X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


49 von 60
Lehrbuch Kinderschutz
Verfasserangabe: Kay Biesel, Ulrike Urban-Stahl
Jahr: 2018
Verlag: Weinheim ; Basel, Beltz Juventa
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EM Bies / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 12.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Ein systematischer Überblick über das interdisziplinäre Feld des Kinderschutzes aus Perspektive der Profession Sozialer Arbeit für das Studium und die Praxis zeichnet dieses Lehrbuch aus. Es wird aufgezeigt, welche Aufgabe und Funktion Soziale Arbeit im Kinderschutz hat und welche rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für sie bei der Wahrnehmung und Gewährleistung der Förderung und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen handlungsleitend sind.
Das Lehrbuch gibt einen systematischen Überblick über das interdisziplinäre Feld des Kinderschutzes aus der Perspektive der Profession Sozialer Arbeit für das Studium und die Praxis. Es zeigt auf, welche Aufgabe und Funktion Soziale Arbeit im Kinderschutz hat und welche rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für sie dabei handlungsleitend sind. Neben der Darstellung konkreter Hilfen und Maßnahmen zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung innerhalb und außerhalb von Familien arbeitet das Buch heraus, welche Wege der Prävention und Ansätze zur Entwicklung und Sicherung von Qualität im Kinderschutz im Fachdiskurs von Bedeutung sind. Stets im Blick bleiben dabei grundsätzliche Aspekte wie Fragen der Haltung und (Selbst-)Reflexion von Fachkräften im Kinderschutz
 
Inhalt / / Einführung 11 / / Teil I / Grundlagen / Kapitel 1: Kinderschutz ¿ was ist das ? 18 / 1.1 Kinderschutz als vielfältiger Begriff 18 / 1.2 Verwendung des Begriffs ¿Kinderschutz` im Lehrbuch 20 / 1.3 Konzeptionen und Orientierungen im Kinderschutz 22 / 1.4 Kinderschutz als ein staatlich reguliertes System 27 / 1.5 Resümee 31 / Kapitel 2: Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung / als soziale Konstrukte 33 / 2.1 Zum Begriff des Kindeswohls 33 / 2.1.1 Rechte von Kindern und Jugendlichen 34 / 2.1.2 Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen 36 / 2.1.3 Das Kindeswohl ¿ ein unscharfer und normativ / hoch aufgeladener Begriff 39 / 2.2 Zum Begriff der Kindeswohlgefährdung 40 / 2.2.1 Kindeswohlgefährdung als unbestimmter Rechtsbegriff 40 / 2.2.2 Der Begriff ¿Kindeswohlgefährdung` / aus sozialwissenschaftlicher Perspektive 43 / 2.3 Resümee 46 / Kapitel 3: Vorstellungen von Bedürfnissen und Schutz / von Kindern und Jugendlichen im Wandel 49 / 3.1 Die Entwicklung von Kindheit und Jugend / im 18./19. Jahrhundert 49 / 3.1.1 Die Entdeckung der Kindheit als gesellschaftlicher / Schutz- und Entwicklungsraum 51 / 3.2 Die Herausbildung der Jugend als gesellschaftliches / Moratorium 57 / 3.2.1 Jugend als Lebensphase 58 / 3.2.2 Jugend als pädagogische Kategorie 59 / / 3.3 Kindheiten und Jugenden heute 61 / 3.3.1 Das Ideal der behüteten Kindheit und ihre Folgen 61 / 3.3.2 Jugend zwischen gesellschaftlicher Verheißung / und erhöhter Belastung 64 / 3.4 Kinder und Jugendliche im Kinderschutz 68 / 3.5 Resümee 69 / Kapitel 4: Familie damals und heute: / Entwicklungen und Folgen für die Versorgung / und Erziehung von Kindern im Wandel der Zeit 72 / 4.1 Vorstellungen von ¿Familie` 72 / 4.1.1 Verbreitete Familienmythen 74 / 4.1.2 Die bürgerliche Kleinfamilie als Idealbild 75 / 4.2 Familie im sozialen Wandel 76 / 4.2.1 Veränderung der Geschlechterrollen / und der Paarbeziehungen 77 / 4.2.2 Wandel der familialen Strukturen 79 / 4.2.3 Wandel des Erziehungsstils: Vom Gehorsam / zur Selbständigkeit 81 / 4.3 Familie als soziales System 83 / 4.4 Belastungen und Herausforderungen / von Familien heute 88 / 4.5 Resümee 91 / Kapitel 5: Formen und Folgen von Kindeswohlgefährdungen 94 / 5.1 Formen von Kindeswohlgefährdungen 94 / 5.1.1 Körperliche Misshandlung 96 / 5.1.2 Seelische Misshandlung 97 / 5.1.3 Vernachlässigung 104 / 5.1.4 Sexuelle Gewalt 107 / 5.2 Kinder psychisch kranker Eltern 113 / 5.3 Gefahren für das Wohl von Kindern und Jugendlichen / durch die Nutzung Neuer Medien 116 / 5.4 Resümee 118 / Kapitel 6: Gewalt in der Familie 121 / 6.1 Was ist Gewalt ? 121 / 6.2 Zum Verständnis von Gewalt in der Familie 124 / 6.3 Ist Gewalt gegen Kinder immer eine / Kindeswohlgefährdung ? 128 / / 6.4 Gewalt gegen Kinder und Jugendliche / oder (Kindes-)Misshandlung ? 130 / 6.5 Resümee 131 / Kapitel 7: Ursachen von Kindeswohlgefährdungen 135 / 7.1 Gibt es Eltern, die ihre Kinder nicht wollen / oder gar absichtlich schädigen ? 135 / 7.2 Vielfältige Ursachen in Wechselwirkung miteinander: / Das systemische Erklärungsmodell / von Kindeswohlgefährdungen 137 / 7.3 Schutz- und Risikofaktoren 139 / 7.3.1 Der soziostrukturelle und familiäre Kontext 140 / 7.3.2 Der individuelle Kontext der Eltern 141 / 7.3.3 Der individuelle Kontext der Kinder 144 / 7.3.4 Der Krisenkontext 145 / 7.3.5 Zur Kumulation von Risikofaktoren 146 / 7.4 Sexuelle Gewalt und ihre Ursachen: / Das Vier-Faktoren-Modell nach Finkelhor 148 / 7.5 Hochstrittige und eskalierende Elternkonflikte / rund um das Kind und ihre Ursachen 152 / 7.6 Resümee 153 / / Teil II / Vertiefungen / Kapitel 8: Gefühle und Ambivalenzen im Kinderschutz 158 / 8.1 Was Kindeswohlgefährdungen in uns auslösen 159 / 8.2 Gefühle von Kindern und Jugendlichen / im Kinderschutz 160 / 8.3 Gefühle von Eltern im Kinderschutz 164 / 8.4 Gefühle von Fachkräften im Kinderschutz 166 / 8.5 Ambivalenzen und Spannungsfelder im Kinderschutz 172 / 8.6 Resümee 176 / Kapitel 9: Rechtsgrundlagen im Kinderschutz 180 / 9.1 Zur Rolle von Rechtsgrundlagen im Kinderschutz 180 / 9.2 Kinderrechte 181 / 9.3 Das Dreieck Eltern ¿ Kind ¿ Staat 183 / 9.3.1 Das Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung 186 / / 9.3.2 Einschränkung des Elternrechts bei Kindeswohlgefährdung 188 / 9.3.3 Hilfen und Unterstützungsangebote für Eltern 192 / 9.4 Der Schutzauftrag von Fachkräften / der Kinder- und Jugendhilfe nach § 8a SGB VIII 196 / 9.5 Der Schutzauftrag anderer Professioneller nach § 4 KKG 201 / 9.6 Datenschutz, Kinderschutz und Meldepflicht 203 / 9.7 Die Rolle des Strafrechts im Kinderschutz 206 / 9.8 Resümee 206 / Kapitel 10: Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe / im Kinderschutz 210 / 10.1 Träger von Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe / im Kinderschutz 210 / 10.2 Das Jugendamt als Kernorganisation des Kinderschutzes 213 / 10.3 Aufgabe und Funktion der Jugendämter / und der freien Träger bei der Wahrnehmung / des Schutzauftrags gemäß § 8a SGB VIII im Vergleich 215 / 10.4 Resümee 220 / Kapitel 11: Organisationen des Kinderschutzes / außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe 223 / 11.1 Organisationen und ihre Perspektiven auf Kinderschutz 224 / 11.2 Aufgabe und Funktion des Familiengerichts / im Kinderschutz 226 / 11.3 Jugendamt und Familiengericht / als Verantwortungsgemeinschaft ? 229 / 11.4 Aufgabe und Funktion von Einrichtungen / der Gesundheitshilfe im Kinderschutz 231 / 11.5 Aufgabe und Funktion von Schulen im Kinderschutz 233 / 11.6 Aufgabe und Funktion von Strafverfolgungsbehörden / im Kinderschutz 236 / 11.7 Resümee 242 / Kapitel 12: Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz 246 / 12.1 Gefährdungseinschätzung: Ein komplexer / Bewertungs- und Entscheidungsprozess 247 / 12.2 Gewichtige Anhaltspunkte als auslösende / Momente für die Durchführung / von Gefährdungseinschätzungen 249 / / 12.3 Gefährdungseinschätzungsaufgaben bei gewichtigen / Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung 253 / 12.4 Methodische Hinweise zum Prozess / der Gefährdungseinschätzung 257 / 12.4.1 Kollegiale Beratung und Reflexion 258 / 12.4.2 Einbeziehung von Eltern, Kindern und Jugendlichen 261 / 12.4.3 Durchführung von Hausbesuchen 266 / 12.5 Vor- und Nachteile von Instrumenten / zur Gefährdungseinschätzung 269 / 12.6 Von der Gefährdungseinschätzung zum Fallverstehen / im Kinderschutz 278 / 12.7 Resümee 283 / / Teil III / Erweiterungen / Kapitel 13: Frühe Hilfen als Kinderschutz ? 290 / 13.1 Kinderschutz als umfassende, vielfältige Hilfe / für Kinder und Eltern 291 / 13.2 Anlässe für den Auf- und Ausbau Früher Hilfen 293 / 13.3 Frühe Hilfen als Begriff und Gegenstand 295 / 13.3.1 Frühe Hilfen als Prävention 297 / 13.3.2 Soziale Frühwarnsysteme als Frühe Hilfen 300 / 13.4 Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen 302 / 13.5 Ansätze Früher Hilfen im Überblick 304 / 13.5.1 Modellprojekte des NZFH 304 / 13.5.2 Das Dormagener Modell 306 / 13.5.3 Willkommensbesuche für Neugeborene 307 / 13.5.4 Familienzentren 309 / 13.5.5 Früherkennungsuntersuchungen als Frühe Hilfen / zur Sicherstellung des gesunden Aufwachsens / von Kindern 310 / 13.5.6 Bundesinitiative Frühe Hilfen (2012 ¿ 2015): / Förderung des Einsatzes von Familienhebammen 311 / 13.6 Zum Verhältnis Früher Hilfen zum Schutzauftrag / bei Kindeswohlgefährdung 313 / 13.7 Resümee 316 / / Kapitel 14: Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 320 / 14.1 Diskussionen über Qualität und ¿Fehler` im Kinderschutz 321 / 14.2 Was ist Qualität im Kinderschutz ? 323 / 14.3 Dimensionen von Qualität im Kinderschutz 325 / 14.4 Qualitätsrisiken und ¿Fehler` im Kinderschutz 329 / 14.5 Ursachen und Hintergründe von ¿Fehlern` / im Kinderschutz 333 / 14.6 Fehlerkulturen im Kinderschutz 334 / 14.7 Ansätze zur Entwicklung von Qualität im Kinderschutz 337 / 14.7.1 Dialogische Qualitätsentwicklung / im kommunalen Kinderschutz 337 / 14.7.2 Lernen aus ¿Fehlern` und Erfolgen im Kinderschutz 338 / 14.7.3 Sicherung der Rechte von Kindern, Jugendlichen / und Eltern im Kinderschutz 339 / 14.7.4 Fachaufsicht 340 / 14.8 Resümee 341 / Schluss 345 / Literaturverzeichnis 348
Details
VerfasserInnenangabe: Kay Biesel, Ulrike Urban-Stahl
Jahr: 2018
Verlag: Weinheim ; Basel, Beltz Juventa
Systematik: PN.EM
ISBN: 9783779930839
2. ISBN: 3-7799-3083-8
Beschreibung: 1. Auflage, 371 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 348-371
Mediengruppe: Buch