Zehn Jahre später - Das Leben geht weiter 220 / Interview mit der Klientin von damals 221 / Berufsausbildung und Jobsuche 221 / Das Leben ist noch voller Angst 226 / Meine Vergangenheit eilt mir voraus 230 / Erwartungen an Heimerziehung 237 / / / 10. Arbeitsempfehlungen für den Heimkontext 240 / 11. Traumapädagogik in der Jugendhilfe 249 / Die Herausforderung und erste Konzepte 249 / Traumapädagogik, nur eine Hilfswissenschaft? 250 / Einige richtungweisende Konzepte 252 / Ohne Beziehung keine Erziehung - Erziehung & Macht 256 / Solange du die Füße unter meinem Tisch . 256 / Wer nicht hören will, muss fühlen 258 / Konsequenz versus Strafe 260 / Grenzen und Regeln für Bestrafungen 262 / Grenzen des Belohnens 267 / Beziehung, das A und O 270 / Die Skalierungsscheibe, / ein Instrument zur Differenzierung von Beziehungen 270 / Autorität durch Beziehung und erzieherische Präsenz 273 / Weniger ist mehr! Drei-Körbe-Übung 279 / Resilienz oder was Kinder gesund erhält 284 / Resilienzforschung und Salutogenese 285 / Ressourcen - trotzTrauma und Krise gesund bleiben . 288 / Lösungsorientierte Kommunikation 290 / Generelle individuelle Ressourcen 291 / Traumapädagogische Arbeitsschwerpunkte 294 / Halt geben - Vor- und Nachteile von Regeln 296 / Selbstfürsorgetraining 299 / Drei Module Selbstfürsorgetraining 300 / Emotionale Stabilisierung, Arbeit mit Imaginationen 310 / Imagination: ¿Ort der Sicherheit und Geborgenheit" 312 / Dissoziationsstopp 315 / Entwicklung des Autobiografischen Ichs 317 / Lebensflussmodell, eine methodische Anregung / zur Biographiearbeit 319 / 12. Literatur 323
Details
VerfasserIn: Natho, Frank
VerfasserInnenangabe: Frank Natho
Jahr: 2015
Verlag: Oschersleben, Dr. Ziethen Verlag
Systematik: PN.E
ISBN: 978-3-86289-113-9
2. ISBN: 3-86289-113-5
Beschreibung: 3., aktualisierte und erweiterte Neuauflage, 332 Seiten, Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverueichnis: Seite 323 - 332
Mediengruppe: Buch