X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


6 von 32
Selbstbestimmung als Konstruktion
Alltagstheorien behinderter Frauen und Männer
VerfasserIn: Waldschmidt, Anne
Verfasserangabe: Anne Waldschmidt
Jahr: 2012
Verlag: Wiesbaden, VS-Verl.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OB Wald / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Entliehen Frist: 16.12.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Private Unabhängigkeit und Selbstverantwortung machen die moderne Existenz aus. Doch erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist es auch chronisch kranken und behinderten Menschenmöglich, persönliche Autonomie für sich zu reklamieren. Die neoliberale Moderne gibt ihnen die Freiheit; zugleich baut sie neue Barrieren auf. In dieser Studie wird der Stellenwert vonSelbstbestimmung in Gesundheitsversorgung, Rehabilitation und Bioethik untersucht.
 
Im theoretischen Teil werden Historizität und Ambivalenz des Autonomiekonzepts herausgearbeitet. Die Selbstbestimmung behinderter Menschen wird gekennzeichnet als Befreiung ausder feudalistischen Struktur des Asylmodells, von dem die Versorgungsstrukturen der Behindertenhilfe auch heute noch geprägt sind. Anschließend werden narrativ strukturierteEinzelfallstudien vorgestellt, in denen körperlich beeinträchtigte Frauen und Männer ihre Alltagstheorien und Erfahrungen bei der Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens schildern.
 
Im Ergebnis zeigt diese Pionierbarbeit der deutschsprachigen Disability Studies, dass der Autonomiegedanke verschiedene Konstruktionen beinhaltet, bei denen politische, instrumentelle,therapeutische und kreative Dimensionen eine zentrale Rolle spielen.
 
Details
VerfasserIn: Waldschmidt, Anne
VerfasserInnenangabe: Anne Waldschmidt
Jahr: 2012
Verlag: Wiesbaden, VS-Verl.
Systematik: GS.OB
ISBN: 978-3-531-17538-6
2. ISBN: 3-531-17538-6
Beschreibung: 2., korr. Aufl., 262 S.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch