Räume sind zentrale Orte unseres Lebens – zum Arbeiten, Entspannen, Erleben und Zusammensein. Für Menschen
mit komplexer Behinderung kann ihre Gestaltung maßgeblich zur Lebensqualität und Selbstbestimmung
sowie zur Teilhabe beitragen.
Dieses Buch beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven, wie gebaute Umwelt das Erleben und Verhalten der
Menschen beeinflusst. Es stellt innenarchitektonische Ansätze, Aspekte der Farbpsychologie
und das Entstehen von Atmosphäre vor. Dabei geht es um Anregungen für Neu- und
Umgestaltung – von großen Konzepten bis hin zu kleinen, wirkungsvollen Veränderungen.
Ergänzt wird dies durch rechtliche Grundlagen und zentrale Fragen rund ums Wohnen.
INHALT
VORWORT
Wohn- und Lebensräume von Menschen mit
komplexer Behinderung 7
Dr. phil. Nicola Maier-Michalitsch, Sabrina Boschner, Lea Höfer
RAUM UND ATMOSPHÄRE GESTALTEN
Architektur als Therapieansatz.
Sechs Fallstudien über die Renovierung von Zimmern
für Bewohnerinnen mit geistigen Behinderungen und
unverstandenem Verhalten in Langzeitpflegeeinrichtungen 10
Andrea Möhn
Atmosphären und ihr ungeahnter Einfluss.
Über die Gestaltung von Atmosphären in der Arbeit
mit Menschen mit Behinderung 31
Prof. Dr. Barbara Wolfund Dr. Wera Roth
Farbe für Menschen mit komplexer Behinderung:
Färb- und Lichtgestaltung - Wahrnehmung und Wirkung 45
Leila J. Rudzki
Räumlich-architektonische Bedingungen zur Emotionsregulation
Blickwinkel der kontextzentrierten, präventiven Ausgestaltung
in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver und/oder mehrfacher
Beeinträchtigung 55
Patrick Wegmüller, Pia Georgi-Tscherry, Prof. Dr. Stefania Calabrese
Das Projekt „Sehen und Hören in Bayern“ mit der Broschüre
„Sehen und Hören mitdenken. Anregungen zur Teilhabe
von Personen mit komplexer Behinderung in Wohneinrichtungen“ 67
Barbara Heindl, Dr. Stefanie Holzapfel, Tabea Sadowski
II. DER RECHTLICHE RAHMEN FÜR INNOVATIVE
WOHN- UND LEBENSRÄUME
Der rechtliche Rahmen für innovative Wohn- und Lebensräume
von Menschen mit komplexer Behinderung 82
Kerrin Stumpf
III. WOHNFORMEN WISSENSCHAFTLICH UNTERSUCHT
„Was darf ich Dir geben?“
Vernetzungs-, Lebens- und Teilhabequalität beim Inklusiven
Wohnen mit komplexer Behinderung 94
Fabian Riemen, Prof Dr. Peter Groß, Prof Dr. Christoph Ratz
Photovoice: Ein wissenschaftlicher Ansatz zur Erfassung
von Wohnbedürfnissen 109
Dr. Annika Lang
IV. WOHN- UND LEBENSRÄUME PARTIZIPATIV GESTALTEN
ELQue: Ein methodischer Ansatz, um Menschen mit komplexer
Behinderung in die Bewertung der Wohn- und Lebensqualität
einzubeziehen 122
Annette Biaudszun-Lahm, Dr. Frank Eierdanz, Dr. Harald Weber
Wohnwunschermittlung bei Menschen mit komplexer
Behinderung in Theorie und Praxis 134
Prof. Dr. Karin Tiesmeyer, Dr. Friederike Koch
Personenzentriertes Arbeiten im Sozialraum als urbaner
Gedanke in der Quartiersarbeit Am Beispiel des Quartiers
Baakenhafen in Hamburg 149
Tobias Fink, Fahim Rahmani
Wie gelingt das Leben von Menschen mit komplexem
Hilfebedarf im urbanen Raum? 155
Svenja Sattler, Timo Tammena
V. WOHNRAUM TECHNOLOGISCH ASSISTIV GESTALTEN
Menschenzentrierte Umgebungen: Assistive Technologien,
Universal Design und Barrierefreiheit als Katalysatoren
für die Inklusion von Menschen mit komplexer Behinderung 165
Dr. Susanne Dirks
Inklusion neu gedacht - Wie Smart-Home-Technologien die
Teilhabechancen von Menschen mit komplexer Behinderung
verbessern 183
Marcus Hopp
VI. GLOSSAR 191
VII. ABKÜRZUNGEN 194
VIII. AUTORINNEN UND AUTOREN 19