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Veränderung in der Psychoanalyse

Selbstreflexionen des Analytikers in der therapeutischen Beziehung
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Jaenicke, Chris
Verfasser*innenangabe: Chris Jaenicke ; aus dem Englischen von Regine Strobeck und Elisabeth Vorspohl ; mit einem Vorwort Donna Orange
Jahr: 2025
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Der therapeutische Prozess entsteht als gemeinsame Ko-Produktion zwischen Therapeut*in und Patient*in. Chris Jaenicke zeigt, wie tiefgreifende Veränderungen in der Psychoanalyse und Psychotherapie auch durch das aktive Sich-Involvieren als Therapeut*in möglich werden. Durch anschauliche Fallbeispiele erläutert er, wie unbewusste Mikroveränderungen aufseiten der Therapeut*innen den Verlauf und die Wirkung der Therapie entscheidend mitbestimmen. Er ruft dazu auf, die eigenen therapeutischen Überzeugungen und emotionalen Reaktionen nicht nur zu hinterfragen, sondern fortlaufend deren Effekt auf die Patient*innen zu berücksichtigen.
 
Jaenicke fordert Psychotherapeut*innen dazu auf, sich selbst als Teil des Veränderungsprozesses zu begreifen. Nur durch eine ständige Reflexion der eigenen Subjektivität und eine Offenheit gegenüber den eigenen Gefühlen können bleibende Veränderungen für alle Beteiligten erreicht werden. Es wird deutlich, wie Heilung und Scheitern im analytischen Prozess gemeinsam gestaltet werden.
 
Inhalt
 
Vorwort von Donna Orange ...................................................... 9
1. KAPITEL
Neue Perspektiven der Psychoanalyse -
Drei Thesen ................................................................................. 13
1. These: Das Primat der wechselseitigen Beeinflussung .......... 13
2. These: Das Primat der Subjektivität........................................ 14
Klinisches Beispiel I ................................................................. 16
Klinisches Beispiel II................................................................. 22
3. These: Das Primat der Ko-Determinierung............................. 26
Zum Thema »Theorie«................................................................. 26
Die im isolierten Geist implizierte Einseitigkeit ........................ 29
Die Einzigartigkeit der psychotherapeutischen Dyade:
zwei Dilemmata .......................................................................... 33
Zur praktischen Herangehensweise an das
intersubjektive Feld...................................................................... 36
Die kritische Zuspitzung .............................................................. 40
Klinisches Beispiel III............................................................... 42
2. KAPITEL
Aggression .................................................................................. 46
Fallbericht Frau M......................................................................... 48
Theoretische Überlegungen ....................................................... 52
Angeborene versus reaktive Aggression ................................ 55
Eine relationale Sichtweise ..................................................... 61
Eine feministisch-relationale Sichtweise................................ 65
Die Theorie der motivationalen Systeme ............................... 76
Eine intersubjektivistische Perspektive .................................. 81
Eine kleinianische Sichtweise.................................................. 89
3. KAPITEL
Kollidierende Erfahrungswelten ............................................. 96
Die therapeutische Begegnung mit Herrn U.,
dem »unbekannten Soldaten« ...................................................... 102
Einleitende Bemerkungen.......................................................... 102
Fallbericht .................................................................................. 105
Abschließende Bemerkungen und theoretische
Überlegungen zu der Begegnungmit Herrn U......................... 117
Die therapeutische Begegnung mit HerrnG.............................. 119
Einleitende Bemerkungen....................................................... 119
Fallbericht ............................................................................... 121
Nachträgliche Überlegungen zur Rolle der Subjektivität
des Analytikers............................................................................ 138
4. KAPITEL
Die ödipale Phase und das postödipale Objekt
aus intersubjektivitätstheoretischerSicht............................... 142
Die therapeutische Begegnung mit Frau M.:
ödipales Begehren in einer Serie vonTräumen........................ 155
Epilog.......................................................................................... 163
Danksagung ............................................................................... 175
Literatur ..................................................................................... 177

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Jaenicke, Chris
Verfasser*innenangabe: Chris Jaenicke ; aus dem Englischen von Regine Strobeck und Elisabeth Vorspohl ; mit einem Vorwort Donna Orange
Jahr: 2025
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HPE
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ISBN: 978-3-8379-3442-7
2. ISBN: 3-8379-3442-X
Beschreibung: Unveränderte Neuauflage, 180 Seiten
Schlagwörter: Psychoanalytiker, Psychotherapeutischer Prozess, Selbstreflexion, Psychotherapeutischer Verlauf, Psychotherapie / Verlauf, Therapieverlauf / Psychotherapie, Verlauf / Psychotherapie, Verlaufsanalyse <Psychotherapie>
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Strotbek, Regine; Vorspohl, Elisabeth; Orange, Donna M.
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Change in psychoanalyis
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 177-180
Mediengruppe: Buch